Belästigung vorbeugen

Die Vorfälle, bei denen es rund um den Lindenberger Stadtplatz bedingt durch betrunkene Menschen zur Belästigung von Bürgern und Gästen kam, haben sich in der jüngsten Zeit gehäuft. In der Vergangenheit waren mitten im Zentrum der Stadt immer wieder Jugendliche zu beobachten, die am hellen Tag Alkohol konsumierten. Mehrfach war das Thema bereits Anlass zur Diskussion im Stadtrat. Jetzt greifen Stadtverwaltung und Polizei härter durch.

Die rechtliche Grundlage für ein konsequentes Vorgehen der Ordnungshüter liefert die Sondernutzungssatzung der Stadt. Der Konsum von Alkohol auf öffentlichen Plätzen, Wegen und Straßen außerhalb von Schankbereichen ist nach dieser Satzung untersagt, erläutert der Lindenberger Betriebsleiter Klaus Hörmann. Mit der konsequenten Anwendung des seit sieben Jahren bestehenden Regelwerks will man jetzt die Zustände auf dem Stadtplatz in den Griff bekommen. In einem ersten Schritt versuchen die Polizeibeamten, mit den betreffenden Personen zu reden. Niemand soll einfach nur abgestraft werden. Wenn aber diese Überzeugungsarbeit nicht hiflt, dann zeigen die Polizeibeamten die uneinsichtigen Mitbürger an. Wie die Polizei mitteilte, sind die Reaktionen durchaus unterschiedlich. Bei manchen Personen bewirke schon allein das Gespräch eine Verhaltensänderung, andere seien erst durch eine Anzeige von ihrem Fehlverhalten abzubringen. Eine einschlägig bekannte Person musste sogar schon dreimal angezeigt werden. Schon nach kurzer Zeit hätten die verstärkten Streifengänge eine Verbesserung gebracht, bei der Bevölkerung stoßen die Maßnahmen auf Unterstützung.

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