Ein Blick zurück und nach vorn

Der Förderverein Isnyer Museen traf sich jüngst zu seiner Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Dieter Hechelmann lobte in seinem Jahresbericht vor allem die Mitarbeiter des Museumsvereins. Weitere Themen waren die Zukunft des Mühlturmmuseums und die geänderte Öffnungszeiten.

So würdigte Hechelmann die Arbeit von Erich Laib, dem langjährigen und unermüdlichen Schatzmeister. Er sei der gute Geist der Isnyer Museen und habe zusammen mit Frau Kratzert die Inventarisierung der über 6000 Museumsgegenstände vorgenommen, sagte er. Ein großes Lob richtete er auch an Martin Kratzert, der seit vielen Jahren die Museen betreut und „immer wieder neue Möglichkeiten gefunden hat, den Besuchern die Exponate entsprechend zu präsentieren“. Rechtzeitig zum Kinderfest 2009 wurde auch der Adler wieder auf die Nordseite des Wassertors aufgemalt. Hierfür dankte Hechelmann Heinz Bucher, der sich intensiv darum bemühte, und der Firma Karrer aus Kißlegg, die den Adler gestaltete. Der Museumsverein hat sich an den Kosten maßgeblich beteiligt. Die Öffnungszeiten für die Museen haben sich geändert. Es wurden dringend Einschnitte notwendig, so Hechelmann. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen gut ausgestattete und funktionierende Museen, aber die wenigsten besuchen sie dann auch.“ Das Museum am Mühlturm hat ganzjährig samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Von 1. April bis 31. Oktober stehen die Türen zusätzlich dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr offen. Zudem wird am ersten Sonntag im Monat eine Führung angeboten. Im Wassertormuseum findet jeden Samstag um 14 Uhr eine Führung statt. Sonderführungen können nach Absprache für beide Museen zu jedem beliebigen Zeitpunkt organisiert werden. 30-Jahr-Feier Vorsitzender Hechelmann beleuchtete in der Folge noch die Aktionen des vergangenen Jahres. Vorträge, Beiratssitzungen und Exkursionen waren Kernstück der Arbeit. Heuer kann der Förderverein sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Besonders dankte er Hauptamtsleiter Oswald Längst, der sich für die Belange der Museen intensiv eingesetzt habe. Im Jahr 2016 läuft der Mietvertrag für das Mühlturmmuseum aus, gab Hechelmann zu bedenken. „Deshalb sollten in diesem Jahr die Weichen für eine sichere Unterkunft des Museums gestellt werden“, forderte er. Zwei Möglichkeiten stehen nach den Besprechungen des Beirats zur Debatte: Entweder bleiben die Exponate in den Räumen oder in den Isnyer Türmen könnte mit großem finanziellen Aufwand eine Museumslandschaft entstehen. Im Rahmen der Versamm- lung bedankte sich Hechelmann für die bisherige Großzügigkeit der Gebrüder Immler, die das Gebäude der Stadt 30 Jahre kostenlos zur Verfügung stellten. „Alles spricht von von notwendigen Bildungseinrichtungen. Die Museen gehören dazu. Von der Grundschule bis zum Gymnasium sollten alle Klassen durch das Museum geführt werden“, sagte er abschließend.

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