Bundespolizei stoppt Steuerhinterzieher

1000 Kilo Tabak im Laderaum

1 von 2
Der Laderaum
2 von 2
Ein gefüllter Karton

Dietmannsried – Bereits Samstagnacht hat die Bundespolizei im Laderaum eines Transporters eine Tonne Tabak entdeckt. Da der Verdacht der Steuerhinterziehung bestand, übernahmen die Kollegen vom Hauptzollamt Augsburg anschließend den Fall. Wie sich nun herausstellte, hat der verantwortliche Fahrer tatsächlich 23.000 Euro Steuern hinterzogen.

Kemptener Bundespolizisten stoppten am Samstagnacht auf der BAB 7 einen Briten mit einem in Deutschland zugelassenen Miettransporter. Als sie den Laderaum kontrollierten, stellten die Beamten zahlreiche Kartons gefüllt mit Tabak fest. Laut der vorgezeigten Rechnung, die aus Italien stammte, sollte es sich hierbei um 1050 Kilogramm rohen, unverarbeiteten Tabak handeln.

Die hinzugezogenen Zollbeamten stellten die Ladung sicher, da sie die Deklaration anzweifelten. Denn im Gegensatz zu Rohtabak, der in unbegrenzter Menge ein-, aus- bzw. durchgeführt werden darf, ist der verarbeitete Tabak steuerpflichtig.

Die Beamten überprüften den Stoff zolltechnisch und steuerrechtlich und stellten fest, dass es sich um verarbeiteten Tabak handelte. Damit hätten die erforderlichen Steuerabgaben entrichtet und die entsprechende Begleitdokumente durch den Briten mitgeführt werden müssen.

Die Zollbeamten konnten den Beschuldigten, der seine Steuerschuld nicht vor Ort begleichen konnte, nach der Vernehmung ohne seine Fracht entlassen. Der 43-Jährige muss sich laut der Meldung der Bundespolizei nun wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung verantworten.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Kreisbote-Festwochengaudi am Samstag
Kreisbote-Festwochengaudi am Samstag
Hallo Kempten! Wir sind die neuen Babys!
Hallo Kempten! Wir sind die neuen Babys!
Auch montags ist was los auf der Allgäuer Festwoche
Auch montags ist was los auf der Allgäuer Festwoche
Seit 70 Jahren präsentieren Allgäuer KünstlerInnen ihre Werke zur Festwoche
Seit 70 Jahren präsentieren Allgäuer KünstlerInnen ihre Werke zur Festwoche

Kommentare