Update: Infos zur aktuellen Pandemieentwicklung

Corona-Ticker Kempten: Trotz niedriger Inzidenz vorerst keine Lockerungen

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
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Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnostiziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1.900.000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist.

Oberallgäu/Kempten – Um hinsichtlich aller Corona-Maßnahmen und des weiteren Geschehens informiert zu bleiben, halten wir die wichtigsten Infos gesammelt in einem Ticker fest.

+++ Mittwoch, 27. Januar +++

Oberbürgermeister Thomas Kiechle sieht „keine Anhaltspunkte für Lockerungen“

Da der Inzidenzwert für Kempten bereits mehrere Tage infolge unter der Marke von 50 liegt und tendenziell weiterhin sinkt, hatte der Kreisbote bei Oberbürgermeister Thomas Kiechle angefragt, was sich dadurch für Kempten ändere.
Kiechle hat daraufhin mitgeteilt, dass derzeit keine Anhaltspunkte für eine Lockerung erkennbar seien.
Denn dafür „bräuchten wir nachhaltig, langanhaltend und großräumig einen Inzidenzwert unter 50. Im Moment sind wir zu kurz erst unter diesem Wert und überhaupt nicht perspektivisch.“

Er gab zu bedenken, dass „für diesen Inzidenzwert die Summe aus vielen einzelnen Punkten“ ausschlaggebend sein dürfte: „Insgesamt werden bei uns die Regeln - vom Infektionsschutz bis zur Quarantäne - gut beachtet und auch konsequent kontrolliert.“

Kiechle versicherte zudem: „Wir leisten eine intensive Beratung auch in den kritischen Einrichtungen der Pflege, um möglichst optimale hygienische Bedingungen zu gewährleisten. Das Gesundheitsamt ist erfolgreich bei der Kontaktnachverfolgung, damit können Infektionsketten erkannt und idealerweise unterbrochen werden.“

Aus dem Klinikverbund:
In Kempten werden derzeit elf COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation befinden sich zwei Corona-Patienten. In Immenstadt werden zehn Patienten auf der Normal- und acht auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 18 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, drei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.
Am gestrigen Dienstag, 26. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Der Patient verstarb in der Klinik Mindelheim.

Inzidenzwerte:

Das Robert-Koch-Institut meldet für die kreisfreie Stadt Kempten einen Inzidenzwert von 36,2. Für das Oberallgäu gilt heute ein Inzidenzwert von 87,2.

Da die 15-Kilometer-Regel am gestrigen Dienstag vorläufig vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof außer Vollzug gesetzt wurde, gilt sie unabhängig der Inzidenzwerte nicht.

+++ Dienstag, 26. Januar +++

Aus dem Klinikverbund:
In Kempten werden derzeit zwölf COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation befinden sich aktuell keine Corona-Patienten. In Immenstadt werden zehn Patienten auf der Normal- und acht auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 21 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.
Am gestrigen Montag, 25. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes keinen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten.

Inzidenzwerte:
Das Robert-Koch-Institut meldet für die kreisfreie Stadt Kempten einen Inzidenzwert von 47,7. Für das Oberallgäu gilt heute ein Inzidenzwert von 85,9. Für Stadt und Landkreis greift die 15-Kilometer-Regelung derzeit also nicht. Laut dieser Regel müssen Menschen aus einem Gebiet mit einem Inzidenzwert von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern für Freizeitbeschäftigungen wie Rodeln oder Langlaufen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern bleiben.

+++ Montag, 25. Januar +++

Aus dem Klinikverbund:
In Kempten werden derzeit zwölf COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation befinden sich aktuell keine Corona-Patienten. In Immenstadt werden zehn Patienten auf der Normal- und neun auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 21 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.
In der Zeit von Freitag, 22. Januar, bis Sonntag, 24. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes vier in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbene Patienten. Zwei Patienten verstarben im Klinikum Kempten, ein Patient in der Klinik Immenstadt und ein Patient verstarb in der Klinik Mindelheim.

Inzidenzwerte:
Das Robert-Koch-Institut meldet für die kreisfreie Stadt einen Inzidenzwert von 49,2. Für das Oberallgäu gilt heute ein Inzidenzwert von 96,1. Für Stadt und Landkreis greift die 15-Kilometer-Regelung derzeit also nicht. Laut dieser Regel müssen Menschen aus einem Gebiet mit einem Inzidenzwert von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern für Freizeitbeschäftigungen wie Rodeln oder Langlaufen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern bleiben.

+++ Sonntag, 24. Januar +++

Inzidenzwerte:

Das Robert-Koch-Institut meldet für die kreisfreie Stadt einen Inzidenzwert von 47,7. Für das Oberallgäu gilt heute ein Inzidenzwert von 97,4. Für Stadt und Landkreis greift die 15-Kilometer-Regelung derzeit also nicht. Laut dieser Regel müssen Menschen aus einem Gebiet mit einem Inzidenzwert von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern für Freizeitbeschäftigungen wie Rodeln oder Langlaufen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern bleiben.

+++ Samstag, 23 Januar +++

Inzidenzwerte:

Das Robert-Koch-Institut meldet für die kreisfreie Stadt einen Inzidenzwert von 56,4. Für das Oberallgäu gilt heute ein Inzidenzwert von 107. Für Stadt und Landkreis greift die 15-Kilometer-Regelung derzeit also nicht. Laut dieser Regel müssen Menschen aus einem Gebiet mit einem Inzidenzwert von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern für Freizeitbeschäftigungen wie Rodeln oder Langlaufen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern bleiben.

+++ Freitag, 22. Januar +++

Impfstofflieferung in Sicht: Die Regierung von Schwaben hat laut Pressemitteilung der Stadt Kempten die Lieferung einer gewissen Menge an Covid-Impfstoff in Aussicht gestellt. „Die Terminierungen der ca. 250 Erstimpfungen wurden bereits vorgenommen, die Personen entsprechend informiert“, schreibt die Stadt. 

Schreiben für Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahren hängen fest: Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (AKDB) informiert darüber, dass der Versand der Schreiben an Bürgerinnen und Bürger 80 Jahre und älter ins Stocken geraten ist. Die AKDB, die laut Stadt für den Versand dieses Schreibens für alle bayerischen Kommunen zuständig sei, habe den Versand im Monat Januar allerdings zugesichert. 

Entscheidungen der städtischen Ausschüsse in Stadtratssitzung verlegt: Laut Stadt Kempten finden bis einschließlich März keine Ausschusssitzungen mehr statt. Sämtliche Beschlüsse werden in den Stadtratssitzungen zu den geplanten Terminen einmal im Monat getroffen. Auf den Tagesordnung finden sich dann nur die zwingend notwendigen Punkte.

FFP2-Masken-Pflicht in Stadtratssitzungen: Für Bürgerinnen und Bürger sowie für Stadträtinnen und Räte gilt bei den Stadtratssitzungen ab sofort eine FFP2-Masken-Pflicht. Die Stadt empfiehlt außerdem die Testung im Testzentrum Kempten vor einer jeden Sitzung. Dieser Test sollte mit einem Vorlauf von max. 48 Stunden erfolgen, so die Stadt. Auch interessierten Bürgerinnen und Bürger legt die Stadt Kempten einen solchen Test ans Herz, bevor sie der Sitzung beiwohnen. Unter https://cov19screening.de/ gibt es Test-Termine.

FFP2-Masken-Pflicht jetzt auch in der Stadtverwaltung Kempten: Ab sofort gilt für alle Besucherinnen und Besucher der Stadtverwaltung die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Besucherinnen und Besuchern, die von der Maskenpflicht befreit sind, bietet die Stadt die Option, einen Termin außerhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren, oder Schutzvisierbrille zu tragen. Diese gibt es leihweise nach Voranmeldung an den Haupteingängen der Stadtverwaltung am Rathausplatz und in der Gerberstraße.

Die Stadt bittet nochmals darum, Anliegen per Telefon oder E-Mail mit den dafür zuständigen Stellen zu klären oder über die verfügbaren Online-Tools zu erledigen oder telefonisch persönliche Termine zu vereinbaren.
Ansprechpartner für die verschiedenen Anliegen finden sich auf der Website. Weitere Auskünfte erhalten Sie auch unter der Servicenummer 0831-115. Zahlreiche Verwaltungsdienstleistungen der Stadt Kempten finden sich auf der Homepage www.kempten.de und stehen digital über das Bayernportal zur Verfügung.

Aus dem Klinikverbund: In Kempten werden derzeit 14 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, ein Patient befindet sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden elf Patienten auf der Normal- und neun auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 19 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.
Am Donnerstag, 21. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Der Patient verstarb in der Klinik Mindelheim.

Inzidenzwerte: Die Stadt Kempten kommt heute dem Ziel-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen schon nahe. Das Robert-Koch-Institut meldet für die kreisfreie Stadt einen Inzidenzwert von 57,8. Für das Oberallgäu gilt heute ein Inzidenzwert von 116.

Für Stadt und Landkreis greift die 15-Kilometer-Regelung derzeit also nicht. Laut dieser Regel müssen Menschen aus einem Gebiet mit einem Inzidenzwert von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern für Freizeitbeschäftigungen wie Rodeln oder Langlaufen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern bleiben.

+++ Donnerstag, 21. Januar +++

In Kempten werden derzeit 13 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, ein Patient befindet sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden sechs Patienten auf der Normal- und neun auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 21 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, ein Patient wird intensivmedizinisch betreut. Am Mittwoch, 20. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Der Patient verstarb in der Klinik Mindelheim.

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 65,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 106,4. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Mittwoch, 20. Januar +++

Stadt und Landkreis verteilen ab Montag FFP-2-Masken an Bedürftige und pflegende Angehörige

Die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zugesagten rund 5000 FFP-2-Schutzmasken für pflegende Angehörige sind in Kempten eingetroffen.
Pflegebedürftige, die ihren Wohnsitz in Kempten haben und einen gültigen Bescheid der Pflegekasse über den Pflegegrad vorlegen, bekommen im Altstadthaus, Schützenstraße 2, an folgenden Tagen jeweils drei Masken: Montag, 25. Januar, und Dienstag 26. Januar, jeweils von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.
Der Zutritt zum Altstadthaus ist nur mit FFP-2-Maske möglich, diese ist mitzubringen.

Das Landratsamt Oberallgäu verteilt ab Montag, 25. Januar, über 32.000 FFP-2-Masken für pflegende Angehörige und bedürftige Bürgerinnen und Bürger. Die Masken können ab kommender Woche gegen Nachweis bei den kreisangehörigen Gemeinden abgeholt werden. Auch die staatlichen und kommunalen Schulen sowie die privaten Förderschulen im Landkreis erhalten weitere knapp 5000 Masken.

Ausführliche Informationen zur Verteilung:
https://www.kreisbote.de/lokales/kempten/kempten-landkreis-oberallgaeu-landratsamt-corona-ffp-masken-fuer-beduerftige-und-pflegende-angehoerige-90174916.html

Verlängerung des Lockdowns und zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen auch in Bayern

Die Bayerische Staatskanzlei hat bekanntgegeben, dass der Ministerrat die von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar beschlossene weitere Verlängerung der bundesweiten Lockdown-Maßnahmen bis zum 14. Februar unterstützt.
Die derzeit in Bayern geltende 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie die Einreisequarantäneverordnung werden dementsprechend über den 31. Januar hinaus bis zum Ablauf des 14. Februar verlängert.

Darüber hinaus gelten folgende weitere Maßnahmen:

  • In vollstationären Einrichtungen der Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen sowie Seniorenresidenzen gilt beim Kontakt mit Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht auch für das Personal.  
  • Im Gottesdienst besteht für die Besucher künftig FFP2-Maskenpflicht.
    Bei Gottesdiensten, die mehr als zehn Teilnehmer erwarten lassen, besteht eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, sofern keine generellen Absprachen getroffen wurden.
  • Bayern hält weiterhin an einem Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit fest.
    Es gilt auf möglichst allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.

  • Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist.
  • Für Abiturientinnen und Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen durchgeführt werden, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen bzw. Kammerprüfungen stattfinden, kann ab dem 1. Februar 2021 Wechselunterricht vorgesehen werden, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.
  • Private Zusammenkünfte sind deswegen weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person zulässig.
    Erlaubte Kontaktmöglichkeiten sollen nur in vernünftigem Ausmaß stattfinden. Die bayerische Bevölkerung ist zusätzlich dazu aufgerufen, die Anzahl der Haushalte, aus denen die Kontaktpersonen stammen, möglichst konstant und gering zu halten.  
  • Am Arbeitsort finden zahlreiche Kontakte statt. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens muss deshalb auch dort eine Kontaktreduktion erfolgen.
    Mit Beschluss vom 6. Januar richtete der Ministerrat bereits einen dringenden Appell an die Arbeitgeber, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Dies gilt auch für den Freistaat als Arbeitgeber und seine Beschäftigten.
    Zentrale Voraussetzung für die flächendeckende Nutzung von Homeoffice sind digitalisierte Arbeitsabläufe. Hierbei besteht zum Teil noch erheblicher Investitionsbedarf, der steuerlich durch verbesserte Abschreibungsbedingungen begleitet werden sollte. Der Ministerrat begrüßt daher den am 19. Januar 2021 von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder gefassten Beschluss zur Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021.
  • Die durchgängige Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten trägt bereits erheblich zur Reduktion des Fahrgastaufkommens im öffentlichen Nahverkehr bei. Zusätzlich soll auch in den Stoßzeiten das Pendleraufkommen weitest möglich entzerrt werden.
    Durch die Aufrechterhaltung des regulären Vor-Corona-Fahrplanangebots sowie durch den noch stärkeren Einsatz zusätzlicher Verkehrsmittel können weitere Kontakte zwischen den Fahrgästen reduziert und das Einhalten von Abständen ermöglicht werden. Das Bayerische Staatsministerium für Bau und Verkehr wird hierfür ein Konzept erarbeiten.
  • Die Akzeptanz der Maßnahmen hängt entscheidend von der Gewährung staatlicher Hilfen zur Überbrückung pandemiebedingter Umsatzeinbußen ab.
    Der Ministerrat begrüßt daher die von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossene weitere Verbesserung der Überbrückungshilfe III, insbesondere die Vereinfachung der Zugangsvoraussetzungen sowie die Anhebung der monatlichen Förderhöchstbeträge und der Abschlagszahlungen. Der Bund bleibt aufgefordert, jeweils schnellstmöglich die Abschlagszahlungen zu leisten sowie die Antragsbearbeitung und Auszahlung durch die Länder über die Bereitstellung der entsprechenden Onlineplattform zu ermöglichen.

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit 14 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, ein Patient befindet sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden sieben Patienten auf der Normal- und sieben auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 25 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, ein Patient wird intensivmedizinisch betreut. Am Dienstag, 19. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Der Patient verstarb in der Klinik Immenstadt.

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 81,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 120,5. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Dienstag, 19. Januar +++

Im Oberallgäu sind in den nächsten drei bis vier Wochen nur Zweitimpfungen möglich

Das Landratsamt Oberallgäu teilt mit, dass die in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Lieferschwierigkeiten beim Impstoff der Firma Biontech/Pfizer auch Auswirkungen in der Region haben.
Die Impfzentren in Kempten und Immenstadt können in den kommenden drei bis vier Wochen nur die Zweitimpfungen gegen das Coronavirus sicherstellen. Bis zu 1500 Erstimpfungen sind aufgrund der deutlich geringeren Anzahl von gelieferten Dosen bis auf weiteres nicht möglich. Derzeit können daher auch keine neuen Termine für Impfwillige vereinbart werden.

„Die Kommunen als Betreiber der Impfzentren in Bayern sind auf verlässliche und planbare Lieferungen von Impfstoff angewiesen“, so Landrätin Indra Baier-Müller. Der nun bekannt gewordene Lieferengpass beim Serum des Unternehmens Biontech/Pfizer sei ärgerlich und frustrierend für alle Beteiligten. „Es müssen jetzt Termine für Erstimpfungen abgesagt und verlegt werden. Dies bedeutet einen enormen Aufwand und stößt bei den Betroffenen – zu Recht – nicht auf großes Verständnis“, so die Landrätin weiter.

Wie Ende vergangener Woche von der Bundesregierung mitgeteilt wurde, kommt es aufgrund von Ausbaumaßnahmen in einem Werk des Pharmakonzerns Pfizer zu Lieferausfällen von drei bis vier Wochen. Dies wiederum führt dazu, dass die lieferbaren Impfstoffmengen für die EU und damit auch für die Bundesrepublik sowie für Bayern deutlich hinter den angekündigten Mengen zurückbleiben. Nachdem für einen vollständigen Schutz zwei Impfungen im Zeitraum von drei Wochen erfolgen müssen, reichen die derzeit für den Landkreis und die Stadt angekündigten Lieferungen nur für die jeweils zweite Impfung aus. Bislang wurden im Bereich Kempten/ Oberallgäu ca. 3600 Impfdosen verabreicht. Seit vergangenem Sonntag werden die Zweitimpfungen zur Herstellung des vollständigen Impfschutzes durchgeführt. Der Schwerpunkt der bisherigen Impfkampagne im Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten liegt auf den Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Pflegeheime und deren Personal.

„Die Kurzfristigkeit der gesamten Impfstoffverteilung stellt uns auch hier wieder einmal vor große Herausforderungen. Die Impfzentren in Immenstadt und Kempten stehen bereit. Das Personal ist vorbereitet und es hat sich die vergangenen Tage vieles gut eingespielt. Leider wird der bisher organisatorisch im Großen und Ganzen gelungene Start der Impfungen in Stadt und Landkreis durch die aktuelle Situation wieder stark ausgebremst. Alle von Terminverschiebungen und Absagen betroffenen Bürgerinnen und Bürger muss ich um Verzeihung und Geduld bitten“, so Landrätin Baier-Müller abschließend.

Zugesagter Corona-Impfstoff kommt nicht

Die Regierung von Schwaben hat die Stadt Kempten informiert, dass der bereits zugesagte Impfstoff nicht zur Verfügung steht. Daher müssen die von morgen, Mittwoch, 20. Januar, bis Montag, 25. Januar, eingeplanten ca. 800 Erstimpfungen verschoben werden.
Aufgrund der Kurzfristigkeit gibt es keine Möglichkeit mehr, die Personen persönlich zu informieren.
Alle in dem Zeitraum terminierten Erstimpfungen fallen aus.
Die betroffenen Personen werden erneut angeschrieben und über die neuen Termine informiert.
Eingeplante Zweitimpfungen können stattfinden.
Oberbürgermeister Thomas Kiechle kritisiert die wiederholte Verzögerung und fordert zuverlässige und planbare Lieferungen: „Die hohe Impfbereitschaft erfordert eine verlässliche Versorgung. Das Vertrauen in die zugesicherten Abläufe darf nicht gefährdet werden.“

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit zwölf COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden acht Patienten auf der Normal- und neun auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 24 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, ein Patient wird intensivmedizinisch betreut. Am Montag, 18. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes keinen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten.

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 68,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 116,0. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Montag, 18. Januar +++

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit 15 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, ein Patient befindet sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden sieben Patienten auf der Normal- und acht auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 18 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, drei werden intensivmedizinisch betreut. Am Sonntag, 17. Januar, gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes vier in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbene Patienten. Zwei Patienten verstarben in der Klinik Immenstadt und zwei in der Klinik Mindelheim.

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 82,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 108,3. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Sonntag, 17. Januar +++

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 83,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 111,5. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Freitag, 15. Januar +++

Trotz Corona live dabei im Stadtrat? Grüne beantragen Übertragung der Sitzungen ins Internet

Grünen-Stadträtin Erna-Kathrein Groll fordert, künftig eine Liveübertragung der öffentlichen Sitzungen des Stadtrates Kempten zu ermöglichen. Zukünftige öffentliche Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse sollen live im Internet übertragen werden, um so auch während der aktuellen Kontaktbeschränkungen größtmögliche Transparenz und Bürgerfreundlichkeit der Kommunalpolitik zu erhalten. Diese Internetpräsenz sollte auch über die Zeiten der Corona-Pandemie erhalten bleiben, heißt es im Antrag weiter. Der barrierefreie Zugang könne so zusätzlich erhöht und die Teilhabe und Teilnahme möglichst vieler BürgerInnen an politischen Diskussionen ermöglicht werden. Die technische Ausstattung sollte dazu bereits vorhanden sein. Personelle Begleitung der Technik werde zusätzlich erforderlich werden.

Neue Regeln für Besucher in den Kliniken des Klinikverbunds: FFP2 wird Pflicht

Die Kliniken des Klinikverbunds Allgäu ergreifen erneut Maßnahmen, um ihre Patienten, ihre Mitarbeiter und die Besucher noch besser zu schützen. So gilt ab dem 20. Januar eine FFP2-Masken-Pflicht für alle Besucher, Begleitpersonen und ambulante Patienten der Kliniken. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen. Hier reicht ein üblicher Mund-Nasen-Schutz.

Damit folgen die Kliniken den Vorgaben der Politik, die ab dem 18. Januar eine FFP2-Masken-Pflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr verhängt hat. Auch in Alten- und Pflegeheimen gilt bereits eine FFP2-Maskenpflicht für Besucher.

„Das Tragen einer FFP2-Maske erhöht die Sicherheit nochmals, da die Übertragung durch Aerosole wirksam verhindert wird – und zwar für den Maskenträger wie für sein Gegenüber“, sagt Dr. Peter Keith, Krankenhaushygieniker im Klinikverbund Allgäu. 

Die Kliniken bitten ihre Besucher, sich weiterhin an die Besuchsbeschränkungen zu halten: Jeder Patient kann pro Tag nur einen Besucher empfangen. Den Kontaktbeschränkungen folgend sollten Patienten nur von engen Angehörigen oder engen Bezugspersonen besucht werden. Darüber hinaus können nur Personen die Kliniken betreten, die gesund sind und keinen Kontakt zu Corona-Erkrankten oder -Infizierten in den letzten Tagen hatten. Alle Besucher werden bei Betreten des Klinikgebäudes darüber befragt und namentlich registriert.

Darüber hinaus gelten folgende Regelungen:

- Für Patienten, die sich in den speziell ausgewiesenen Infektbereichen der Kliniken befinden, sind im Regelfall keine Besuche möglich. - In der Notaufnahme sind Begleitpersonen nur im Ausnahmefall (z.B. bei Kindern) erlaubt. - Weiterhin möglich sind der Besuch und die Begleitung von Sterbenden. Werdende Väter können in der Regel bei der Geburt anwesend sein, für die Entbindungsstation gelten spezielle Besucherregelungen.

An der Klinik Mindelheim gilt weiterhin, aufgrund der hohen Anzahl an Corona-Patienten in der Klinik, ein Besuchsverbot. 

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit 15 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden neun Patienten auf der Normal- und sieben auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 22 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, zwei werden intensivmedizinisch betreut.

Am Vortag gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Er verstarb in der Klinik Immenstadt.

Inzidenzwert der Region

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 118,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 132,7. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Donnerstag, 14. Januar +++

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit 17 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden zehn Patienten auf der Normal- und acht auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 27 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, zwei werden intensivmedizinisch betreut.

Am Vortag gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes keinen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten.

Inzidenzwert in der Region

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 120 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 124,4. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Mittwoch, 13. Januar +++

Änderungen bei der FFP2-Maskenpflicht ab dem 18. Januar

In einer Pressekonferenz teilte Ministerpräsident Markus Söder einige Änderungen der FFP2-Maskenpflicht mit, die am 18. Januar im Handel und ÖPNV in Kraft tritt.

Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske gilt ab dem kommenden Montag nicht für Mitarbeiter im Handel, sondern nur für die Kunden. Dies haben Ministerpräsident Söder und Gesundheitsminister Holetschek am Mittwoch, 13. Januar, bekanntgegeben. Der Handelsverband Bayern hatte gegen die ursprüngliche Regelung (Kunden und Mitarbeiter) massiv interveniert.

So müssen Kinder unter 15 Jahre beim Einkaufen keine FFP2-Masken tragen. Außerdem wird es laut Söder eine sogenannte „Kulanzwoche“ geben. Demnach gibt es bis zum 24. Januar keine Bußgelder für Kunden, die ab Montag beim Einkaufen keine FFP2-Maske tragen. Außerdem werden 2,5 Millionen Masken für Hilfsbedürftige zur Verfügung gestellt. Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek erläuterte zudem, dass auch Schutzstandards erlaubt sein werden, die als gleichwertig zu FFP2 gelten, etwa Masken mit der Kennung KN95. Im Einzelhandel wird die FFP2-Maskenpflicht nach Worten Holetscheks lediglich für Kunden gelten, nicht aber für die Beschäftigten.

Gesundheitspolitische Bürgersprechstunde zum Thema „Impfstart in Bayern“ von MdL Dr. Dominik Spitzer

Seit dem 27. Dezember 2020 wird in Bayern gegen das Sars CoV2-Virus geimpft. Dabei gibt es viele offene Fragen: Wie lange wird es dauern, bis alle die Chance auf eine Impfung hatten? Wird es mehr Freiheiten durch das Impfen geben? Wie lässt sich das Durchimpfen der Gesellschaft beschleunigen?

MdL Dr. Dominik Spitzer

Dr. Dominik Spitzer MdL ist gesundheits- und pflegepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag und gleichzeitig praktizierender Hausarzt in Kempten. Im Rahmen seiner gesundheitspolitischen Sprechstunde steht er für Ihre Fragen rund um das Thema Impfen bereit. Die Bürgersprechstunde findet statt am Freitag, 15. Januar 2020 um 19 Uhr online via Zoom unter diesem Link.

Die Veranstaltung ist öffentlich und wird aufgezeichnet. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Bayerisches Impfportal ist online

Seit Montag, 11. Januar, können sich Menschen über das Portal www. impfzentren.bayern.de des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für eine Impfung gegen das SARS-CoV2- Virus registrieren lassen.

In welcher Reihenfolge wird geimpft? Folgende Personengruppen haben höchste Priorität: • Bewohner und Mitarbeitende in Alten- und Pflegeeinrichtungen • Mitarbeitende in besonders risikobehafteten Bereichen der Krankenhäuser im Landkreis • Mitarbeitende von ambulanten Pflegediensten • Personen über 80 Jahre.

Die Priorisierung wurde von der Ständigen Impfkommission vorgeschlagen und von der Bundesregierung beschlossen. Eine Übersicht der Priorisierung ist auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums dargestellt.

Klinikum Kempten hat mit der Impfung des medizinischen und pflegerischen Personals begonnen

In den letzten Tagen und Wochen waren unter enormen Kraftanstrengungen die entsprechenden Strukturen an allen Klinikstandorten geschaffen worden. „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Mitarbeitern die Impfung gegen das Corona-Virus anbieten können“, sagt Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikverbunds Allgäu. Inzwischen habe man in den sechs Kliniken begonnen, die Mitarbeiter zu impfen, so Ruland weiter. Die Kliniken hoffen auf eine hohe Impfbereitschaft unter den MitarbeiterInnen.

Zuerst wurde damit begonnen, die Mitarbeiter aus den kritischen Bereichen wie den COVID-Abklärungs- und Behandlungsbereichen, den Intensivstationen oder den Notaufnahmen zu impfen. Auch die Klinik-Notärzte wurden mit als Erste geimpft. Mit der Impfung erhöht sich die Sicherheit für die MitarbeiterInnen sowie die Patienten. Dafür gehen leitende Ärzte und Pflegekräfte mit gutem Beispiel voran und lassen sich mit als Erste impfen.

Am Klinikum Kempten war Michael Renner, pflegerische Bereichsleitung der Corona-Behandlungsstation am Klinikum Kempten, der Erste, der sich impfen ließ. „Mit der Impfung gegen das Corona-Virus schütze ich meine Patienten, meine Kollegen, meine Familie und mich“, sagt Michael Renner.

An der Klinik Immenstadt ließ sich Christian Bader, stellvertretende pflegerische Leitung der Notaufnahme als einer der ersten impfen. Und an der Klinik Mindelheim bekam PD Dr. Peter Steinbigler, Chefarzt der Innere Medizin und Kardiologie als Erster die Corona-Impfung.

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit 18 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden zehn Patienten auf der Normal- und acht auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 28 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, drei werden intensivmedizinisch betreut.

Am Vortag gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes keinen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten.

Inzidenzwert in der Region

Kempten hat laut Robert-Koch-Institut heute einen Inzidenzwert von 96,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 109,0. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell deutlich entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

+++ Dienstag, 12. Januar +++

In der heutigen Kabinettssitzung wurde beschlossen, dass es ab dem 18. Januar im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel Pflicht ist, FFP2-Masken zu tragen. Zur Erklärung schreibt die Pressesprecherin der Staatskanzlei, Carolin Mayr, dass die Infektionslage in Bayern und Deutschland weiter sehr angespannt sei. Die bislang ergriffenen Maßnahmen hätten noch nicht zu dem erhofften spürbaren und nachhaltigen Rückgang der Infektionszahlen geführt.

Ziel sei, eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Erst ab diesem Inzidenzwert sei eine sichere Nachverfolgung von Infektionswegen gewährleistet. Aktuell besonders besorgniserregend sei das Auftreten stark ansteckender Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden müsse.  

Aktuelle Zahlen aus dem Klinikverbund

In Kempten werden derzeit 22 COVID-19-Patienten auf der Normalstation behandelt, zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation. In Immenstadt werden zwölf Patienten auf der Normal- und sieben auf der Intensivstation betreut. In Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung. In Mindelheim befinden sich 23 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, zwei werden intensivmedizinisch betreut.

An den Vortagen gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes keinen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten.

Inzidenzwert in der Region

Kempten hat heute einen Inzidenzwert von 82,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu sind es derzeit 118,6. Damit liegen sowohl Stadt als auch Landkreis aktuell weit entfernt von der 200er-Marke, ab der Freizeitaktivitäten nur in einem Radius von 15 Kilometer möglich sind.

Vorhergehende Nachrichten zur Corona-Pandemie finden Sie in unserem alten Newsticker.

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