Beachen, laufen, kicken

Bereits zum Beginn des nächsten Schuljahres sollen die Schüler des Hildegardis-Gymnasiums ihre neue Schulsportanlage nutzen können. Wie der Leiter des Tiefbauamts, Markus Wiedemann, in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses erklärte, sollen ab den Osterferien Laufbahn, Tartan- und Kunstrasenplatz, sowie ein Beach-Volleyballplatz entstehen. Voraussichtlich 30 Prozent der Kosten von rund 690000 Euro werde der Bezirk Schwaben zuschießen.

Die alte Sportanlage östlich der Schule werde aufgegeben. Sie sei in so schlechtem Zustand, dass die Schule sie aus Sicherheitsgründen schon gar nicht mehr nutze, so Wiedemann. Westlich der Turnhalle in Richtung Feilbergstraße sollen die Gymnasiasten ab kommendem Schuljahr sporteln können. Parallel zur Reichlinstraße soll die Tartanbahn verlaufen. Inklusive Start- und Auslaufzone soll die Laufbahn 130 Meter lang sein. Ein Allwetter-Platz, ebenfalls aus Tartan, soll mit Linien für Volleyball, Handball und Basketball südlich davon zur Mitte des Geländes entstehen. Auch Hoch- und Weitsprungeinrichtungen sollen dort nicht fehlen. Noch etwas weiter südlich sollen auf Sand Beach-Volleyball und Kugelstoßen möglich sein. Der Fußball soll auf einem Kunstrasenplatz westlich des Tartanplatzes rollen. An dessen Westseite soll eine erhöhte Sitzstufe entstehen. Sie soll zum Schutz vor Sonne und Wetter ein Metalldach bekommen. Ein vier Meter hoher Zaun soll die Laufbahn vor Bällen schützen. Im Süden zu den angrenzenden Wohnhäusern soll eine Stahlgitter-Konstruktion, die mit Schotter verfüllt und begrünt wird, Bälle und Lärm abhalten. Hier griff Wiedemann eine Idee des CSU-Fraktionsvorsitzenden Erwin Hagenmaier auf, der monierte, mit Schotter werde es sehr lange dauern, bis die 5,50 Meter hohe Wand grün ist. Mit so genannter „bewehrter Erde“ ginge das deutlich schneller. Wiedemann versprach, das zu prüfen.

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