„Suchet der Stadt Bestes“

Stadtpark: Ergebnisse nun ausgestellt

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Die Planer und Architekten des Siegerkonzepts (v.l.) Stefan Grieger, Norman Harzer und Alexander Michl stellten ihren Entwurf anhand von Plänen und Modell vor.

Kempten – Zahlreiche Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und einige wenige interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am Freitagmittag vergangener Woche ins Marstallgebäude zur Eröffnung der Ausstellung zu den Wettbewerbsbeiträgen zur Neugestaltung des Kemptener Stadtparks gekommen.

„Das ist ein großes Projekt, das uns in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen wird“, unterstrich OB Thomas Kiechle die Wichtigkeit. Unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“ sei unter den 17 eingereichten Arbeiten (fünf Nationen) der europaweiten Ausschreibung von circa 30 Preisrichtern der beste Entwurf gesucht worden. Es wurden drei Preise und eine Anerkennung vergeben. Als Sieger ging schließlich der Entwurf der Landschaftsarchitekten aus Berlin und Leipzig hervor (der Kreisbote berichtete). Die Anforderungen an die Planungsbüros waren groß, mussten doch sowohl die Anforderungen von ZUM und Festwoche erfüllt werden, als auch die Wegebeziehungen unter die Lupe genommen werden. Und auch „die Gäste animalischer Art“, wie Kiechle die Saatkrähen umschrieb, werden weiterhin im Park zuhause sein. Trotzdem ist das Ziel, einen Park mit neuer Aufenthaltsqualität zu schaffen mit Plätzen zum Spielen und zum Wohlfühlen. Die Planer und Architekten des Siegerkonzepts (v.l.) Stefan Grieger, Norman Harzer und Alexander Michl stellten ihren Entwurf anhand von Plänen und Modell anschließend vor. Der Park habe eine Verbindungsfunktion in der Stadt, von daher sei es wichtig, die Bewegungsrichtungen aufzunehmen. Verschiedene Grünflächen, teils zum Verweilen, teils zur Bepflanzung sollen den Parkcharakter aufrecht erhalten und für Kinder sind ein großer Spielplatz „Vogelnest“ sowie ein offener Raum mit Wasserspiel vorgesehen. Beim Pavillon als „Sinnbild des Parks“ können sich die Planer eventuell temporäre Gastronomie vorstellen und im Linggpark seien Fitnessgeräte vorstellbar. Bei der ZUM haben sie versucht, „die Buslinien kompakt zusammenzufassen“. Im Rahmen der Ausstellung können noch eine Woche lang alle 17 eingereichten Beiträge angesehen werden. „Jeder soll sehen, wie unterschiedlich die Beträge sind“, so OB Kiechle. Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr. In der Sitzung des Stadtrats am 23. November wird der Siegerentwurf wohl bestätigt werden und dient dann als Grundlage für die weitere Detailplanung. Nach der Festwoche 2018 soll die Umsetzung beginnen.

Melanie Weidle

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