"Das ist eine Herausforderung"

Als Sabine Colberg 1991 ihr Abitur machte, wollte sie eigentlich Journalistin werden. Heute, fast 20 Jahre später, steht die gebürtige Münchnerin quasi auf der anderen Seite: Sie ist die neue Leiterin des städtischen Rechts- und Ordnungsamtes. Am Donnerstag stellten OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), Stadtdirektor Wolfgang Klaus und Personalreferent Peter Riegg die nächste Frau an der Spitze eines städtischen Amtes offiziell vor.

Die mittlerweile in Nesselwang lebende Colberg tritt die Nachfolge von Thomas Schuhmaier an. Schuhmaier hatte im November eine Stelle bei der Stadtverwaltung von Memmingen angenommen. In einem „intensiven Auswahlverfahren“, wie es OB Netzer beschrieb, habe man sich unter 72 Bewerbern für die Juristin Colberg entschieden. Vor allem ihre Sozial- und Führungskompetenz sowie die gute juristische Ausbildung hätten überzeugt, so Netzer weiter. „Wir wollen als dienstleistungsorientierte Verwaltung noch besser werden – und dafür sind gute Führungskräfte entscheidend“, betonte der Rathauschef. „So gehen wir auf einem guten Weg Schritt für Schritt weiter.“ Breites Spektrum Die Chefin von 50 Mitarbeitern hat künftig ein breites Aufgabenspektrum zu bearbeiten. Ihre Zuständigkeiten reichen von der Fleischhygiene-Überwachung über Friedhöfe und Personalfragen bis hin zur Rechtsberatung für die gesamte Verwaltung – mit Ausnahme des Baureferats. Das hat mit Dr. Franziska Renner eine eigene erfahrene Juristin. Colberg bezeichnete ihre neue Stelle am Donnerstag als „Herausforderung“. „Das Amt hat nach innen und nach außen eine doppelte Dienstleistungsfunktion zu erfüllen“, erläutertte sie. „Wir haben dort ein intetressantes Spannungsverhältnis der Aufgaben“, ergänzte Stadtdirektor Klaus in diesem Zusammenhang. Colberg bringe aber „ein hervorragendes Potenzial für diese Aufgabenverteilung“ mit, zeigte er sich zuversichtlich.

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