Dickes Lob

Viele oder gar bereits konkrete Zahlen konnten Kulturamtsleiter Dr. Gerhard Weber und Museumsleiterin Ursula Winkler den Mitgliedern des Kulturausschusses am Dienstagabend drei Tage nach der Veranstaltung zwar noch nicht vorlegen. Aber selbst „vorsichtig geschätzt“ ging Weber von insgesamt gut 5000 Besuchern der kostenpflichtigen wie kostenfreien Aktionen im Rahmen der 1. Kunstnacht Kempten aus. Mangels vorliegender Zahlen zum Vorverkauf konnte Weber nur die am Veranstaltungsabend verkauften Eintrittsbändel mit 2565 beziffern.

„Trotz widriger Wetterumstände sind die Leute gekommen“, betonte der Kemptener Kulturamtsleiter, dass möglicherweise aufgrund der Präsenz der Kunstnacht auf facebook „auch viele Junge da waren“. Genauere Zahlen zur Nutzung des Kunstnacht-Busses lagen Weber ebenfalls noch nicht vor. Nach seinen Beobachtungen sei er aber „von Einzelpersonen eher weniger genutzt worden“, dafür aber „ab und an von größeren Gruppen“. Begeistert darüber, „dass unsere Stadt es schafft so etwas auf die Beine zu stellen“, stellte die Kunstnacht für Carolin Brög (Die Grünen) „echt ein Highlight“ dar. Leise Kritik „Andere Rückmeldungen“ leitete Kulturbeauftragte Hildegard Greiter (CSU), die krankheitsbedingt nicht an der Kunstnacht habe teilnehmen können, an die Organisatoren weiter. Das Programmheft habe nicht gestimmt und manches, vielleicht ja auch wegen des Wetters, „nicht so stattgefunden“. Sie empfahl einen zwei- bis dreijährigen Veranstaltungsrhythmus für die Zukunft. Museumsleiterin Ursula Winkler versicherte, dass bezüglich der witterungsbedingten Programm- oder Orts- änderungen „überall Pläne gewesen sind“ und Informationsmöglichkeiten. Fortsetzung möglich Insgesamt gab es ein unisono ziemlich dickes Lob für alle an der Kunstnacht Beteiligten, auch wenn das ein oder andere noch optimiert werden könne. „Es war eine gute erste Kunstnacht“, stellte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) eine Fortsetzung der Veranstaltung durchaus in Aussicht – „sicher aber nicht im nächsten Jahr“.

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