Berg- und Talfahrt

Für Franz Engstler vom Liqui Moly Team Engstler war das Rennen im portugiesischen Portimao vergangenes Wochenende eine Berg- und Talfahrt im wahrsten Sinne des Wortes. Die Strecke mit einer Rundenlänge von etwa 4,7 Kilometer sorgte für viel Spannung in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft: die zahlreichen Kurven und der starke Höhenunterschied zeichnen die Strecke aus.

Engstler und sein Teamkollege Andrei Romanov kämpften bei knapp 40 Grad Außentemperatur und über 70 Grad im Auto um wichtige Punkte in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Im Qualifying am Samstag belegte Engstler Platz sechs und Romanov Platz neun bei den Privatfahreren. Gewicht zuladen „Aufgrund des WTCC Reglements gelten unsere BMW als neue Modelle, deshalb müssen wir jeweils 40 Kilogramm zuladen“, erklärt Engstler. „Das wirkt sich extrem auf das Auto aus, so muss ich zum Beispiel viel früher bremsen. Ich hatte keine Chance, mehr heraus zu holen“, erläuterte der Allgäuer Rennfahrer weiter. Auch bei den beiden Rennläufen am Sonntag machten sich die Zusatzgewichte bemerkbar. Dennoch konnte Engstler einen Platz gut machen und kam als fünfter Privatfahrer ins Ziel. Im zweiten Lauf wurde er Sechster. Damit holte er sich insgesamt sieben Punkte für die WTCC-Wertung. Romanov wurde Achter in Lauf eins und kam als Siebter im zweiten Rennen über die Ziellinie. Die nächsten beiden WTCC Läufe finden am 17. und 18. Juli in England statt. Parallel dazu ist das Liqui Moly Team Engstler in Holland im Einsatz. Hier ist die ADAC Procar zu Gast.

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