Im Zeichen des Lichts

Beim Gebetsabend "Nightfever" die besondere Atmosphäre spüren

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Kempten – Die besondere Atmosphäre, die dem Gebetsabend „Nightfever“ in der Basilika St. Lorenz zu eigen ist, wollten an diesem besonderen Abend zahlreiche Gläubige spüren.

Sie entzündeten in der Basilika ein Licht und stellten es vor das ausgesetzte Allerheiligste am Altar ab, zogen eine Bibelstelle, schrieben ihr Anliegen auf Zettel, suchten das Gespräch mit einem Priester, ließen sich segnen oder suchten einfach die Stille im Gebet in der spärlich beleuchteten Kirche. Der Abend stand ganz im Zeichen des ersten Advents und dem Beginn des neuen Kirchenjahres. Stimmungsvolle Musik der Wildpoldsrieder Jugendband umrahmte den Gottesdienst. Frieden wünschte sich Jugendpfarrer Johannes Prestele in seiner Begrüßung und bezog sich auf die Tageslesung (Jes 2,1 -5), in der die Menschen vom Zion auf den Berg des Herrn ziehen und ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden. 

Kaplan Dominik Loy ging sich in seiner Predigt auf das Thema „Licht“ ein. Die Lichterscheinung in einer kleinen Pariser Kapelle überzeugten einen jungen Franzosen von der Existenz Gottes. Auch die Kerzen am Adventskranz stünden symbolisch für die Ankunft des Herrn. Der Prophet Jesaja sei überzeugt, dass das Licht und damit auch der Frieden kommen werde. Das Licht leuchte aus dem Stall in Bethlehem heraus. „Es ist Jesus Christus“, so der Kaplan weiter. Auch in der Monstranz finde sich dieses Licht, fuhr er fort. Das Licht solle uns einhüllen in die Liebe Gottes. Und abschließend wandte er sich an die Gottesdienstbesucher: „Seien wir wachsam, denn das Heil naht wirklich“, so Lay weiter. 

Sabine Vestpohl-Nitsche

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