Bewegung im Bauloch-Streit

In den Streit um das große Bauloch kommt Bewegung: Mitte Juli wird der Fall in München verhandelt. Foto: Archiv

Im Normenkontrollverfahren der Ritter & Kyburz GbR gegen die Stadt Kempten wegen des großen Baulochs am August-Fischer-Platz gibt es einen Verhandlungstermin: Am 17. Juli will der Verwaltungsgerichtshof in München nach Angaben von Sprecherin Andrea Breit in mündlicher Verhandlung erörtern, ob das Verbot von Einzelhandel westlich des Forum Allgäu per Bebauungsplan durch die Stadt zulässig ist.

Mit einer Verkündung des Ergebnisses sei zwei bis fünf Wochen später zu rechnen, so Breit weiter. Beginn der Verhandlung ist nach Angaben des Kemptener OB-Büros um 14 Uhr. Die Ritter & Kyburz GbR wollte in der Bahnhofstraße ursprünglich ein 14 Millionen Euro teures vierstöckiges Büro- und Geschäftshaus bauen. Nachdem die Stadtverwaltung dort aber die Ansiedlung von Einzelhandel per Bebauungsplan "Westlich Forum Allgäu" untersagt hatte, waren die Schweizer Investoren vor den Münchner Verwaltungsgerichtshof gezogen. Ihrer Ansicht nach sei der Ausschluss von Einzelhandel in diesem Gebiet „willkürlich” erfolgt. Die Kemptener Stadtverwaltung wiederum beruft sich auf ein Einzelhandelsgutachten, das bei einer Ausweitung des Einzelhandelsbereichs eine Schwächung des Einzelhandels in der innenstadt prognostiziert.

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