Sechsjährige Einreise- und Aufenthaltssperre

Bundespolizei verhaftet abgeschobenen EU-Bürger

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Lindau – Am frühen Samstagmorgen hat die Bundespolizei einen Rumänen verhaftet, der versucht hatte entgegen einer Wiedereinreisesperre über die BAB 96 nach Deutschland einzureisen. Zudem lag gegen den 34-Jährigen ein Haftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls vor. Die Bundespolizisten brachten den Straftäter noch am selben Nachmittag in die Justizvollzugsanstalt Kempten.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten einen in Rumänien zugelassenen Kleintransporter am Grenzübergang Hörbranz. Dabei stellten die Beamten fest, das gegen den Beifahrer ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln vorlag. Der Rumäne war im Dezember 2012 vom Landgericht Köln wegen schwerem Bandendiebstahls in neun Fällen zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

Aufgrund dieser Verurteilung war dem EU-Bürger seitens des Ausländeramtes Remscheid das Recht auf Einreise und Aufenthalt in Deutschland aberkannt worden. Der Mann wurde daraufhin im November 2013 abgeschoben und mit einer sechsjährigen Einreise- und Aufenthaltssperre belegt. Durch die versuchte Wiedereinreise muss der Straftäter nun noch eine Restfreiheitsstrafe von 448 Tagen verbüßen.

Neben der Haft und Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500,- Euro erwartet den Rumänen nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.

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