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Bewohnerin aus brennendem Haus gerettet

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Feuerwehr
Symbolbild © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB

Kempten - Am Sonntag brannte es in einem Einfamilienhaus in Kempten, Eich.

Die Bewohnerin des Hauses bemerkte das Feuer in der Küche im ersten Obergeschoss und startete einen Löschversuch, der allerdings vergebens war. Da sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit in der gesamten Küche und schließlich im Treppenhaus sowie dem Dachstuhl ausbreitete, konnte sich die Bewohnerin nicht mehr in das Erdgeschoss retten und wurde im Wohnzimmer durch die Flammen eingeschlossen.

Ein achtsamer Spaziergänger konnte den Rauch aus dem Haus erkennen und die Hilferufe der Dame hören. Er setzte sofort den Notruf ab. Die eintreffende Feuerwehr Kempten (Allgäu) konnte die im 1. OG eingeschlossene Bewohnerin über ein Fenster mit der Drehleiter bergen. Die Bewohnerin erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde medizinisch behandelt – glücklicherweise befindet sich diese nicht in Lebensgefahr.

Die Feuerwehr löschte den Brand im Wohnhaus. Der Sachschaden wird nach erster Einschätzung durch den Kriminaldauerdienst Memmingen auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Kempten fortgeführt. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Kempten und Hegge mit insgesamt 47 Feuerwehrmännern und –frauen. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswägen, zwei Notärzten sowie einem Einsatzleiter des Rettungsdienstes vor Ort.

(KPI Memmingen - KDD)

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