Deftiges Debakel

Der ESC Kempten hat am Wochenende überaus deutlich mit 0:13 gegen den Tabellenführer aus Schongau verloren. Erneut mussten die Sharks allerdings mit einem Rumpfteam antreten. Mit nur einem Torhüter und gerade mal sechs Stammspieler mussten die zwei Reihen mit Junioren und Ersatzspieler aufgefüllt werden.

Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr, nach gerade mal 42 Sekunden zappelte der Puck das erste Mal im Netz. Der forsch aufspielende Tabellenführer machte mächtig Druck vor dem ESC-Gehäuse, in der 4. Spielminute fiel das 2:0. In Überzahl konnten die Mammuts in der 6. Minute das 3:0 erzielen. Nur 21 Sekunden später stand es 4:0. Die Tore fielen schon fast im Minutentakt, sodass es nach 7:22 Minuten 5:0 stand. Der ESC war völlig überfordert, die Schongauer schnürten die Gäste regelrecht in ihrem eigenen Drittel ein. Nach diesem recht hohen Rückstand nahm ESC-Coach Martin von Sigriz eine Auszeit. Bis zur Pause legten die Schongauer noch zwei weitere Treffer nach. Nach der Pause schalteten die Mammuts einen Gang zurück, kamen aber in der 25. Spielminute zum 8:0. Die Sharks kamen kaum Vors gegnerische Tor und die einzelnen Torchancen wurden durch den Schongauer Torhüter Christoph Lohr zunichte gemacht. Keine zwei Spielminuten später konnten die Hausherren auf 9:0 davonziehen. Die Sharks konnten sich nur noch mit Befreiungsschlägen retten. Deswegen kamen die Mammuts noch zu zwei weiteren Treffern. Mit diesem inzwischen 0:11-Rückstand ging es in die nächste Pause. Im letzten Drittel konnte der Tabellenführer bis zur 46. Minute auf 13:0 davonziehen. In den letzten Minuten stemmten sich die Sharks gegen weitere Treffer. Öfter wurde jetzt das Spiel durch Icings unterbrochen, weil die Kemptener die Scheibe mit Befreiungsschlägen aus der Gefahrenzone schossen. Fazit: Durch die vielen Ausfälle beruflich verhinderter, kranker und teilweise verletzter Spieler war gegen den starken Gegner nicht viel auszurichten. Ganz wichtig ist, wieder eine schlagfähige Truppe für die noch anstehenden Punktsspiele aufzustellen. Genauso wichtig ist aus Sicht des ESC, wieder einen freien Kopf zu bekommen, um zu Hause gegen Burgau und auswärts gegen Bad Wörishofen mit vier Punkten die notwendige Sicherheit wiederherzustellen.

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