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Bundespolizei fängt Ausreißerinnen ab

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Kurz nachdem die Vermisstenmeldung eingegangen war, stiegen die beiden Mädchen schon aus einem Zug in Kempten. Die Bundespolizisten waren vor Ort. © Symbolfoto: Bundespolizei

Kempten/Halle/Paderborn – Ausgebüchst: Am Samstagnachmittag (19. März) hat die Bundespolizei zwei vermisste Mädchen in Gewahrsam genommen.

Die Minderjährigen, die gemeinsam aus Halle mit dem Zug bis nach Kempten gefahren waren, konnten am Abend wohlbehalten an ihre Väter übergeben werden.

Die Kemptener Bundespolizei erhielt am Samstagmittag eine Vermisstenfahndung von der Polizei in Halle (Saale). Demnach waren zwei Mädchen, eine 13-jährige Hallenserin und eine 14-Jährige aus dem Kreis Paderborn, von den Eltern als vermisst gemeldet worden. Die Minderjährigen sollten sich bereits mit dem Zug auf dem Weg ins Allgäu befinden. 

Nur etwa eine Dreiviertelstunde nach dieser Meldung konnte eine Streife der Bundespolizei die beiden Vermissten, die aus einem Regionalexpress aus Augsburg stiegen, im Bahnhof Kempten in Empfang nehmen.
Am Bahnsteig wartete bereits eine 17-Jährige auf die beiden Ausreißerinnen.

Auf Nachfrage gaben die beiden Vermissten an, für eine Nacht bei der Freundin im Ostallgäu bleiben zu wollen.
Die Mädchen hatten am frühen Morgen die elterliche Wohnung der 13-Jährigen in Halle verlassen und einen Abschiedsbrief hinterlassen, aus dem hervorging, dass sie zusammen wegfahren und zusammen sein wollen.

Über die Polizei in Halle kontaktierten die Bundespolizisten die Erziehungsberechtigten der Mädchen. Die beiden Väter reisten jeweils mit dem Auto aus Nordrhein-Westfalen beziehungsweise Sachsen-Anhalt an und konnten am Abend ihre Töchter auf der Dienststelle wieder in die Arme schließen.

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