Update: Infos zur aktuellen Pandemie-Entwicklung

Corona-Ticker Kempten: Präsenz- und Wechselunterricht an Schulen im Landkreis Oberallgäu

Mikroskop Aufnahme Corona Covid 19 Update Ticker
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Update zum Coronavirus im Landkreis (Symbolbild).

Oberallgäu/Kempten – Bleiben Sie über alle Corona-Maßnahmen und das weitere Geschehen informiert! Wir halten hier die wichtigsten Infos in einem Ticker fest.

+++ Freitag, 7. Mai +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 33 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 15 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind vier Corona-Patienten. In Immenstadt werden sechs Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sieben COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen zwölf Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Regelungen an den Schulen im Oberallgäu und in der Stadt Kempten

Nachdem im Landkreis Oberallgäu die Sieben-Tage-Inzidenz seit Ende April konstant unter 165 liegt, gilt laut dem jüngsten Kabinettsbeschluss für den Unterrichtsbetrieb an Grundschulen im Landkreis Oberallgäu ab Montag, 10. Mai, Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für ALLE Jahrgangsstufen.

Für den Unterrichtsbetrieb an Oberallgäuer Förderschulen gilt ab Montag Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen. Übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht.

Für den Bereich der kreisfreien Stadt Kempten gelten diese Regelungen so nicht, denn dort liegt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz derzeit über 165. Erst wenn dieser Schwellenwert an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird, gelten die gleichen Regeln wie im Oberallgäu dann ab dem übernächsten Tag. Bis dahin bleibt beim Thema „Schule“ in Kempten zunächst alles beim Alten.

Tag des offenen Denkmals: Angebot trotz Corona

Das Motto des „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, den 12. September 2021 lautet „Schein und Sein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“.

Jedes Jahr Anfang September öffnen normalerweise bundesweit tausende verschiedene Denkmale. Auch in Kempten wird dies grundsätzlich angeboten und zahlreich besucht. Coronabedingt musste der Tag 2020 „live“ bereits abgesagt werden. Dieses Jahr ist die Entwicklung der Corona-Pandemie ebenfalls noch schwer vorhersehbar. Daher wird der diesjährige Tag des offenen Denkmals im klassischen und bekannten Sinne abgesagt.

Bundesweit wird dies unterschiedlich gehandhabt. Der Tag des offenen Denkmals wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalsschutz koordiniert und regional im Einzelnen mit großer ehrenamtlicher Unterstützung vieler Kemptener Bürgerinnen und Bürger organisiert. Verschiedene Kemptener Museen wollen an diesem Tag aber trotzdem ein Angebot anbieten, ob digital oder vor Ort am/im Denkmal mit den ausreichenden Corona-Schutzmaßnahmen. Hierüber werden Sie im Einzelnen aber noch rechtzeitig informiert. Die Möglichkeit in andere, der Öffentlichkeit sonst nicht zugängliche ausgewählte Kemptener Denkmäler Einblick nehmen zu können, kann dieses Jahr nicht angeboten werden.

Alternativ lassen sich verschiedene Angebote zu anderen deutschlandweiten Denkmälern hier finden. 

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 172,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 163,4). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gestiegen. Er liegt bei 113,5 (gestern 99,4).

+++ Donnerstag, 6. Mai +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 34 Corona-Patienten auf der Normalstation und 12 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 15 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind drei Corona-Patienten. In Immenstadt werden sieben Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden fünf COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 12 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 163,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 188,0). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 99,4 (gestern 107,7).

+++ Mittwoch, 5. Mai +++

Wilhelm-Löhe-Haus: Quarantäne muss noch bleiben

Das Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie Kempten Allgäu steht weiter unter Quarantäne. „Wir können aber ein leichtes Aufatmen signalisieren“, gab Einrichtungsleiter Thomas Zapf einen Zwischenbericht. Aktuell sind noch elf Bewohner mit dem Covid-19 -Virus infiziert. „Eine Bewohnerin ist aktuell noch im Krankenhaus.“ Und nachdem bei der dritte Reihentestung am 3. Mai alle Ergebnisse negativ waren, „kann unser Haus möglicherweise ab Mitte nächster Woche wieder für Besuche öffnen“. Insgesamt waren bisher 11 Mitarbeitende und 20 Bewohner infiziert.

Einrichtungsleiter Zapf hob die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes Kempten hervor. Nachdem die 3. Reihentestung negativ war, wird es keine weiteren Tests dieser Art aktuell geben. Für die elf Bewohner, die sich aktuell noch in Quarantäne befinden, wird am 10. Mai noch eine „Freitestung“ erfolgen. Die bisher angesetzte Quarantäne bis Anfang Mai bleibt daher jetzt mindestens bis zum 11. Mai.

Wie in allen anderen Pflegeheimen auch werden künftig die Mitarbeitenden zweimal in der Woche via Schnelltest auf Covid-19 getestet. Zapf: „Wir möchten ab Christi Himmelfahrt unser Haus wieder behutsam öffnen.“ Erst dann könne man wieder unter strengen Vorgaben Besuche zulassen – und über weitere Lockerungen nachdenken. „Die Sicherheit unserer Bewohner hat aber Vorrang!“

Nachdem sich anfangs sieben Mitarbeitende infiziert hatten, ordnete das Gesundheitsamt insgesamt drei Reihentestungen an. Bei der ersten Testung wurde dann festgestellt, dass auch neun Bewohnerinnen und Bewohner sich mit dem Covid-19 angesteckt hatten. Mit der zweiten Reihentestung und zusätzlichen Schnelltests stellten sich weitere Verdachtsfälle heraus, so dass insgesamt 20 Bewohner infiziert waren. Von diesen befinden sich aktuell noch elf in Quarantäne. „Glücklicherweise geht es diesen soweit gut, die Erkrankung ist nicht so schwer“, stellte Zapf erleichtert fest.

Der Tod der drei Bewohner an und mit Covid-19, unter anderem von der Kompetenzpflegeabteilung für Personen mit erworbenen Hirnverletzungen, trifft alle hart. „Wir sind tief erschüttert“, so Thomas Zapf. (mori)

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 37 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 14 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden acht Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden fünf COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 15 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes ein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Der Patient verstarb in der Klinik Mindelheim. 

Kostenlose Coronatests in Betzigau und Durach

Beim Friseur Hairlounge by Michele Terlizzi, Hauptstrasse 1 in Betzigau, wurde ein Testzentrum eingerichtet. Dort führt geschultes Fachpersonal Antigen-Schnelltests durch. Seit Sonntag, 25. April, kann sich dort jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen.
Das Corona-Testzentrum hat zu den folgenden Zeiten geöffnet: Montag 8-10 Uhr, Dienstag-Samstag 18.15-20.15 Uhr, Sonntag 8-10. Uhr.
Eine Voranmeldung ist dafür nicht erforderlich. Nachdem der Abstrich genommen wurde, liegt das Ergebnis nach ca. 15 Minuten vor.

Die Betreiber: „Mit der Ausweitung unkomplizierter Testverfahren können wir das Coronavirus schnell nachweisen und Infektionsketten wirksam unterbrechen. Regelmäßige Testungen bieten zusätzliche Sicherheit für unsere Gesundheit. Außerdem gehören Testungen neben Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu einer nachhaltigen Strategie, dem Coronavirus zu begegnen. All das zusammengenommen kann uns eine schnellere Rückkehr zum gesellschaftlichen Leben ermöglichen.“

Seit Dienstag, 27. April, gibt es ein offizielles Corona-Testzentrum bei Art of Hair, Sudetenstraße 1, in Durach, das kostenfreie Tests anbietet.

Das Corona Testzentrum hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag 8.30 -12 Uhr und 16-18 Uhr, Mittwoch 8.30 Uhr -12 Uhr und 16-18 Uhr, Donnerstag 8.30-12 Uhr und 18-20 Uhr, Freitag 8. 30 Uhr-12 Uhr und 16 Uhr -18 Uhr, Samstag 9 Uhr-12 Uhr.

Termine können hier gebucht werden.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 188,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 159,1). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gestiegen. Er liegt bei 107,7 (gestern 103,8).

+++ Dienstag, 4. Mai +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 44 Corona-Patienten auf der Normalstation und elf auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 20 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden neun Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden vier COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 15 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich zwei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag sind in den sechs Kliniken des Klinikverbundes zwei Patienten in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Ein Patient verstarb im Klinikum Kempten, ein anderer in der Klinik Immenstadt. 

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 159,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 157,6). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gesunken. Er liegt bei 103,8 (gestern 107,0).

+++ Montag, 3. Mai +++

RKI-Inzidenzzahl für den Landkreis Lindau seit fünf Tagen in Folge unter 100: Ab 4. Mai treten Lockerungen in Kraft 

Lindau (Bodensee) – Im Landkreis Lindau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts seit fünf Tagen in Folge unter 100 (65,9 am 2. Mai). Damit gilt der Wert laut der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) als stabil und es treten ab Dienstag, 4. Mai, 0 Uhr die in der Verordnung des Freistaates vorgesehenen Regelungen für diesen Inzidenzbereich in Kraft.

Die nächtliche Ausgangssperre wird aufgehoben.

Kontaktbeschränkung:
Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich mit den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt.

Sport: Die Sportausübung und die praktische Sportausbildung ist in Form von kontaktfreiem Sport unter Beachtung der vorgenannten Kontaktbeschränkung sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel und nur für die im vorherigen Satz genannten Zwecke zulässig.

Gastronomie: Die Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken nach 22 Uhr ist wieder erlaubt. Erworbene Speisen und Getränke zum Mitnehmen dürfen jedoch nicht am Ort des Erwerbs oder in seiner näheren Umgebung verzehrt werden.

Schulen: Es findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt.

Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige:
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist möglich, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb). 

Handels- und Dienstleistungsbetriebe: Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist weiterhin untersagt.
Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel. Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt. Click & Meet ist unter Einhaltung geeigneter Maßnahmen erlaubt.

Weitere Informationen können hier nachgelesen werden.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 50 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 22 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden elf Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden fünf COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 17 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich zwei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
An den Vortagen ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes ein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Der Patient verstarb in der Klinik Immenstadt. 

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 157,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 176,4). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 107,0 (gestern 123,1).

+++ Sonntag 2. Mai +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 176,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 169,2). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gestiegen. Er liegt bei 123,1 (gestern 117,3).

+++ Samstag, 1. Mai +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 169,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 202,5). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 117,3 (gestern 127,6).

+++ Freitag, 30. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 40 Corona-Patienten auf der Normalstation und 11 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 19 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind vier Corona-Patienten. In Immenstadt werden fünf Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sechs COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 16 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich ein Patient.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 202,5 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 218,4). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 127,6 (gestern 130,1).

+++ Donnerstag, 29. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 37 Corona-Patienten auf der Normalstation und 16 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 17 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden sechs Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden acht COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 14 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 218,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 229,9). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 130,1 (gestern 145,5).

+++ Mittwoch, 28. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 37 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 14 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind vier Corona-Patienten. In Immenstadt werden neun Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden acht COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 14 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 229,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 256,0). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 145,5 (gestern 157,7).

+++ Dienstag, 27. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 41 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 19 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind vier Corona-Patienten. In Immenstadt werden sieben Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden acht COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 13 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes ein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Der Patient verstarb in der Klinik in Mindelheim.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 256,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 280,5). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 157,7 (gestern 160,2).

+++ Montag, 26. April +++

Testungen vor Sitzungen des Kreistags und seiner Gremien

Sonthofen - Für die kommenden Sitzungen der Kreisgremien bittet der Landkreis Oberallgäu die teilnehmenden Gremiumsmitglieder sowie mögliche Zuhörer, sich vor der Sitzung zu testen oder testen zu lassen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest sollte nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.

„Wir haben zwar ein Hygienekonzept für die Gremienarbeit unseres Kreistags, aber seit die Virusmutationen das Infektionsgeschehen beherrschen, ist noch größere Vorsicht geboten“, erläutert Landrätin Indra-Baier-Müller die Bitte. „Mittlerweile gibt es viele Testmöglichkeiten im Landkreis und ich bitte unsere Kreisräte sich eigenverantwortlich zum Schutz aller anderen Sitzungsteilnehmer vor jeder Sitzung selbst zu testen oder testen zu lassen.“ Ein Antigen-Schnelltest kann in den Testzentren, verschiedenen Teststationen und Apotheken gemacht werden.

Hintergrund dieser Bitte sind die geänderten Vorgaben zur Quarantäne durch das Robert-Koch-Institut. Das RKI hat aufgrund der höheren Ansteckungsgefahr bei Virusmutationen vor Kurzem die Regelungen für eine Quarantäne angepasst. Demnach müssen bei längerem Aufenthalt in geschlossenen Räumen nun auch Personen in Quarantäne, die eine FFP2-Maske getragen haben. Wäre also ein Sitzungsteilnehmer oder Besucher infiziert, so müssten alle Teilnehmer der entsprechenden Sitzung in Quarantäne.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 43 Corona-Patienten auf der Normalstation und 16 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 23 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden sieben Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sieben COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 13 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag sind in den sechs Kliniken des Klinikverbundes zwei Patienten in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Ein Patient verstarb im Klinikum Kempten, der andere in der Klinik Mindelheim.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 280,5 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 270,4). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gestiegen. Er liegt bei 160,2 (gestern 150,0).

+++ Sonntag, 25. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 270,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 266,1). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gesunken. Er liegt bei 150,0 (gestern 153,8).

+++ Samstag, 24. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 266,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 287,8). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 153,8 (gestern 157,0).

+++ Freitag, 23. April +++

Aktuelle Information für Angehörige der WLH-Bewohner

„Ohne die große Impfbereitschaft und die hohe Impfquote wäre es in unserem Senioren- und Pflegeheim zu einem Flächenbrand gekommen“, zeigt sich Thomas Zapf, Einrichtungsleiter vom Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie Kempten Allgäu, besorgt. Denn nach den sieben Covid-19-Verdachtsfällen bei Mitarbeitenden zum vergangenen Wochenende hat die Reihentestung durch das Gesundheitsamt am Montag ergeben, dass auch neun der 87 Bewohner mit Covid-19 infiziert sind. 

 „Wir möchten unseren Bewohnern trotz dieser widrigen Umstände so viel Lebensqualität wie möglich geben.“ Es bleibt aber bei der Quarantäne bis mindestens zum 3. Mai. Das bedeutet auch einen Besucherstopp der Angehörigen. Lediglich Ärzte haben im Bedarfsfall Zutritt oder Angehörigen im Fall einer Sterbebegleitung.

Die nächste Reihentestung durch das Gesundheitsamt erfolgt am 26. April und die dritte dann am 3. Mai. „Je nach Ergebnis des dritten Testes könnte uns eine Verlängerung der Quarantäne bevorstehen“, bedauert Zapf. Dazu ergänzt Diakonie-Vorstand Roland Hüber: „Es heißt zwar, dass Geimpfte von der Quarantäne ausgenommen sind, allerdings gibt es hier die Einschränkung für Personen in Kliniken und Pflegeheimen. Die Quarantäne gilt also für alle!“

Die sieben infizierten Mitarbeitenden befinden sich aktuell privat in Quarantäne. Damit muss das übrige Personal ein „Mehr“ an Arbeit bewältigen – noch dazu unter erschwerten Bedingungen , wenngleich es auch Unterstützung durch Mitarbeitende aus anderen Diakonie-Einrichtungen gibt. Hier sprachen Diakonie-Vorstand Roland Hüber und Einrichtungsleiter Thomas Zapf ein großes Lob an das Personal aus: „Wir sehen hier ein hohes Engagement der Mitarbeitenden, denen wir dafür sehr dankbar sind. Es zeigt uns, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammen-halten.“ (mori)

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 38 Corona-Patienten auf der Normalstation und 16 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 20 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind vier Corona-Patienten. In Immenstadt werden sieben Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden acht COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen elf Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes ein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Er verstarb im Klinikum Kempten.

Regelungen im Landratsamt

Aufgrund der aktuellen sehr angespannten Corona-Situation weist das Landratsamt erneut darauf hin, dass persönliche Vorsprachen in der Behörde nach Möglichkeit nur erfolgen sollen, wenn die persönliche Präsenz in unvermeidbar ist. Es wird darum gebeten, Anliegen per Telefon oder E-Mail mit den dafür zuständigen Stellen zu klären oder telefonisch Termine zu vereinbaren. Ansprechpartner für die verschiedenen Anliegen finden sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung: www.oberallgaeu.org

Auf die bestehenden Angebote für Online-Zulassungen wird hingewiesen:

www.buergerserviceportal.de/bayern/lkroberallgaeu

Soweit Vorgänge im Zulassungsbereich nur durch persönliche Präsenz bearbeitet werden können, sollen die Möglichkeiten zur Terminvereinbarung genutzt werden. Beide Standorte (OA/KE) stellen über die Online-Terminvergabe viele Möglichkeiten zur Buchung eines individuellen Wunschtermins zur Verfügung.

Für den Publikumsverkehr im Landratsamt Oberallgäu samt seinen Außenstellen gilt nach wie vor die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2-Maske oder sog. OP-Maske). Zusätzlich gilt eine generelle Abstandsregelung von mind. 1,5 Meter. Menschen, die an Corona erkrankt sind oder entsprechende Anzeichen zeigen, dürfen das Landratsamt nicht betreten.

Landratsamt Oberallgäu

08321 612 100   //    coronamail@lra-oa.bayern.de: Die Corona-Hotline und E-Mail Gesundheitsamtes Oberallgäu ist von Montag bis Freitag (08.00-16.00 Uhr) erreichbar.

08321 612 0 und 08321 612 900: Vermittlung des Landratsamtes bei allgemeinen Fragen und Rund um das Thema Zulassung.

08321 612 800: Hotline des Jobcenters Oberallgäu.

Die Impfkampagne in der Stadt Kempten und im Landkreis Oberallgäu schreitet voran.

Annähernd ein Fünftel der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis haben bereits eine erste Impfdosis erhalten. Der Wechsel von der Priorisierungsgruppe 2 in die Priorisierungsgruppe 3 steht unmittelbar bevor.

„Die Impfkampagne erreicht in der Stadt Kempten (Allgäu) und im Landkreis Oberallgäu in diesen Tagen einen wichtigen Meilenstein. Ein Fünftel unserer Bevölkerung konnte bereits mit einer Erstimpfung versorgt werden“, so Landrätin Indra Baier-Müller und Oberbürgermeister Thomas Kiechle übereinstimmend. Landrätin und Oberbürgermeister nutzen die Gelegenheit allen Beteiligten herzlich zu danken. „Die Tatsache, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen - Stichwort Impfstofflieferungen - so gut vorangekommen sind, ist insbesondere der großartigen Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten zu verdanken. Unsere lokale Ärzteschaft, die Betreiber der Impfzentren Bayerisches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe e. V. sowie alle in den Impfzentren tätigen Mitarbeitenden haben einfach einen tollen Job gemacht“, so Kiechle. „Daneben danken wir auch allen, die bei den Impfungen in unseren Gemeinden und Quartieren der Impfkampagne einen weiteren Schub verschafft haben. Neben den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern geht unser Dank auch an die Mitarbeitenden in den Rathäusern, die dezentrale Impfaktionen maßgeblich unterstützt haben“, ergänzt Baier-Müller. Durch die schnelle Einbeziehung der Hausärzte in die Impfkampagne sei die Geschwindigkeit nochmals deutlich erhöht worden.

Die Impfzentren in Kempten und Oberallgäu stellen zudem in den vergangenen Tagen fest, dass immer wieder auch Personen der Priorität 3 vom Verwaltungssystem eingeladen werden. Dies ist ein Anhaltspunkt dafür, dass in den kommenden Tagen die Priorisierungsruppe 3 geöffnet wird. „Damit können jetzt bald noch mehr Menschen durch unsere Impfzentren geimpft werden“, zeigt sich Alexander Schwägerl vom BRK erfreut. Neben den Personen über 60 Jahre, sind in der Priorität 3 auch weitere Berufsgruppen und Menschen mit Vorerkrankungen impfberechtigt. „Wichtig ist jetzt, dass sich jeder, der geimpft werden möchte am besten online registriert. Sollten Sie bereits registriert sein, empfehlen wir, dass sie ihre Daten nochmals prüfen und auch aktualisieren. So ist sichergestellt, dass die richtige Priorisierung vom System ermittelt werden kann“, empfiehlt Markus Adler von der JUH.

Registrierungen sind hier möglich.

Wochenmarkt Kempten: Imbissstände kommen bis auf Weiteres nur am Mittwoch

Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen nehmen die Imbissstände bis auf Weiteres nur am Mittwoch am Wochenmarkt in Kempten teil. Samstags wird keine Gastronomie auf dem Markt vertreten sein. Dies hängt mit den hohen Personendichten zusammen, die sich an den Samstagen auf dem Marktgelände bilden. Speisen und Getränke dürfen ausschließlich To-Go verkauft werden, außerdem gilt auf dem gesamten Wochenmarktgelände ein Verzehrverbot.

Die Verkaufsstände bieten weiterhin an beiden Markttagen Ihre Ware zu den gewohnten Öffnungszeiten an. 

Auf dem gesamten Wochenmarktgelände ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht. 

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken auf 287,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 310,9). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 157,0 (gestern 185,2).

+++ Donnerstag, 22. April +++

Statement von Alexander Hold, Landtagsvizepräsident

Zur heutigen Anhörung „Die Entscheidungsfindung bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie transparenter und demokratischer gestalten“ im Verfassungsausschuss des Bayerischen Landtags äußert sich Alexander Hold, Landtagsvizepräsident und Mitglied des Verfassungsausschusses der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion mit folgendem Statement:

„Durch die heutige Anhörung von Rechtsprofessoren und Experten im Verfassungsausschuss des Bayerischen Landtags sehen wir uns einmal mehr in unserem bisherigen Kurs bestätigt. So hat die Mehrheit der geladenen Experten eine Kompetenzverlagerung der Anti-Corona-Politik an den Bund zur Schaffung bundeseinheitlicher Regelungen auch im Hinblick auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz kritisch gesehen. Die bisherige Verteilung der Kompetenzen hat sich ihrer Auffassung nach bewährt, da hierdurch regionalspezifisch passgenaue Lösungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen gefunden werden können. Auf den Punkt gebracht: ‚Zentralismus neigt zur Totalität, Föderalismus zur Mäßigung.‘ Es ist evident, dass Bayern besser als Berlin beurteilen kann, ob in Hof oder Oberstdorf die Schulen schließen müssen. Kritisiert wurde auch die reine Orientierung am Inzidenzwert. Seit Wochen plädieren wir FREIE WÄHLER im Landtag dafür, den Blick nicht nur einseitig darauf zu richten, sondern vielmehr das Konzept einer gewichteten Risikoinzidenz zu verfolgen, das auch Durchimpfung, R-Wert, Positivrate durchgeführter Tests und die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems berücksichtigt. Nachdem für diese Forderung nun auch von rechtswissenschaftlicher Seite eine solch klare und breite Unterstützung kommt, wird deutlich, dass hier zwingend ein Kurswechsel angezeigt ist.“

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern leicht gestiegen auf 310,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 308,0). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gestiegen. Er liegt bei 185,2 (gestern 174,4).

+++ Mittwoch, 21. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 47 Corona-Patienten auf der Normalstation und 18 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 22 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind sieben Corona-Patienten. In Immenstadt werden sechs Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sieben COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 19 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Gestern, am Dienstag, 20. April, ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen auf 308,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 282,0). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gefallen. Er liegt bei 174,4 (gestern 176,3).

+++ Dienstag, 20. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden, seit gestern unverändert, 42 Corona-Patienten auf der Normalstation und 17 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 16 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden sieben Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden acht COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 19 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Gestern, am Montag, 19. April, ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes ein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Der Patient verstarb im Klinikum Kempten.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern leicht gesunken auf 282,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 289,2). Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gefallen. Er liegt bei 176,3 (gestern 180,1).

+++ Montag, 19. April +++

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden 42 Corona-Patienten auf der Normalstation und 17 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 17 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden acht Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden ebenfalls acht COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 17 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind weiterhin keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
An den Vortagen, 16. - 18. April, ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes ein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Der Patient verstarb in der Klinik Immenstadt.

Corona-Lage verschärft sich - Gemeinsamer Appell zur Vorsicht

Mit Sorgen blicken die Verantwortlichen des Klinikverbunds Allgäu auf die steigende Anzahl an Covid-19 Patienten. Die Intensivstationen sind kaum noch aufnahmefähig, obwohl bereits wieder zusätzliche Kapazitäten freigehalten wurden. 

Laut Angaben von Gerhard Zipperlen und Bernd Fischer, verantwortlich für die Krankenhauskoordination im Allgäu, sei die Lage sehr angespannt. Es bestehe die Gefahr einer Vollbelegung der Kliniken. Es sei eine große Belastung für das Personal auf den Intensivstationen, da auch 50 Prozent der dortigen Corona-Patienten den oft langen Kampf um’s Überleben verlieren. Schwere Verläufe nehmen aufgrund der Mutationen v.a. in der Altersklasse Mitte 50 bis Mitte 70 zu. 

Man könne die dritte Welle und die seit Wochen hohen Infektionszahlen nur mit großer Disziplin eindämmen. „Wir können nicht warten, bis auch das letzte Covid-Intensivbett belegt ist,“ appelliert Landrätin Indra Baier-Müller. Der Leiter der Oberallgäuer Corona Task-Force, Ralph Eichbauer, mahnt „Viele Infektionen sind auf Nachlässigkeit zurückzuführen“ und meint damit v.a. Kontakte im Privaten und im Beruf. 

Allein mit Hilfe die Impfungen sei die dritte Welle nicht zu brechen, nimmt Hausärztesprecher Dr. Stefan Gramlich Bezug auf die Impfkampagne und betont: „Mir liegt am Herzen, dass vor lauter anderer Regeln die Basis Hygieneregeln nicht vergessen oder in ihrer Wirkung unterschätzt werden – insbesondere das konsequente Tragen von FFP2 Masken, auch im privaten Bereich bei Treffen im Innenraum oder im Büro. Hierdurch lässt sich die Inzidenz deutlich reduzieren und alle anderen Einschränkungen oder ein Lockdown wären dann nicht mehr erforderlich!“

Das Wetter könne entgegen mancher Erwartung hingegen wenig helfen, so Pressesprecher Michael Läufle. Durch Erfahrungen in wärmeren Ländern müsse man davon ausgehen, dass die Reduktion durch warmes Wetter nur zwischen 10 und höchstens 20 Prozent betrage.

„Nur wenn wieder alle die AHA-L Regeln strikt einhalten, behalten wir die Kontrolle über das Virus“, macht Dr. Ludwig Walters, Oberallgäuer Gesundheitsamtsleiter, deutlich. 

Leider gebe es das mutierte Corona-Virus allzu schnell to-go, es zeige sich, dass kurze ungeschützte Kontakte ausreichen. „Doch wir dürfen nicht müde werden, denn wir alle haben ein gemeinsames Ziel: Corona – Go!“

„Bitte halten Sie sich an die Regeln – Das Kliniken-Personal ist am Anschlag.“ Geschäftsführer Andreas Ruland

„Das Virus braucht Kontakte und Nachlässigkeit. Kliniken, Schulen und Wirtschaft brauchen Disziplin und Verantwortung. Alle profitieren von niedrigeren Zahlen.“ Landrätin Indra Baier-Müller

„Wir sind am Limit. Die Patienten leiden. Alle müssen Rücksicht nehmen. Bitte!“ Pflegedirektor Matthias Fink

„Präsenz- oder zumindest Wechselunterricht für alle wäre so wichtig. Es wird ihn nur geben, wenn wir das Virus bekämpfen und im Privaten Kontakte reduzieren.“ Herbert Rotter, Leiter Staatliches Schulamt

„Wir wollen endlich wieder Gäste empfangen. Alle Öffnungs- und Modellkonzepte hängen von Rücksichtnahme und niedrigen Zahlen ab.“ Angelika Soyer, Gastgeberin

„Wir haben genug vom to-go. Wir brauchen eine Perspektive. Corona – Go! ist der richtige Ansatz. Wir helfen mit!“ Lenka & Holly Holler, Wirtshaus Anno 1898

„Wir werden alles strikt umsetzen, es geht für uns alle um viel. Je besser die Corona-Lage, desto besser auch für die Wirtschaft. Hoffen wir nicht auf das Wetter, sondern lassen Sie uns aufeinander aufpassen.“ Claudia Merkle-Lenk, Modehaus Gobert

„Das Impfen bedeutet für mich Lebensqualität.“ Margareta Treutler, älteste Landkreisbürgerin (108)

„Der Sport fehlt, insbesondere den Kindern. Gemeinsame Bewegung ist nicht nur für die motorische Entwicklung wichtig, sondern v.a. auch für den sozialen Zusammenhalt. Strengen wir uns gemeinsam an, das Virus einzudämmen, damit wieder Leben in die Vereine kommt!“ Benno Glas, Vorsitzender BLSV Kempten-Oberallgäu

„Seit Ende Dezember 2020 wird in Deutschland gegen SARS-CoV-2 geimpft. Um Infektionen zu vermeiden, bleiben Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und die AHA+A+L-Regeln - Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltag mit Maske, Corona-Warn-App nutzen und Lüften – jedoch weiter essentiell. Die Pandemiebewältigung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Entscheidend ist, dass sich alle daran beteiligen.“ Robert Koch Institut

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten sinkt auf 289,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gesunken. Er liegt bei 180,1.

+++ Sonntag, 18. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten hört anscheinend nicht auf, zu steigen. Heute liegt er bei 326,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut weiter hinaufgeklettert. Er liegt bei 204,5 (vorgestern 167,3).

+++ Samstag, 17. April +++

Die „Querdenker“-Bewegung lässt sich von Demonstrationsverbot nicht abhalten

Trotz des heute Nacht verhängten Demonstrationsverbots kamen heute mehrere hundert Anhänger der Querdenken-Bewegung nach Kempten, um zu demonstrieren. Residenz- und Hildegard-Platz sowie die Fußgängerzone waren zeitweise voller Menschen - viele ohne Maske. Auch Gegendemonstranten waren in der Stadt unterwegs.

Mehr zu den heutigen Ereignissen sowie eine Bilderstrecke finden Sie hier.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bestätigt das Verbot der für heute geplanten „Querdenken“-Demonstration und -Kundgebung.

Damit gilt die Entscheidung der Stadt Kempten. Die Stadt hatte sowohl den mit 2000 Teilnehmern geplanten Umzug als auch die Kundgebung untersagt, die ihrerseits mit 8000 Teilnehmern angemeldet worden war. Das Verwaltungsgericht Augsburg bestätigte das Demonstrationsverbot, erteilte aber die Genehmigung für eine kleinere Kundgebung mit 200 Personen. Die „Querdenker“ legten Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ein. Die Stadt Kempten tat es ihnen gleich. Nun gilt ein Verbot für beide heute geplanten „Querdenker“-Veranstaltungen.

Mehr zur Entscheidung und zur Begründung lesen Sie hier

+++ Freitag, 16. April +++

Ab morgen wieder Click & Collect in Kempten

Auf ihrer Facebook-Seite meldet die Stadt Kempten, dass wegen des Inzidenzwertes von über 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab morgen, Samstag, 17. April 2021, wieder Click & Collect gilt:

Das heißt:

- Vorbestellte Waren können abgeholt werden

- Dafür sind FFP2-Masken und Sicherheitsabstand erforderlich, jedoch kein negativer Schnelltest

Für den Schulunterricht und die KiTas gelten die gleichen Regeln wie diese Woche.

Mehr Infos dazu gibt‘s auf der Homepage der Stadt Kempten.

Verwaltungsgericht Augsburg gibt Querdenkern teilweise recht
Die Stadt erwägt weitere rechtliche Schritte

Wie berichtet, hatte die Querdenker-Bewegung für diesen Samstag einen Demonstrationszug durch die Stadt sowie eine stationäre Versammlung mit rund 8000 Teilnehmern in Kempten bei der Stadt angemeldet, die seitens der Stadt Kempten beide verboten worden waren. Daraufhin hatten die Veranstalter einen Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Augsburg gestellt, das dem Verbot des Demonstrationszuges gefolgt war, da hier der Infektionsschutz nach Einschätzung des Gerichtes nicht gewährleistet werden könne.
Anders fiel das Urteil gestern Abend bezüglich der stationären Versammlung aus, wie Oberrechtsrätin Carmen Hage, Leiterin des Rechts- und Standesamtes der Stadt Kempten, auf Nachfrage des Kreisboten angab. Allerdings sei die Teilnehmerzahl auf 200 Personen begrenzt worden, so dass der Infektionsschutz gewährleistet werden könne. Aus Sicht der Richter sei das Versammlungsrecht „ein hohes Gut“, das es zu schützen gelte, so Hage. Allerdings müsse man davon ausgehen, dass es „nicht bei den 200 Personen bleiben wird“. Zwar werde die Polizei dann eingreifen, aber der Infektionsschutz ist bereits nicht mehr gesichert.

Bei Oberbürgermeister Thomas Kiechle stößt der Beschluss auf Unverständnis. „Im Kontext der zunächst angemeldeten 8000 Demonstrationsteilnehmer ist das Urteil für mich nicht nachvollziehbar. Aufgrund unserer örtlichen Gegebenheiten können wir eine Versammlung, deren Ausmaß wir in Wirklichkeit nicht einschätzen können, nicht verantworten.
Mit den aktuellen Inzidenzwerten und all den Konsequenzen, die die Gesellschaft im Allgemeinen und Berufsgruppen im Einzelnen zu tragen haben, habe ich für diese Entscheidung kein Verständnis. Die Stadt Kempten prüft im Moment den Weg zum Verwaltungsgerichtshof.“

Eine Entscheidung erwartet Hage noch bis heute Abend.

Starke Polizeipräsenz am Samstag, 17. April in Kempten - Polizei für alle Eventualitäten gerüstet

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, mit eigenen Polizeikräften und starken Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei wird für die Einhaltung der gerichtlichen Vorgaben im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen sorgen. Das meldet das Präsidium auf seiner Homepage. Ein besonderes Augenmerk werde auf die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen gelegt werden.

„Ungeachtet weiterer gerichtlicher Entscheidungen hinsichtlich des Umfangs und der Durchführungsvoraussetzungen der Versammlung müssen die Kemptener Bürgerinnen und Bürger in jedem Fall mit einer starken Polizeipräsenz im Stadtgebiet rechnen“, sagt Polizei-Pressesprecher Dominic Geißler.

Die Polizei appelliert, morgen nicht nach Kempten zu fahren, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Trotzdem hat sich das Präsidium auf alle Eventualitäten eingestellt und sei für den Einsatz gut gerüstet.

Bündnis »Mensch sein« startet Online-Aktion gegen Querdenker-Proteste: #kemptenlässtsichnichtfluten

Auf dem Kemptener Wochenmarkt gibt es vorerst keine Imbissstände mehr

Mit Beginn der Sommersaison besuchen wieder deutlich mehr Kundinnen und Kunden den Wochenmarkt und es kommt häufig zu Menschenansammlungen. Insbesondere rund um die Imbiss-Stände, die lediglich Speisen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen dürfen, halten sich viele Besucher längere Zeit auf.

Die Stadt Kempten hat deshalb in enger Abstimmung mit den Imbissbetreibern entschieden, dass diese an den kommenden beiden Markttagen, Samstag, 17. April, sowie Mittwoch, 21. April, nicht auf dem Markt vertreten sein werden.
Die Verkaufsstände bieten weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Ware an.

Die Standbetreiber sowie die Marktleitung appellieren an alle Wochenmarktbesucher, sich nur während der Dauer ihres Einkaufs auf dem Markt aufzuhalten und sich weiterhin an die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen zu halten.
Um die Durchführung des Marktes auch zukünftig gewährleisten zu können, soll dieser ausschließlich zur Deckung des täglichen Bedarfs genutzt werden, jedoch nicht als Treffpunkt zum gemeinsamen Aufenthalt und Verzehr.

Auf dem gesamten Wochenmarktgelände ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen und liegt bei 248,7 (gestern 219,8) Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut leicht gestiegen. Er liegt bei 167,3 (gestern 161,5).

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 41 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 16 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden neun Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sieben COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 16 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind weiterhin keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Gestern, am Donnerstag, 15. April, ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Donnerstag, 15. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken und liegt bei 219,8 (gestern 242,9) Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gefallen. Er liegt bei 161,5 (gestern 180,8).

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 44 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 17 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind vier Corona-Patienten. In Immenstadt werden zehn Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sechs COVID-Patienten betreut. In Mindelheim liegen 17 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Gestern, am Mittwoch, 14. April, ist in den sechs Kliniken des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Mittwoch, 14. April +++

Aktueller Sachstand zur angekündigten Großversammlung am kommenden Samstag, 17. April

Die Stadt Kempten informiert, dass die Organisatoren der Großversammlung am kommenden Samstag in Kempten einen Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Augsburg gegen das Versammlungsverbot eingereicht haben.

Die Stadt Kempten geht nach Angaben des Büros des Oberbürgermeisters davon aus, dass das Versammlungsverbot rechtmäßig ist und wartet auf das Urteil.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern wieder gestiegen und liegt bei 242,9 (gestern 209,7) Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut gestiegen. Er liegt bei 180,8 (gestern 160,9).

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 41 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 16 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation sind fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden neun Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden fünf COVID-Patienten betreut.
In Mindelheim liegen 16 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Gestern, am Dienstag, 13. April, sind in den sechs Kliniken des Klinikverbundes vier Patienten in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Zwei Patienten verstarben im Klinikum Kempten, zwei in der Klinik Immenstadt.

+++ Dienstag, 13. April +++

Corona-Maßnahmen verlängert

Bei der Kabinettssitzung heute Nachmittag gab es wieder weitreichende Beschlüsse. Die aktuell geltenden Corona-Regeln behalten bis 9. Mai ihre Gültigkeit.
Neu hinzu kommt, dass die Behörden in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 eine Testpflicht in Betrieben anordnen können.

Als Grund für die Verlängerung nannte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) die hohen Inzidenzwerte und die Situation auf den Intensivstationen. Obwohl die Anzahl der Testungen zuletzt nicht signifikant gestiegen sei, zeigte die Zahl an positiv Getesteten eine steigende Tendenz. Aktuell fielen rund fünf Prozent aller Corona-Tests positiv aus.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ergänzte, dass die derzeitige Lage in den Intensivstationen noch handlebar sei, sich die aktuellen Zahlen an Infizierten aber erst in zwei bis drei Wochen auf die Krankenhäuser niederschlügen.

Derweil strebt die Bundesregierung eine bundeseinheitliche Notbremse an. Ab einem Sieben-Tages-Inzidenzwert von über 100 Corona-Infektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen sollen demnach in den betroffenen Landkreisen bestimmte Maßnahmen greifen. Darunter eine nächtliche Ausgangssperre, Ladenschließungen und Kontaktbeschränkungen. Der Gesetzentwurf muss erst durch Bundestag und Bundesrat.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 37 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten befinden sich 13 COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden zehn Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sechs COVID-Patienten betreut.
In Mindelheim liegen 14 Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Am Vortag (12. April) gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Dieser verstarb im Klinikum Kempten.

Sulzberger Corona-Testzentrum nimmt am Wochenende seinen Betrieb auf

Die Gemeinde Sulzberg hat in Kooperation mit dem BRK im Jugendtreff, Rathausplatz 4, ein Testzentrum eingerichtet. Dort führen Beschäftigte des BRK Antigen-Schnelltests durch. Ab Samstag, 17. April 2021 kann sich dort grundsätzlich jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen.

Das Corona-Testzentrum hat zu den folgenden Zeiten geöffnet:

           Samstag                    08.00 – 12.00 Uhr

           Montag                      07.00 – 11.00 Uhr

           Mittwoch                    07.00 – 11.00 Uhr

Personen, die einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen möchten, kommen zu den oben genannten Zeiten ins Testzentrum. Eine Voranmeldung ist dafür nicht erforderlich. Nachdem der Abstrich genommen wurde, liegt das Ergebnis nach ca. 15 Minuten vor.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern wieder gestiegen und liegt bei 209,7 (gestern 198,1) Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut annähernd gleich. Er liegt bei 160,9 (gestern 160,2).

+++ Montag, 12. April +++

Da die Stadt Kempten heute einen Inzidenzwert von 198,1 aufweist, gilt gemäß der Verordnung zur Änderung der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 9. April Folgendes:

„Click & Meet“ ist mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zusätzlich gilt die Vorlage eines aktuellen negativen Coronatests (PCR-Test maximal 48 Stunden alt, Schnelltest oder Selbsttest maximal 24 Stunden alt). Schuhgeschäfte, Buchhandlungen, Baumärkte, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien und Baumschulen gelten nicht mehr als Ausnahme.

Geöffnet ohne „Click & Meet“ sind Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken, Drogerien und weitere. Bei Inzidenzwerten über 200 ist nur „Click & Collect“ erlaubt.

Näheres auf der Homepage der Stadt Kempten.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern knapp gestiegen und liegt bei 198,1 (gestern 196,7) Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls weiter gestiegen. Er liegt bei 160,2 (gestern 151,3).

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 33 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation betreut:
Im Klinikum Kempten 14COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich fünf Corona-Patienten. In Immenstadt werden neun Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden sieben COVID-Patienten betreut.
In Mindelheim liegen zehn Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
An den Vortagen (9. bis 11. April) gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes einen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorbenen Patienten. Dieser verstarb im Klinikum Kempten.

+++ Sonntag, 11. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen und liegt bei 196,7 (gestern 180,1) Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls weiter gestiegen. Er liegt bei 151,3 (gestern 141,0).
Allerdings weist das Robert-Koch-Institut auch heute wieder darauf hin, dass die Fallzahlen nach den Osterfeiertagen nur bedingt aussagekräftig sind. Denn in den letzten Tagen haben weniger Menschen einen Arzt aufgesucht. Zudem übermitteln einige Behörden die Inzidenzwerte erst mit Verzögerung.

+++ Samstag, 10. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen und liegt bei 180,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls weiter gestiegen. Er liegt bei 141,0. 
Allerdings weist das Robert-Koch-Institut auch heute wieder darauf hin, dass die Fallzahlen nach den Osterfeiertagen nur bedingt aussagekräftig sind. Denn in den letzten Tagen haben weniger Menschen einen Arzt aufgesucht. Zudem übermitteln einige Behörden die Inzidenzwerte erst mit Verzögerung.

+++ Freitag, 9. April +++

So geht es nach den Osterferien weiter: Aktuelle Regeln für Schulen und KiTas

Das Landratsamt Oberallgäu macht darauf aufmerksam, dass der maßgebliche Wert der Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute bei 160,25 liegt. Wohingegen das Robert-Koch-Institut (RKI) tagesaktuell 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen meldet. Ursache ist offenbar ein Übermittlungsfehler zwischen LGL und RKI. Der heute früh vom RKI für den Landkreis Oberallgäu ausgewiesene Wert wird korrigiert werden.

Für die Schulen und Kindertagesstätten im Oberallgäu bedeutet diese Inzidenz ab Montag, 12. April, Folgendes:

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, einschließlich der Förderzentren, in der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von anderthalb Metern zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt.
An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

KiTas bleiben weiterhin geschlossen.
Eine Notbetreuung findet statt, soll aber wie bisher nur in Anspruch genommen werden, wenn es wirklich notwendig ist.

Diese Regelung gilt bis einschließlich Sonntag, 18. April 2021.

Besuchsverbot für die Kliniken Kempten, Immenstadt und Oberstdorf

Aufgrund der aktuell durch das neuartige Coronavirus stark ansteigenden Infektionszahlen gilt für die Kliniken des Klinikverbundes Allgäu ab morgen, Samstag, 10. April, ein allgemeines Besuchsverbot.
Mit dieser Entscheidung folgen die Kliniken den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, das im Rahmen der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für Krankenhäuser spezielle Besuchsregelungen vorsieht.
Das Verbot soll neben den Patientinnen und Patienten auch die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor einer Corona-Ansteckung schützen. Denn ohne sie, so der Klinikverbund in seiner Pressemitteilung, lässt sich die medizinische Versorgung in der Region nicht aufrechterhalten. Die Kliniken bitten alle Patienten und ihre Angehörigen um Verständnis.
Es gelten folgende Ausnahmen:

  • Minderjährige Patienten dürfen von einem Elternteil Besuch bekommen.
  • Besuche auf der Palliativstation
  • Patienten, die aufgrund einer Erkrankung, wie zum Beispiel Demenz, nur schwer kommunizieren können und Begleitung brauchen, dürfen entsprechenden Besuch empfangen.
  • Andere therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche, sofern der zuständige Arzt vorab zugestimmt hat
  • Bei der Geburt eines Kindes darf der Vater oder eine andere Bezugsperson dabei sein.
    Für die Wöchnerinnenstation sind eigene Besuchsregeln zu beachten.

Besucherinnen und Besucher können alle Häuser des Klinikverbundes derzeit ausschließlich über den jeweiligen Haupteingang betreten. Ebenso wie ambulante Patienten und deren Begleitpersonen sind sie verpflichtet eine FFP2-Maske zu tragen. Für Kinder unter 15 Jahren genügt ein einfacher Mund-Nasen-Schutz.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern erneut deutlich gesunken und liegt bei 130,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 182,2). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls weiter zurückgegangen. Er liegt bei 100,0 (gestern 123,1). 
Allerdings weist das Robert-Koch-Institut auch heute wieder darauf hin, dass die Fallzahlen nach den Osterfeiertagen nur bedingt aussagekräftig sind. Denn in den letzten Tagen haben weniger Menschen einen Arzt aufgesucht. Zudem übermitteln einige Behörden die Inzidenzwerte erst mit Verzögerung.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 53 Corona-Patienten betreut:

Kempten186
Immenstadt126
Mindelheim92

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind derzeit keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Donnerstag. 8. April, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben

+++ Donnerstag, 8. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern weiter gesunken und liegt bei 182,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 203,9). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls gesunken. Er liegt bei 123,1 (gestern 169,0). 
Nach wie vor ist laut Robert-Koch-Institut zu beachten, dass die Fallzahlen nach den Osterfeiertagen nur bedingt aussagekräftig sind. Denn in den letzten Tagen haben weniger Menschen einen Arzt aufgesucht. Zudem übermitteln einige Behörden die Inzidenzwerte erst mit Verzögerung.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu ist die Zahl der Corona-Patienten seit gestern unverändert bei 52:

Kempten156
Immenstadt147
Mindelheim82

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind derzeit keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Mittwoch, 7. April, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Mittwoch, 7. April +++

Wichtigste Neuerungen

Auf einer Pressekonferenz erläuterte Ministerpräsident Markus Söder am frühen Mittwochnachmittag, wie die neuen Lockdown-Regelungen aussehen.

- Geplante Corona-Lockerungen in Bayern werden verschoben. Auch der Start der Modellprojekte für weitere Öffnungen soll frühestens in zwei Wochen möglich sein.

- Sonderrechte für den Handel entfallen. Für Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Buchhandlungen gelten ab dem 12. April die Regeln wie für Einzelhandelsgeschäfte abseits des täglichen Bedarfs.

- Für alle übrigen Geschäfte des Einzelhandels gilt ab kommenden Montag, 12. April, Folgendes:
• Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 darf der Einzelhandel öffnen, wobei die aktuellen Infektionsschutzregeln beachtet werden müssen.
• Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote nach dem „Click & Meet“-Verfahren mit einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zulässig.
• Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 sind „Click & Meet“-Angebote ebenfalls zulässig. Zusätzlich zur Terminvereinbarung muss der Kunde aber einen aktuellen negativen Test vorlegen: einen maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR-Test oder einen vor maximal 24 Stunden durchgeführten Schnelltest.
• Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 dürfen KundInnen wie bisher „Click & Collect“-Angebote nutzen und auch ohne Test vorbestellte Waren in Ladengeschäften abholen.

- Künftig soll eine inzidenzunabhängige Testpflicht an Schulen gelten.  „Bei einer Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen einer Woche müssen 2 Mal pro Woche ein PCR-, Schnell- oder Selbsttest in der Schule gemacht werden. Bei einem Wert von über 100 kann dies je nach Unterrichtsmodell sogar häufiger der Fall sein“, so Söder.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern leicht gesunken und liegt bei 203,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 208,2). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut heute etwas gestiegen. Er liegt bei 169,0 (gestern 166,0). 
Auch heute ist laut Robert-Koch-Institut zu beachten, dass die Fallzahlen rund um die Feiertage nur bedingt aussagekräftig sind. Denn in den letzten Tagen haben weniger Menschen einen Arzt aufgesucht. Zudem übermitteln einige Behörden die Inzidenzwerte erst mit Verzögerung.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 52 Corona-Patienten betreut:

Kempten175
Immenstadt157
Mindelheim53

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind derzeit keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Dienstag, 6. April, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Dienstag, 6. April +++

Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern leicht gesunken und liegt bei 208,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 222,7). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut heute ebenfalls ein wenig gesunken. Er liegt bei 166,0 (gestern 174,4). 
Auch am Dienstag nach Ostern ist laut Robert-Koch-Institut zu beachten, dass die Fallzahlen rund um die Feiertage nur bedingt aussagekräftig sind. Denn in den letzten Tagen haben weniger Menschen einen Arzt aufgesucht. Zudem übermitteln einige Behörden die Inzidenzwerte erst mit Verzögerung.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 50 Corona-Patienten betreut:

Kempten176
Immenstadt126
Mindelheim53
Ottobeuren01

In Oberstdorf und Sonthofen sind nach wie vor keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Ostermontag, 5. April, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Sonntag, 5. April +++

Inzidenzwerte: 

Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern leicht gestiegen und liegt bei 222,7 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 221,3). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut heute ebenfalls ein wenig gestiegen. Er liegt bei 174,4 (gestern 171,8). 
Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass „rund um die Osterfeiertage bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen. Dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

+++ Sonntag, 4. April +++

Inzidenzwerte:

Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gesunken und liegt heute bei 221,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 234,3). Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut heute ebenfalls wieder ein wenig gesunken. Er liegt bei 171,8 (gestern 178,8).
Das Robert-Koch-Institut weist jedoch darauf hin, dass „rund um die Osterfeiertage bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen. Dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

+++ Samstag, 3. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern noch einmal angestiegen und liegt heute bei 234,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut ebenfalls wieder leicht angestiegen. Er liegt heute bei 178,8.

+++ Freitag, 2. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern noch einmal etwas angestiegen und liegt heute bei 219,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut leicht gefallen. Er liegt heute bei 172,4.

+++ Donnerstag, 1. April +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten liegt heute bei 215,5 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 188,5. 

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 44 Corona-Patienten betreut:

Kempten145
Immenstadt85
Mindelheim84

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Mittwoch, 31. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Mittwoch, 31. März +++

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten liegt heute bei 198,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 119,5. 

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 47 Corona-Patienten betreut:

Kempten154
Immenstadt105
Mindelheim94

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Dienstag, 30. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Dienstag, 30. März +++

Inzidenzwerte steigen erneut: Der Inzidenzwert in Kempten liegt bei 209,7 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 153,2. 

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 45 Corona-Patienten betreut:

Kempten125
Immenstadt105
Mindelheim94

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind nach wie vor keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Montag, 29. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Montag, 29. März +++

Inzidenzwerte steigen weiter: Der Inzidenzwert in Kempten liegt bei 201,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 148,1. 

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 38 Corona-Patienten betreut:

Kempten82
Immenstadt86
Mindelheim113

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind derzeit keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
In der Zeit von Freitag, 26. März, bis Sonntag, 28. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Sonntag, 28. März +++

Notbremse ab heute:

Die Stadt Kempten hat an drei aufeinander folgenden Tagen, vom 24. bis 26. März 2021, den 7-Tages-Inzidenzwert von 100 überschritten. Die sogenannte „Notbremse“ greift nun auch in Kempten.
Es gilt:
- Private Zusammenkünfte: eigener Haushalt + 1 Person. Dies gilt für den öffentlichen und privat genutzten Raum und auf privat genutzten Grundstücken. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit.
- Nächtliche Ausgangssperre: von 22 bis 5 Uhr. Das Haus darf nur aus wirklich triftigem Grund verlassen werden.
- Einzelhandel: geschlossen, außer die bekannten Ausnahmen wie Lebensmitteleinzelhandel, Buchhandlungen, Baumärkte, Blumenläden, Gartenmärkte, etc.
- „Click & Collect“, die Abholung vorbestellter Waren, ist zulässig - unter Einhaltung der üblichen Voraussetzungen (Mindestabstand, FFP2-Maskenpflicht für Kunden, Schutz- und Hygienekonzept)
- Stadtbibliothek: geöffnet
- Theater, Konzerte, Kinos, Museen und Kulturstätten: geschlossen
- Außerschulische Bildung, Musik- und Fahrschulen: geschlossen
- Sport: Kontaktfreier Sport mit Haushalt plus 1 Person ist erlaubt / kein Mannschaftssport / Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten sind nur unter freiem Himmel und nur für kontaktfreien Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen zulässig
- Außengastronomie: geschlossen
- Freizeitveranstaltungen: verboten
- Schulen und Kitas: Schulen: Osterferien / Kitas: geschlossen, Regelungen zur Notbetreuung werden von der Staatsregierung erlassen
- Maskenpflicht und Alkoholkonsumverbot: gelten weiterhin in den ausgewiesenen Zonen.

Ausführlich sind die Regeln hier zu finden.

Inzidenzwerte: Der Inzidenzwert in Kempten liegt erneut bei 169,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut konstant bei 138,5. 

+++ Samstag, 27. März +++

Inzidenzwerte steigen stark: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern gestiegen. Er liegt bei 169,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut stark gestiegen. Er liegt heute bei 138,5.

+++ Freitag, 26. März +++

Impfaufruf:
Alle, die über 70 Jahre alt sind, und andere Angehörige der Gruppe 2 sollen nun an der Reihe sein

Beim Impfen schreiten der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten weiter voran. Wie das Rote Kreuz und die Johanniter, die die Impfzentren in Kempten und Sonthofen betreiben, mitteilen, stehen sie derzeit am Übergang zur Prioritätsgruppe zwei.
Dank der Hilfsorganisationen habe man bereits viele gefährdete Personen schützen können, loben der Oberbürgermeister und die Landrätin.

Personen aus der Prioritätsgruppe 1 können sich nach wie vor anmelden und bekommen dann automatisch schnell einen Termin. Die Impfungen der Prioritätsgruppe zwei haben bereits begonnen.
Altersbedingt oder durch Vorerkrankungen gehört die zweite Gruppe zu den Corona-Risikopersonen. „Melden Sie sich an“, bestärken daher Baier-Müller und Kiechle die Impfberechtigten und ergänzen: „Die Impfungen schützen auch bei der Britischen Mutation.“ Wer zur Gruppe 2 gehört, lässt sich der § 3 der Corona-Impfverordnung entnehmen unter https://t1p.de/w08w .

Impfwillige sollen sich unter www.impfzentren.bayern anmelden. Eine Priorisierung erfolgt nach dem Alter und den Vorerkrankungen.
Wie lange in der zweiten Prioritätsgruppe geimpft wird, hängt vor allem von den Impfstoff-Lieferungen ab und ist derzeit noch nicht absehbar. Im Oberallgäu leben derzeit gut 16.000 Personen im Alter zwischen 70 und 79, in Kempten sind es über 6600 Personen. Für die beiden Impfzentren gibt es bereits deutlich über 10.000 Anmeldungen aus dieser Altersgruppe.

Inzidenzwerte steigen: Der Inzidenzwert in Kempten liegt heute den dritten Tag in Folge über der Marke von 100. Je 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen 133,0 Personen infiziert.
Nach den aktuell geltenden Infektionsschutzregeln müsste deshalb die „Notbremse“ in Kraft treten. Noch liegen der Redaktion dazu aber keine offiziellen Mitteilungen vor.
Auch im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut seit gestern deutlich gestiegen. Er liegt heute bei 111,5.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 36 Corona-Patienten betreut:

Kempten122
Immenstadt85
Mindelheim54

In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind derzeit keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Donnerstag, 25. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Donnerstag, 25. März +++

Inzidenzwerte sinken: Der Inzidenzwert in Kempten ist seit gestern leicht gesunken. Er liegt bei 107,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Oberallgäu ist der Wert laut Robert-Koch-Institut stark zurückgegangen. Er liegt heute bei 69,9.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 32 Corona-Patienten betreut:

Kempten101
Immenstadt84
Mindelheim44
Oberstdorf10

In Ottobeuren und Sonthofen sind derzeit keine Corona-Patienten in stationärer Behandlung.
Gestern, am Mittwoch, 24. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

+++ Mittwoch, 24. März +++

Kein Ruhetag am Gründonnerstag

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Beschluss zur „Osterruhe“ zurückgenommen. Der Gründonnerstag am 1. April gilt nach einer nachgeschobenen Videokonferenz mit den MinisterpräsidentInnen der Länder nun doch als Werktag.

Aus dem Klinikverbund:
In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu werden mit Stand heute 28 Corona-Patienten betreut:
In Kempten haben sich die Patientenzahlen seit gestern nicht verändert: Nach wie vor sind im Klinikum Kempten sechs COVID-19-Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich drei Corona-Patienten. In Immenstadt werden sieben Patienten stationär behandelt, intensivmedizinisch werden drei COVID-Patienten betreut.
In Mindelheim liegen fünf Patienten auf der Normalstation, auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten.
In Oberstdorf, Ottobeuren und Sonthofen sind keine COVID-19-Patienten in Behandlung.
Gestern, am Dienstag, 23. März, ist in den Häusern des Klinikverbundes kein Patient in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

Inzidenzwerte schwanken: Heute steigt der Inzidenzwert in Kempten. Er liegt bei 117,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Laut Robert-Koch-Institut liegt der Wert im Oberallgäu bei 101,3.

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+++ Dienstag, 23. März +++
Schweigeminute für die Verstorbenen der Pandemie

In Bayern sind heute vor allen staatlichen Dienstgebäuden die Fahnen auf halbmast gehisst. Die Trauerbeflaggung hat Ministerpräsident Markus Söder angeordnet. Im Landtag findet um 14 Uhr ein Trauerakt für die Verstorbenen der Corona-Pandemie statt. Landesweit soll um 14.30 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht werden.

Lockdown bis 18. April verlängert und zu Ostern verschärft

War in früheren Beschlussvorlagen noch von gelockerten Kontaktbeschränkungen zu Ostern und Familientreffen sowie „kontaktarmem Urlaub in Ferienwohnungen“ die Rede, hat sich die Bund-Länder-Konferenz bis heute Morgen um 3 Uhr doch für härtere Regelungen zu Ostern entschieden.

Jetzt gelten sogar strengere Regeln als an Weihnachten. Lediglich Treffen mit fünf Erwachsenen aus zwei Haushalten sind erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt. Auch die Kirchen sollen von Gottesdiensten in den Kirchen absehen.

Von Reisen zu Ostern rät die Konferenz grundsätzlich ab. Die Fluglinien sollen dazu verpflichtet werden, Reiserückkehrer aus dem Ausland vor dem Rückflug zu testen. Reisende in Risikogebiete bleiben nach Rückkehr in Quarantäne.

Grund für die Vorsicht ist die Britische Mutante, die ansteckender und tödlicher sei. Die dritte Welle drohe heftiger zu werden, als das, was es an Weihnachten gab.

Weiterhin bleibt die Notbremse bei einer Inzidenz ab 100 gültig. Dann werden die Maßnahmen noch einmal verschärft - gegebenenfalls mit einer nächtlichen Ausgangssperre.

Den Unternehmen werden zusätzliche Coronahilfen in Aussicht gestellt.

Mehr Tests in den Schulen: Ab März und April werden „genügend Selbsttests zu Verfügung stehen“, sagte Kanzleramtschef Helge Braun in der Radiowelt am Morgen auf Bayern 2. Zwei Tests pro Woche sollen dann an den Schulen und KiTas möglich sein.

Auch beim Impfen machte der Kanzleramtschef Hoffnung: „Auch im April und Anfang Mai wird Impfstoff noch knapp sein“, so Braun. Im Juni steige aber die Geschwindigkeit, sodass man bis Herbst wieder weitgehend zur Normalität zurückkehren könne.

Rolle rückwärts - ab heute wieder strengere Regeln im Oberallgäu:

Ab heute, Dienstag, 23. März, greift auch im Landkreis Oberallgäu die sogenannte Notbremse. Die entsprechenden Regeln treten automatisch in Kraft, weil der Inzidenzwert am Samstag den dritten Tag infolge über 100 lag (112,2). Im Wesentlichen bedeutet dies ab Dienstag für den Landkreis Oberallgäu:

- Treffen sind möglich mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person

- Zulässig ist ebenfalls die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst

- Kinder unter 14 Jahren, die zum eigenen Hausstand gehören, bleiben außer Betracht.

- Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

- Zwischen 22 und 5 Uhr gilt eine nächtliche Ausgangssperre.

- Im Einzelhandel ist wieder „Click&Collect“ möglich.

- Buchhandlungen dürfen wie beispielsweise Baumärkte, Gartencenter weiter geöffnet bleiben, so das Landratsamt.

- Dienstleistungen der Friseure sowie im hygienisch oder pflegerisch erforderlichen Umfang die nichtmedizinische Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege dürfen angeboten werden

- Nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung bleibt erlaubt. Mannschaftssport ist untersagt. Sportplätze, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten dürfen nur genutzt werden, sofern sie unter freiem Himmel sind. Auch hier gelte es laut Pressemitteilung des Landratsamtes auf kontaktfreien Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen zu achten.

- Museen und Kulturstätten werden wieder geschlossen.

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