Theater, Modenschau, Poetry-Slam und viel Applaus

Der Nachwuchs rockt das Theater bei den Schultheatertagen

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Die Partnerstadt Trient trup mit einer zweisprachigen Aufführung rund um "Marco Polo" zu den Diesjährigen Schultheatertagen bei.

Zur Halbzeit bei den Schultheatertagen (STT) präsentierte sich der Festivalabend mit einem abwechslungsreichen Programm.

Aber bevor 13 GymnasiastInnen aus der Partnerstadt Trient dem Publikum den venezianischen Händler und Entdecker Marco Polo in einer anmutigen Inszenierung in italienischer und deutscher Sprache näherbrachten, wurde ein Geheimnis gelüftet. Der neue Name der STT ab 2019 heißt: fantasT:K, Das junge Theaterfestival.

Mit einer beeindruckenden Soloperformance bestach die Poetry-Slammerin Kelly Streit, der es in ihrem selbstverfassten, spritzig-tiefgründigen Text um leben und leben lassen ging.

Der STT-Festivalabend - Nachwuchs rockt die Bühne

GymnasiastInnen aus der Partnerstadt Trient mit dem Stück "Marco Polo" © Tröger
GymnasiastInnen aus der Partnerstadt Trient mit dem Stück "Marco Polo" © Tröger
GymnasiastInnen aus der Partnerstadt Trient mit dem Stück "Marco Polo" © Tröger
GymnasiastInnen aus der Partnerstadt Trient mit dem Stück "Marco Polo" © Tröger
GymnasiastInnen aus der Partnerstadt Trient mit dem Stück "Marco Polo" © Tröger
Die Poetry-Slammerin Kelly Streit © Tröger
Die Poetry-Slammerin Kelly Streit © Tröger
Die Poetry-Slammerin Kelly Streit © Tröger
Modenschau: Vera in ihrem Kostüm "Der Paradiesvogel". Alles ist aus Papier, die Flügel aus Sammelmappen und Krepppapier und das Kleid aus Packpapier. Passend zum Paradiesvogel ist der Kopf mit Federn geschmückt. Das Kostüm steht sowohl für Zartheit und Zerbrechlichkeit, aber auch für eine unbändige Lebensfreude und die Freiheit der Gedanken. © Tröger
Modenschau: Vera in ihrem Kostüm "Der Paradiesvogel". Alles ist aus Papier, die Flügel aus Sammelmappen und Krepppapier und das Kleid aus Packpapier. Passend zum Paradiesvogel ist der Kopf mit Federn geschmückt. Das Kostüm steht sowohl für Zartheit und Zerbrechlichkeit, aber auch für eine unbändige Lebensfreude und die Freiheit der Gedanken. © Tröger
Modenschau: Vera in ihrem Kostüm "Der Paradiesvogel". Alles ist aus Papier, die Flügel aus Sammelmappen und Krepppapier und das Kleid aus Packpapier. Passend zum Paradiesvogel ist der Kopf mit Federn geschmückt. Das Kostüm steht sowohl für Zartheit und Zerbrechlichkeit, aber auch für eine unbändige Lebensfreude und die Freiheit der Gedanken. © Tröger
Modenschau: Vera in ihrem Kostüm "Der Paradiesvogel". Alles ist aus Papier, die Flügel aus Sammelmappen und Krepppapier und das Kleid aus Packpapier. Passend zum Paradiesvogel ist der Kopf mit Federn geschmückt. Das Kostüm steht sowohl für Zartheit und Zerbrechlichkeit, aber auch für eine unbändige Lebensfreude und die Freiheit der Gedanken. © Tröger
Modenschau: Angie in ihrem Kostüm "Me(h)rmüll". Durch unsere Unachtsamkeit verlieren immer mehr Meeresbewohner ihren natürlichen Lebensraum und sterben dadurch. Aber auch unsere Lebensräume sind in Gefahr. Plastik ist eine tickende Zeitbombe für unseren Planeten. Angies Kopfbedeckung besteht aus Plastikbechern und Folien. Um die Taille liegt ein Gürtel aus Plastikflaschen, der an einen Rettungsring erinnert. Die Farbe Blau symbolisiert das Meer, die weißen Elemente erinnern an Quallen oder Schaumkronen, wenn sich die Welle bricht. © Tröger
Modenschau: Angie in ihrem Kostüm "Me(h)rmüll". Durch unsere Unachtsamkeit verlieren immer mehr Meeresbewohner ihren natürlichen Lebensraum und sterben dadurch. Aber auch unsere Lebensräume sind in Gefahr. Plastik ist eine tickende Zeitbombe für unseren Planeten. Angies Kopfbedeckung besteht aus Plastikbechern und Folien. Um die Taille liegt ein Gürtel aus Plastikflaschen, der an einen Rettungsring erinnert. Die Farbe Blau symbolisiert das Meer, die weißen Elemente erinnern an Quallen oder Schaumkronen, wenn sich die Welle bricht. © Tröger
Modenschau: Angie in ihrem Kostüm "Me(h)rmüll". Durch unsere Unachtsamkeit verlieren immer mehr Meeresbewohner ihren natürlichen Lebensraum und sterben dadurch. Aber auch unsere Lebensräume sind in Gefahr. Plastik ist eine tickende Zeitbombe für unseren Planeten. Angies Kopfbedeckung besteht aus Plastikbechern und Folien. Um die Taille liegt ein Gürtel aus Plastikflaschen, der an einen Rettungsring erinnert. Die Farbe Blau symbolisiert das Meer, die weißen Elemente erinnern an Quallen oder Schaumkronen, wenn sich die Welle bricht. © Tröger
Modenschau: Tabea in ihrem Kostüm "Die Blume". Die Schuhe erinnern an den Waldboden und sind geschmückt mit Kunstrasen und Tannenzapfen. Der Hut symbolisiert eine Wolke, gefertigt aus Papier und Draht. Zwischen Himmel und Erde erblüht das Leben. Der richtige Nährboden verbunden mit Licht, Regen und Zeit ergibt die Grundvoraussetzung für Wachstum. Mit all diesen Zutaten entsteht etwas wunderschönes. © Tröger
Modenschau: Tabea in ihrem Kostüm "Die Blume". Die Schuhe erinnern an den Waldboden und sind geschmückt mit Kunstrasen und Tannenzapfen. Der Hut symbolisiert eine Wolke, gefertigt aus Papier und Draht. Zwischen Himmel und Erde erblüht das Leben. Der richtige Nährboden verbunden mit Licht, Regen und Zeit ergibt die Grundvoraussetzung für Wachstum. Mit all diesen Zutaten entsteht etwas wunderschönes. © Tröger
Modenschau: Tabea in ihrem Kostüm "Die Blume". Die Schuhe erinnern an den Waldboden und sind geschmückt mit Kunstrasen und Tannenzapfen. Der Hut symbolisiert eine Wolke, gefertigt aus Papier und Draht. Zwischen Himmel und Erde erblüht das Leben. Der richtige Nährboden verbunden mit Licht, Regen und Zeit ergibt die Grundvoraussetzung für Wachstum. Mit all diesen Zutaten entsteht etwas wunderschönes. © Tröger
Modenschau: Jenica in ihrem Kostüm "DOC". Jenica ist schnell und kurz entschlossen. Jeder Handgriff sitzt. Die Kette aus Zahnbürsten war gleich entworfen, Thrombosestrümpfe wurden zu Overkneestrümpfen umfunktioniert, das XXL-T-Shirt durch einen lässigen Gürtel aus Schläuchen zu einem Minikleid gemacht. Das alles passierte in Windeseile - ein richtiger DOC eben. © Tröger
Modenschau: Jenica in ihrem Kostüm "DOC". Jenica ist schnell und kurz entschlossen. Jeder Handgriff sitzt. Die Kette aus Zahnbürsten war gleich entworfen, Thrombosestrümpfe wurden zu Overkneestrümpfen umfunktioniert, das XXL-T-Shirt durch einen lässigen Gürtel aus Schläuchen zu einem Minikleid gemacht. Das alles passierte in Windeseile - ein richtiger DOC eben. © Tröger
Modenschau: Thea in ihrem Kostüm "Der Schein trügt" aus Teppichresten. Dazu der von Thea selbst geschriebene Text: "Wir vom Kostümworkshop haben bei dem Thema "Wie wollt ihr leben?" gemerkt, dass jeder eine andere Meinung hat und einzigartig ist. Das haben wir probiert in unseren Kostümen umzusetzen. In Deutschland wird viel auf das Aussehen geachtet. Wer nicht voll im Trend ist, wird schief angeschaut, egal ob in der Schule oder im Arbeitsleben. Vor allem wir Mädchen und Frauen wollen dem Schönheitsideal entsprechen und tun alles dafür, auch wenn wir uns dadurch schaden, wie zum Beispiel durch Magersucht. Sollte unsere Gesellschaft dies unterstützen? Nein! Deswegen setzen wir mit unseren etwas anderen Kostümen ein Statement!" © Tröger
Modenschau: Thea in ihrem Kostüm "Der Schein trügt". Dazu der von Thea selbst geschriebene Text: "Wir vom Kostümworkshop haben bei dem Thema "Wie wollt ihr leben?" gemerkt, dass jeder eine andere Meinung hat und einzigartig ist. Das haben wir probiert in unseren Kostümen umzusetzen. In Deutschland wird viel auf das Aussehen geachtet. Wer nicht voll im Trend ist, wird schief angeschaut, egal ob in der Schule oder im Arbeitsleben. Vor allem wir Mädchen und Frauen wollen dem Schönheitsideal entsprechen und tun alles dafür, auch wenn wir uns dadurch schaden, wie zum Beispiel durch Magersucht. Sollte unsere Gesellschaft dies unterstützen? Nein! Deswegen setzen wir mit unseren etwas anderen Kostümen ein Statement!" © Tröger
Modenschau: Thea in ihrem Kostüm "Der Schein trügt". Dazu der von Thea selbst geschriebene Text: "Wir vom Kostümworkshop haben bei dem Thema "Wie wollt ihr leben?" gemerkt, dass jeder eine andere Meinung hat und einzigartig ist. Das haben wir probiert in unseren Kostümen umzusetzen. In Deutschland wird viel auf das Aussehen geachtet. Wer nicht voll im Trend ist, wird schief angeschaut, egal ob in der Schule oder im Arbeitsleben. Vor allem wir Mädchen und Frauen wollen dem Schönheitsideal entsprechen und tun alles dafür, auch wenn wir uns dadurch schaden, wie zum Beispiel durch Magersucht. Sollte unsere Gesellschaft dies unterstützen? Nein! Deswegen setzen wir mit unseren etwas anderen Kostümen ein Statement!" © Tröger
Modenschau: Paul in seinem Kostüm "Der Patient XY". Es besteht aus Spritzen, Pillendöschen, Schläuchen, Verbänden und einem OP-Kittel. Das Kostüm steht für Gegensätze: Kraft - Schwäche, Heilung - Verletzung, Angst - Mut, Hoffnung - Ausweglosigkeit, Überversorgung - Unterversorgung, Alles - Nichts. © Tröger
Modenschau: Paul in seinem Kostüm "Der Patient XY". Es besteht aus Spritzen, Pillendöschen, Schläuchen, Verbänden und einem OP-Kittel. Das Kostüm steht für Gegensätze: Kraft - Schwäche, Heilung - Verletzung, Angst - Mut, Hoffnung - Ausweglosigkeit, Überversorgung - Unterversorgung, Alles - Nichts. © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger
Modenschau: Finale © Tröger

Ein von Jugendlichen gedrehter Film zu den Grundrechten machte deutlich, was ein Leben ohne Briefgeheimnis, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit... bedeutet.

Abschließend zeigten die „ModeschöpferInnen“, wie sie die echte Materialherausforderung gemeistert haben.

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