"Der Markt funktioniert seit 30 Jahren"

Ralf Oberbauer erläutert die Tiefgaragen-Pläne am Hildegardplatz. Foto: Matz

Wie ist die Situation am Hildegardplatz tatsächlich? Ist die Basilika wirklich in einem so schlechten Zustand? Antworten auf Fragen wie diese hatten am Montagnachmittag rund 20 Interessierte auf den Hildegardplatz gelockt. Dort fand mit Ralf Oberbauer und Dr. Henning Scholz, Sprecher der Tiefgaragen-Gegner, eine Besichtigung des Platzes vor Ort statt.

„Das ist wirklich ein ganz normaler Montagnachmittag“, beschrieb Ralf Oberbauer die Situation: Ausreichend freie Parkplätze, überall auf und um den Platz wuselnde Fußgänger. Warum man denn überhaupt etwas am Hildegardplatz ändern müsse, fragten deshalb einige der hauptsächlich älteren Teilnehmer. „Die Geschäftsleute sind davon auch nicht sonderlich begeistert“, bestätigte Oberbauer. Oberbauer erinnerte daran, wie die Planungen zur Umgestaltung des Platzes in Workshops erarbeitet worden waren und zeigte den darauffolgenden Prozess bis zum Bürgerentscheid am 10. April auf. Mit seiner Ablehnung einer Tiefgarage stieß er auf breite Zustimmung unter den Anwesenden. Sie sorgten sich vor allem um die Stabilität der Basilika und das Überleben der Geschäfte bei einer langen Bauzeit. Den offiziellen Angaben zu Kosten und Bauzeit wollte dabei so recht keiner trauen.

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