Begeisterter Empfang

Bürgermeister Rainer Magenreuter (links) würdigt die Leistungen von Skispringer Maximilian Mechler. Foto: Schubert

Waren Sie schon einmal auf einer Skiflugschanze und haben herab geschaut? Da hinunter zu gleiten und dann auch noch durch die Luft zu fliegen erfordert schon mehr als nur den normalen Mut. Das ist nur mit Überzeugung zu schaffen, mit Training und gnadenloser Disziplin. Übung bringt da auch viel, aber so richtig zu den Adlern zu gehören und dabei auch noch Weiten zu erreichen, die mehr sind als nur Durchschnitt, dass ist dann schon die große Leistung. Da war es nicht verwunderlich, dass der Wintersportverein zum Empfang von Skispringer Maximilian Mechler sich wirklich etwas einfallen ließ.

Im offenen Cabrio zusammen mit seinem Vater, dem Ehrenvorsitzenden des WSV, und mit der Stadtkapelle vorne weg, kam „Maxi“ am Isnyer Marktplatz an und wurde dort von seinen Sportkameraden und rund 700 Isnyer stürmisch begrüßt. Michael Loskarn hatte die Moderation übernommen und zog alle Register, um die Zuschauer so richtig in Stimmung zu bekommen. 222,5 Meter weit war Mechler bei der Skiflug-WM im norwegischen Vikersund geflogen und hatte zusammen mit seinen Teamkollegen den Vize-Weltmeistertitel errungen. Willi Rudhart, Vorsitzender des WSV, Bürgermeister Rainer Magenreuter und Günter Schempp vom Schwäbischen Skiverband würdigten die jahrelangen Leistungen von Maximilian Mechler entsprechend und der anhaltende Beifall überzeugte selbst den doch immer bescheidenen Sportler von der Wichtigkeit des Abends. Geschenke wurden überreicht, Blumen, Gutscheine und als besonderer Höhepunkt ein Scheck von seinem Hauptsponsor, der Firma Telefunken, über 10 000 Euro als Beitrag zur Karrierehilfe. Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und die anschließende Autogrammstunde brachten alles zu einem guten Abschluss. Isny ist stolz auf jemanden wie Maximilian Mechler. Der WSV hat mit dem Vize-Weltmeister einmal mehr unter Beweis gestellt, zu welchen Leistungen man fähig sein kann und die Mitbürger sind begeistert von dem Ausnahmesportler aus ihrer Stadt.

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