Für gut befunden

Nach dem Bauausschuss hat das städtebauliche Konzept für das Kloster Lenzfried (der KREISBOTE berichtete) am Donnerstag auch den Stadtrat passiert. Allerdings gaben einige Stadträte der Bauverwaltung verschiedene Anregungen mit auf den Weg in die weiteren konkreten Planungen.

So wollte Richard Hiepp (CSU) geklärt wissen, wie es sich künftig mit dem Wegerecht und dem Unterhalt der denkmalgeschützten Klostermauer verhält. Thomas Kiechle, ebenfalls von der Lenzfrieder CSU, appellierte, „dem Park sollte man eine gewisse Aufmerksamkeit schenken“. Dr. Philipp Jedelhauser störte sich dagegen an der seiner Meinung nach zu verstreuten Bebauung. Er forderte, die Wohnhäuser dichter zusammen und weiter weg vom Kloster zu positionieren. 2011 geht`s los Alexander Hold (FW) brach dagegen eine Lanze für die alten Bäume auf dem Gelände, die gefällt werden müssen. In dieser Hinsicht konnte ihm Baureferentin Monika Beltinger allerdings wenig Hoffnung machen. Harald Platz (CSU) zeigte sich zwar ebenfalls durchaus zufrieden mit dem Konzept, schlug aber vor, die geplanten Grundstücke auf 600 Quadratmeter zu verkleinern. Dadurch könne man zum einen die Grundstücke günstiger zum Verkauf anbieten, zum anderen ein Grundstück mehr schaffen. Laut Baureferentin Monika Beltinger soll bereits im kommenden Jahr mit der Erschließung des Areals begonnen werden, ehe der Startschuss für die eigentlichen Arbeiten fällt.

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