Dame Diouf übernimmt

Während in finanzieller Hinsicht der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Fröhlich aus Friedrichshafen, derzeit den FC Kempten auf Herz und Nieren überprüft, scheint die sportliche Zukunft des FCK zunächst einmal gesichert: Neuer Trainer des Traditionsvereins für die Rückrunde der Bezirksliga ist der Ex-Profi Dame Diouf. Unterdessen wird Insolvenzverwalter Fröhlich innerhalb von vier bis sechs Wochen ein Gutachten über die finanzielle Lage des Traditionsvereins erstellen und damit klären, ob und wie es beim FCK überhaupt weitergeht.

Der von vielen alt eingesessenen FCKlern oftmals belächelte neue Vereinsvorsitzende, Renè Stache, hatte in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun. Nachdem er bei der Jahreshauptversammlung richtungweisend dem Jugendförderverein beigetreten ist und somit die ersten Differenzen mit vielen Skeptikern beigelegt hat, stellte er in kurzer Zeit zusammen mit der unermüdlichen Schriftführerin, Katharina Nießl, sämtliche Unterlagen für das Insolvenzverfahren zusammen. Gleichzeitig führte er Gespräche mit wichtigen Personen innerhalb des Vereins und begann sich mit der nächsten sehr wichtigen Aufgabe zu befassen: der sportliche Situation beim FC Kempten. In einem Gespräch mit dem KREISBOTEN informierte Stache vergangene Woche darüber, dass die Mannschaft des FC Kempten mittlerweile das Training zur Vorbereitung auf die Rückrunde in der Bezirksliga wieder aufgenommen hat. Neuer Spielertrainer für die Rückrunde der Bezirksliga ist der ehemalige Bundesliga-Profi, Dame Diouf, der als Spieler schon mit einem so renommierten Trainer wie Ralf Rangnick (Schalke 04, VfB Stuttgart, TSV 1899 Hoffenheim) zusammenarbeitete und ein immenses Fußballwissen hat. Er wurde der Mannschaft bereits vor einer Woche offiziell als Trainer vorgestellt. Er ist bereits der achte Trainer in zwei Jahren beim Traditionsverein und soll nach dem Weggang von Matthias Zimmerling nun das FCK-Schiff zusammen mit der Mannschaft sportlich auf Kurs bringen. Freigabe erteilt Spielern, die unbedingt zu anderen Vereinen wechseln wollten (offenbar nur ein paar wenige), wurde die Freigabe erteilt. Es sollte kein Spieler beim FC Kempten bleiben, der weg wollte, betonte Stache. Man verlasse sich auf die Spieler, die sich mit Mannschaft und Verein identifizieren. Die verbliebenen Spieler (der größte Teil der Mannschaft), seien mit Eifer bei der Sache und hätten alle das Ziel, den FC Kempten wieder nach oben zu bringen. Unter den Spielern herrsche nun wieder Harmonie und Freude am Fußball, berichtete der neue Vereinsvorsitzende.

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