Bestplatzierungen für Bilder aus dem Allgäu in nationalem Fotowettbewerb

Faszination Natur in Szene gesetzt

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Platz 13: Foto von „mmanuel Rapp. Rapp hat hier die Morgendämmerung im Naturschutzgebiet „Breitenmoos“ zwischen Buchenberg und Missen (Landkreis Oberallgäu) eingefangen.

Allgäu – Wikipedia befüllt seine Artikel und Listen unter anderem über den Fotowettbewerb „Wiki Loves Earth“. Das Projekt dient dazu, Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete besser zu dokumentieren und mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Fotos wurden vom 1. bis 31. Mai gesammelt. Vor wenigen Tagen wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Von insgesamt 18.220 Fotos schafften es vier Aufnahmen aus dem Allgäu unter die Top 100. Platz eins stammt sogar aus der Region.

Seit 2014 findet in Deutschland der Fotowettbewerb „Wiki Loves Earth“ statt. Plattform hierfür bieten die Wikimedia-Projekte, wovon Wikipedia und Wikimedia Commons die bekanntesten sind. Im Mai 2016 wurden über 18.000 Fotos von geschützten Landschaften, Naturdenkmälern und Geotopen eingereicht. Davon wurden 100 Fotos prämiert. Besonders für das Allgäu erfreulich ist, dass unter diesen vier Fotos aus der Region beste Platzierungen erreichten.

Die Macher des Projekts schreiben, dass „das Ziel des Fotowettbewerbs ist, das Bewusstsein für den Schutz der Natur zu fördern und die möglichst hochwertigen Fotografien der schützenswerten Objekte nicht nur in Wikipedia, sondern für jeden nutzbar zu machen.“ Wiki Loves Earth ist ein Schwesterwettbewerb des bereits länger etablierten Wettbewerbs Wiki Loves Monuments für Baudenkmale. Beide finden international statt und gehören zu den größten Fotowettbewerben.

Der Unterstützer regionaler Aktionen der Wikimedia-Projekte im Allgäu und Schwaben, Peter Kumpert, freut sich über die Fotos aus dem Allgäu. 2014 und 2015 saß er selbst in der Jury. „Die Jury besteht aus rund zehn Personen, teilweise sind dort professionelle und erfolgreiche Fotografen, Geologen und Naturliebhaber aber auch passionierte Hobbyfotografen vertreten“, erklärt Kumpert. Er erinnert sich ebenso, dass „die Vorauswahl aus den zahlreichen Einreichungen langwierig und schwierig ist.“ „Dafür wird man mit der abwechslungsreichen Landschaftsvielfalt von Deutschland belohnt“, führt er weiter an. Dieses Jahr traf sich die Jury in Fulda um sich zu beraten und um abzustimmen. „Es geht nicht rein um Postkartenmotive, sondern auch um wertvolle Darstellungen der Naturphänomene. Der hohe enzyklopädische Wert liegt im Fokus“, betont Kumpert. Platz eins geht mit den weiteren neun Platzierungen in die internationale Runde. Ob sich dort die Allgäuer Hochalpen gegen Fotos aus Australien, Indien oder Nepal beweisen können, zeigt sich Ende 2016.

Die Allgäuer Fotos liegen auf den Plätzen eins, 13, 25 sowie 58. Die gesamte Liste mit den 100 besten Fotos kann online eingesehen werden unter www.bit.ly/2avXxuc. kb

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