Bremsschläuche im Visier

Eine unheimliche Serie von durchgeschnittenen Bremsschläuchen in Heimenkirch und dem Ortsteil Meckatz bereitet derzeit den Beamten der Polizeiinspektion Lindenberg Kopfzerbrechen. Bis Donnerstag hatten sich die oder der Täter an insgesamt 16 völlig verschiedenen Fahrzeugen vergriffen. Zu Unfällen infolge der Manipulationen ist es bislang noch nicht gekommen. Die Polizei tappt allerdings im Dunklen.

Als Mitte August die ersten drei durchgeschnittenen Bremsschläuche gemeldet wurden, ging wohl noch niemand von einem Serientäter aus. Seit vorvergangenen Samstag sind die unbekannten Täter aber offenbar wieder unterwegs. Allein in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergangener Woche durchschnitten sie an insgesamt sieben Fahrzeugen die Schläuche – meist die beiden vorderen. Bislang keine Unfälle Obwohl sich die Beamten der PI Lindenberg sicher sind, dass es sich immer um den oder die gleichen Täter handelt, verwundert die Auswahl der attackierten Fahrzeuge. „Der Standort sowie die Art oder Marke der angegangenen Fahrzeuge lassen kein Muster erkennen“, so Alexander Resch vom Polizeipräsidium Schwaben/Südwest. Selbst an einem motorisierten Krankenfahrstuhl haben sich die Unbekannten bereits vergangen. Die Tatorte liegen fast immer im Bereich von Heimenkirch sowie dem Ortsteil Meckatz. Bislang hätten zum Glück aber alle Fahrer die Manipulation noch rechtzeitig bemerkt, sodass es bisher zu keinen Unfällen gekommen sei. Die Beamten ermitteln nun wegen des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Sachbeschädigung. Der Schaden pro demoliertem Schlauch beträgt etwa 100 Euro.

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