Bewegung im Quelle-Haus

1500 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche – diese Erweiterung des Quelle-Hauses plant die Stoffel-Unternehmensgruppe. Wie berichtet, will das Straubinger Unternehmen das Quelle-Haus kaufen und sowohl innen als auch an der Fassade Änderungen vornehmen. In der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vergangenen Donnerstag stellte Baureferentin Monika Beltinger eine Bauvoranfrage für Umbau und Erweiterung des bestehenden Gebäudes vor. Die Pläne stießen bei den Mitgliedern des Bauausschusses auf breite Zustimmung.

Die Idee des Stoffel-Unternehmens sei, den Ladehof hinter dem Gebäude in Richtung Kronenstraße zu überbauen, erläuterte Beltinger. Damit soll sowohl im Erdgeschoss als auch im ersten Obergeschoss (OG) die Verkaufsfläche erweitert werden. Zudem soll die jetzige Struktur im Erdgeschoss und im ersten OG abgebrochen werden, so die Baureferentin weiter. Geplant sei auch die Entstehung zwei neuer (Roll)-Treppen – eine im vorderen und eine im hinteren Bereich des Gebäudes. Das vordere Treppenhaus soll dabei ebenso wie der Zugangsbereich zur Fischerstraße hin „herausgeschoben werden“. Den Nachbarn (Schuhhaus Werdich) würde das nicht beeinträchtigen, sagte die Baureferentin. Beltinger schilderte weiter, dass auch im Untergeschoss (UG) die Einbauten abgebrochen werden sollen und außerdem die gesamte Fläche im UG auf die gleiche Höhe gebracht wird. Somit entsteht auch dort eine große Verkaufsfläche. In das dritte OG sollen weiterhin keine Verkaufsräume kommen. Angedacht sei vielmehr eine Dienstleistungsnutzung, so Beltinger. Mieter bleiben unklar Stoffel-Geschäftsführer Hanns-Peter Gröschl erläuterte bereits im vergangenen Jahr gegenüber dem KREISBOTE, dass noch nicht sicher sei, ob ein oder mehrere Mieter in das Quelle-Haus kommen. Darüber sei bisher auch noch keine Entscheidung gefallen, sagte die Baureferentin am Donnerstag. Angedacht sei, dass bei zwei Mietern einer die Flächen vom EG bis zum zweiten OG nutzen kann, der andere Mieter „bekommt“ das UG. Beltinger erläuterte Pläne von Stoffel, neben dem bestehenden Eingang in das UG durch die Freudenberg-Unterführung eventuell einen weiteren Zugang über den Fußweg Freudenberg zu ermöglichen. Pläne gibt es ebenfalls zur Veränderung der Fassaden des Gebäudes. So soll zum Beispiel das Massive des Blocks aufgelöst werden, was aus Sicht der Baureferentin eine „gute Idee“ sei. Ebenso wird eine neue Verkleidung angedacht und eine ähnliche Fensteranordnung wie am Forum, so Beltinger. Durch Öffnungen im Treppenhausbereich soll die Fassade ebenfalls aufgelockert werden. Beltinger schlug vor, dass man der Voranfrage zustimmen solle, aber die Fassadenstudien noch vertieft werden müssten. Diesen Vorschlag befürworteten die Mitglieder des Ausschusses einstimmig. „Das ist eine tolle Sache“, meinte Stadtrat Karl Sperl (CSU) und auch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) lobte die „positive Entwicklung“. In der zweiten Hälfte des Jahres wolle man mit den Arbeiten beginnen, sagte Gröschl bereits vor dem Jahreswechsel.

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