Ein Treffpunkt für Jung und Alt

Bürgerpark Dietmannsried eingeweiht

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Elisabeth Wölfle, Catharina Stich und die 13-jährige Theresa (sie besuchte mit ihrer Mama die Eröffnung des Bürgerparks) ließen sich von den herbstlichen Temperaturen nicht abschrecken und drehten im Kneippbecken ein paar Runden.

Dietmannsried – In der Marktgemeinde Dietmannsried setzt man auf ein gutes Miteinander von Jung und Alt. Um allen Generationen ein ungezwungenes Aufeinandertreffen zu ermöglichen, wurde ein Bürgerpark als Generationentreffpunkt geschaffen. Dieser liegt im Grünen, am unteren (westlichen) Pausenhof der Grund- und Mittelschule und ist vom örtlichen Seniorenheim aus bequem und schnell über einen direkten, barrierefreien Fußweg zu erreichen. Am 3. Oktober wurde der Park offiziell eröffnet.

Ideengeber des Bürgerparks war der Verein Soziales Dietmannsried e.V., die Umsetzung erfolgte über die Marktgemeinde. Bürgermeister Werner Endres hatte sich sowohl im Gemeinderat als auch im Schulverband für das Projekt eingesetzt, zu dessen Finanzierung Fördergelder aus der Städtebauförderung des Freistaats Bayern geltend gemacht werden konnten. Der Rest der Kosten wurde durch Spenden von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen aus dem Ort sowie der Bürgerstiftung gedeckt. 

Für die Schaffung des Generationentreffpunkts musste reichlich Gebüsch entlang des Baches gerodet und viel Erde bewegt werden (zugleich wurden neue Bäume gepflanzt und ein Feuchtbiotop angelegt). Auf der nunmehr großen, freien Fläche entstanden dann reichlich Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Entspannen. 

Am hölzernen Kletterturm und an mehreren Klettergerüsten etwa können Kinder verschiedenen Alters ihre Geschicklichkeit ausprobieren. Das Bodentrampolin eignet sich für jede Altersklasse, genauso wie die bequeme, große, zweisitzige Schaukel, auf der in Zukunft sicher auch so manche Jugendlichen oder Großeltern mit ihren Enkeln Platz nehmen werden. Daneben gibt es eine Boule-Bahn, einen Basketballkorb sowie einen Gleichgewichtstrainer und ein Stück des Bachlaufes wurde als natürliches Kneippbecken gestaltet. Holzbänke laden zum Verweilen und Beobachten des munteren Treibens ein. 

„Die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schule wie auch die Senioren, die im örtlichen Seniorenheim leben, wurden im Vorfeld um Ideen zur Gestaltung des Platzes gebeten“, erklärt Catharina Stich, die 2. Vorsitzende des Vereins Soziales Dietmannsried. „Die Vorschläge flossen in die Planungen der Landschaftsarchitektin mit ein.“ 

Elisabeth Wölfle, die im Seniorenheim wohnt und sich dort im Hausbeirat engagiert, betont: „Das Kneippbecken war eine der Anregungen, die aus unserem Seniorenheim kamen.“ Sie habe beobachtet, dass der Park in den letzten Tagen bereits „sehr gut angenommen“ worden sei, freut sie sich. „Für uns Senioren ist das ideal - es ist nicht weit und auch wir können hier was machen.“ Sie selbst unternehme öfter mit anderen Bewohnern des Seniorenheimes einen Spaziergang hierher, „damit die Leute wissen, dass es das gibt.“

Sabine Stodal

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