Das Bier im Mittelpunkt

Vergangenen Freitag war es einmal mehr so weit: „Der Tag des Deutschen Bieres“. Der Bund der deutschen Brauer erinnert damit jährlich daran, dass das von ihnen gebraute Bier noch immer dem 1516 erlassenen Reinheitsgebot von Herzog Wilhelm IV. unterliegt. Mit viel Fingerspitzengefühl werden auch bei der Brauerei Stolz am Einbrautag aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser Biere der unterschiedlichsten Sorten „komponiert.“ Das Jahrgangsbier „2304“ ist dabei ein ganz besonderer Saft.

Jedes Jahr ist der Sudtag ein Anlass für eine ganz besondere Handlung bei der Brauerei Stolz: 23 Bierpaten können sich im Beisein weiterer geladener Gäste und unter notarieller Aufsicht vom Gehalt des Suds überzeugen. Der jüngste der Braumeister, Johannes Stolz, hatte in diesem Jahr die Bestimmung übernommen. Mit 15,4 Prozent ist der Gehalt der ausgeschlagenen Menge festgestellt worden. Jetzt begleiten die Bierpaten den Gerstensaft auf seinem Weg zur Reife, der in diesem Falle 100 Tage dauert, und überzeugen sich bei der Zwickelprobe und beim Bieranstich von der Qualität ihres „Patenkindes“. Im August steht dann fest, was aus dem Sud geworden ist. Bisher hat die Brauerei Stolz dabei aber noch nie enttäuscht. Im Brauereigasthof Engel konnten zusammen mit den anderen Gästen in gemütlicher Runde bei einem Vesper noch weitere Biere verkostet werden. Auch Prominenz hatte sich unter die Gäste gemischt. So waren der ehemalige Bundestagsabgeordnete Franz Romer, MDL Eberhard Rotter, sowie Vertreter der Stadt gekommen. René Gissen hatten eigens einen Canon komponiert und stimmte diesen mit den Gästen an.

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