Raus aus der Enge, rein in die neuen Büros

BSG-Allgäu bezieht 27 Arbeitsplätze im  neuen Gebäudetrakt

+
Froh darüber, dass es endlich wieder einen richtigen Besprechungsraum gibt, wird dieser auch schon rege genutzt.

Kempten – Hell und großzügig, das sind die ersten Begriffe, die einem beim Betreten des neuen, für den Parteiverkehr im Erdgeschoss komplett barrierefreien, Traktes am Gebäude der BSG-Allgäu im Oberösch in den Sinn kommen.

Und der zweite Blick offenbart manches sehr zweckmäßige Detail; zum Beispiel die mit gläsernen Elementen durchsetzte Wand, die mit Beleuchtungsfinessen nicht nur ein Hingucker ist. Die „Durchsicht“ ermöglicht nämlich, ganz praktisch, von außen festzustellen, ob der Besprechungsraum frei oder belegt ist, ohne gegebenenfalls stören zu müssen. Im Gang schmiegt sich ein Stehtisch um eine Sichtbeton-Ecke. Dort lässt sich auf „kurzem Weg“ schnell mal eine Frage – vielleicht ja bei einer Tasse Kaffee aus der in jedem Stockwerk vorhandenen Teeküche? – abklären.

Ein „starres System“ bestehe „nur im Bereich am Treppenhaus“ erklärt der hauseigene Planer Norbert Pracht, Dipl.-Ing. Architekt. Insgesamt sei die Struktur des alten Gebäudes „analog übertragen“ und „alles was sich in den 1960ern bewährt hat“ übernommen worden. Denn, ergänzt der frisch gekürte Vorstand Ralf Kehrer (wie berichtet ist er Nachfolge des heuer scheidenden Vorstandes Mario Dalla Torre an der Doppelspitze der BSG-Allgäu), der durch einen gläsernen Gang mit dem aus den 1960er Jahren stammenden Bestandsgebäude verbundene Neubau „soll als ein Büro wahrgenommen werden“.

Übernommen wurden beispielsweise die aus Schränken bestehenden, durchweg flexiblen Wände im ersten Obergeschoss, in dem die technische Abteilung bereits residiert. Zwischen den festen Stützbalken können die Wände hier zu Einzelbüros gruppiert oder zum Großraumbüro geöffnet werden. Das hatte sich in den vergangenen Jahren im Bestandsgebäude insofern als Segen erwiesen, als der wachsenden Belegschaft nur durch geschicktes „Raumjonglieren“ der nötige Arbeitsplatz ermöglicht werden konnte. Nun aber dürfen sich die bislang dicht gedrängten Arbeitsplätze wieder entzerren. Trotz Erweiterung ist laut Kehrer nämlich momentan keine Personalaufstockung geplant. Bei Bedarf könne der Neubau aber aufgestockt werden.

Ein guter Teil der 27 Arbeitsplätze im Neubau sind bereits bezogen. Bis alles im Neubau fertig ist, werden aber nach Schätzung Prachts noch vier bis sechs Wochen ins Land ziehen. Dann steht erst einmal die Ertüchtigung der alten Büros an und auch die Außenanlagen brauchen noch einen grünen Daumen. Alles in allem rechnen Kehrer und Pracht dass in zwei, drei Monaten alles so weit fertig sein wird, und es, wenn alles läuft wie geplant, ein Sommerfest mit Tag der offenen Tür geben kann. 

Christine Tröger

Auch interessant

Meistgelesen

Bei Lagerhallenbrand in Buchenberg kam Besitzer ums Leben 
Bei Lagerhallenbrand in Buchenberg kam Besitzer ums Leben 
Blick ins Glas war zu tief
Blick ins Glas war zu tief
Lese- und Rechtschreibschwäche? Mit dem LOS Kempten spart Ihr Kind ein Jahr!
Lese- und Rechtschreibschwäche? Mit dem LOS Kempten spart Ihr Kind ein Jahr!
66-Jähriger wird mehrfach angezeigt
66-Jähriger wird mehrfach angezeigt

Kommentare