Kindertagesstätte St. Blasius

Spatenstich in Dietmannsried

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Die Bevölkerung war zu dem feierlichen Spatenstich eingeladen. Allen voran waren die Kinder der Gemeinde aufgerufen, die offiziellen Amtsträger – Ferdinand Brutscher vom gleichnamigen Bauunternehmen, Architekt Sebastian Geiger, Rathauschef Werner Endres, Pfarrer Dr. Martin Awa, die Leiterin der Kita St. Blasius, Anita Gröger-Bircheneder, sowie Günter Groll, Leiter des Zentrums Kindertageseinrichtungen bei der Bischöflichen Finanzkammer in Augsburg (v.l.) – mit Bauhelm, kleinen Spaten und Schaufeln beim Spatenstich zu unterstützen.

Am vergangenen Freitag fand in Dietmannsried der Spatenstich für den Neubau der Katholischen Kindertagesstätte St. Blasius statt. Die Einrichtung am Gemeinderieder Weg wird samt Erweiterungsmöglichkeiten Platz für fünf Gruppen und 100 Kinder bieten.

„Mit dem Neubau dieser Kindertagesstätte realisieren wir einen weiteren Mosaikstein zum Ausbau des Betreuungsangebotes in unserer Marktgemeinde“, sagte Bürgermeister Werner Endres bei seiner Ansprache. In der Gesamtgemeinde Dietmannsried gibt es fünf Kindertagesstätten, in denen rund 300 Kinder betreut werden. „Für das Kindergartenjahr 2017/18 sind die Anmeldezahlen sogar so hoch wie nie zuvor“, so der Rathauschef weiter. Insofern hoffe er und gehe er davon aus, dass der ambitionierte Zeitplan für die Errichtung des Neubaus eingehalten werden könne. Der Spatenstich gehe für viele Bürgerinnen und Bürger zwar „mit einem lachendem und einem weinenden Auge einher“, räumte er ein, „weil der Kindergarten am Falkenweg weit über fünf Jahrzehnte lang die Heimat für die Kinder unserer Gemeinde war und viele diesen selbst in ihrer Kindheit besuchten. Aber die Freude überwiegt.“ Seit dem Beginn der Planungen im Jahr 2015 seien zahlreiche Gespräche zwischen Marktgemeinderat, Kirchenverwaltung, der Katholischen Kirchenstiftung St. Blasius, die die Trägerschaft der Kita innehat, der Bischöflichen Finanzkammer und dem Freistaat Bayern geführt worden. Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von circa 3,3 Millionen Euro sei nunmehr eine Gemeinschaftsleistung. „Bis zu 70 Prozent werden durch Zuschüsse und Beteiligungen abgedeckt“, so Endres. Architekt Sebastian Geiger aus Pleß veranschaulichte die anstehenden Maßnahmen: „Das Grundstück liegt am Gemeinderieder Weg - in dem Wort `Ried´ ist bereits eine Besonderheit des Standorts enthalten: Moor. Schlechter Baugrund. Konkret bedeutet das, dass wir in einer Größenordnung von annähernd 1000 Metern aneinandergereihte Stahlstützen, so genannte duktile Gussrammpfähle wie Nadeln in den Boden treiben, damit dann das Bauwerk stabil und dauerhaft steht.“ In nächster Zeit würden etwa 500 Kubikmeter Beton, 450 Kubikmeter Ziegelmauerwerk sowie 230 Kubikmeter Holz verarbeitet. Das 1,5-geschossige Bauwerk werde eine Nutzfläche von fast 1200 Quadratmetern haben und fast 5500 bis 6000 Kubik umbauten Raum umfassen. Teile in den geneigten Dächern würden für Nebennutzungen und Technik verwendet. Keller werde es keinen geben. „Insofern ist es weitestgehend absehbar, dass wir hohe Kostensicherheit haben und die bereits im vergangenen Jahr prognostizierte Zeitschiene werden einhalten können“, zeigte sich Geiger optimistisch.

Sabine Stodal

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