Bundespolizei warnt

Bitte nicht auf Bahnanlagen!

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Landkreis – Die Sommerferien haben inzwischen auch in Bayern begonnen.

Es bleibt wieder mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten, tolle Erlebnisse und Spielen im Freien. Für ungetrübte Ferien appelliert die Bundespolizei an Kinder und Jugendliche, sich von Bahnanlagen fernzuhalten. Eltern legt sie nahe, den Nachwuchs unter anderem vor Gefahren zu warnen. Betreten von Bahnanlagen an den dazu nicht vorgesehenen Stellen ist verboten. Züge fahren rund um die Uhr, können nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. 

Beispielsweise braucht ein Zug, der mit 100 Stundenkilometer unterwegs ist, bei einer Vollbremsung etwa einen Kilometer um zum Stehen zu kommen. Die modernen Züge wer-den außerdem immer leiser und sind somit erst spät zu hören. Ob Selfies im Gleisbereich, Mutproben, Spielen am Gleisbett, Steine auf Schienen legen, Abkürzungen über Gleise oder Umgehen von geschlossenen Schranken – nicht selten führen unterschätzte oder nicht erkannte Gefahren zu schlimmen, manchmal sogar tödlichen Unfällen.Gefahr auch ohne direkten Kontakt Bahnstrom ist lebensgefährlich. 

Die Oberleitungen stehen unter einer Spannung von bis zu 15.000 Volt. Selbst ohne direkten Kontakt sind lebensgefährliche Spannungsüber-schläge möglich. Eine Annäherung von eineinhalb bis zwei Metern, zum Beispiel durch das Klettern auf abgestellte Waggons, Steigenlassen von Drachen oder Luftballons, kann zu einem tödlichen Stromschlag führen.Dass Gefahren nicht erkannt oder falsch eingeschätzt werden, zeigt ein Unglück vom Wochenende des 17./18. Juli in Niederbayern. Hier kam es zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 16-Jähriger, der offenbar die Gleise überqueren wollte, von einem Zug erfasst und getötet wurde. 

kb

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