Bründl-Krippe noch immer Attraktion

Tolle Adventsstimmung

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Eine gelungene Veranstaltung der Stiftsstadtfreunde Kempten war die öffentliche Besichtigung der Bründl-Krippe mit Erläuterungen zum Werk von Adolf Bründl in der Krypta der Basilika. Im Anschluss gab es musikalische Darbietungen von Bläsern der Musikschule Oberallgäu unter der Leitung von Martin Kerber vor der Kulisse einer mit Adventslichtern stimmungsvoll in Szene gesetzten Lorenz Basilika.

Adolf Bründl war Zeit seines Lebens ein gläubiger Katholik. Sein Glaube an Jesus Christus war so fest, dass es ihn dazu bewog, andere Menschen zu einer Hinwendung zum christlichen Glauben zu bewegen.

Adolf Bründl aber war kein Missionar, sondern er wollte, dass die Menschen vom „Schauen zum Glauben“ finden. 

So war er die letzten 40 Jahre seines Lebens damit beschäftigt, bei sich daheim in Lenzfried eine gewaltige Krippe zu erschaffen. Eine Barock-Krippe vor alpenländischer Kulisse sollte es werden, die 24 Quadratmeter groß wurde und in der eine Tonne Stein verbaut wurde. Letztes Jahr verschied der gebürtige Passauer und Wahl-Lenzfrieder Adolf Bründl nach langer Krankheit und er vermachte seine Krippe an die Stadt Kempten und die Pfarrei St. Lorenz. 

Unter der umtriebigen Mithilfe des Trachtenvereins der „Unterillertaler Kempten“ fand seine beindruckende Krippe in der Krypta der Basilika St. Lorenz heuer eine würdige Heimstatt. Sein Werk kann bis zum 2. Februar samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden. 

Würdiger Rahmen 

Die Stiftsstadtfreunde Kempten e.V. unter der Ägide ihrer ersten Vorsitzenden Ilse Roßmanith-Mitterer würdigten nun bei einer ganz besondern, neu ins Leben gerufenen Veranstaltung das „Lebenswerk“ des Adolf Bründl. Am Nachmittag des 3. Advent gab es für Interessierte die Möglichkeit unter der Leitung von Reinhold Petrich die Krippe mit ihren vier Themen – Herbergssuche, Verkündigung der Geburt Jesu Christi an die Hirten, die Geburt Christi und die Anbetung, näher kennenzulernen. Unter anderem erschien hierzu auch Bürgermeister Josef Mayr mit Familie. Einen würdigen Rahmen erfuhr die Besichtigung der Krippe auch durch eindringlich vorgetragenen Laurentiusgesang. 

Im Anschluss wurden vor der Basilika St. Lorenz auf den Sitzstufen Adventlicher aufgestellt, es gab Glühwein und Punsch und musikalische Darbietungen der Musikschule Oberallgäu Süd e.V. unter der Leitung des bekannten Musikers und Musiklehrers Martin Kerber. Jörg Spielberg

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