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Die Agrarschau Allgäu ist eröffnet

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Von: Hildegard Ulsperger

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Füttern mit Futterband, präsentiert auf der Agrarschau Allgäu. © Ulsperger

Dietmannsried - Landtechnik, Tierbedarf, Festzelt: Auf dem Messegelände findet von Donnerstag, 7. April, bis einschließlich Montag, 11. April, der Agrar- und Bauernmarkt statt.

Rund 400 nationale und internationale Aussteller präsentieren auf dem weitläufigen Areal der Agrarschau Allgäu ihre Produktvielfalt und Leistungsfähigkeit. Landwirte können sich von Experten über Innovationen und über bereits Bewährtes informieren lassen - von Zugmaschinen über die Bewässerung bis zur neuesten Software.

Viele Aussteller sind bereits von Anfang an dabei. Wie zum Beispiel die Firma Gruma, die zwischenzeitlich ihren Platzbedarf auf dem Messegelände ausgeweitet hat, um ihre Traktoren präsentieren zu können. Man schätzt die große Bandbreite des Besucherklientels, das man auf der Schau begrüßen kann. Ein Landwirt aus dem milchwirtschaftlich geprägten Allgäu zum Beispiel stelle andere Ansprüche an eine Zugmaschine, als ein Bauer aus einer Getreideanbaugegend, verdeutlichte Bereichsleiter Sebastian Schmid.

Auch der Futterband-Hersteller Feedstar schätzt die Verkaufspotentiale, die sich für sein Unternehmen ergeben. Die Schau sei ein Muss. Vollauf zufrieden war die fünfköpfige Männertruppe aus Mindelheim, die es immer wieder auf die Messe zieht, weil man die Vielfalt der Aussteller schätzt. Sie interessierte sich vor allem für Landtechnik und Tierwohlbedarf. Die gefüllten Stofftaschen, die die Gruppe mit sich trägt, zeigt, dass man fündig geworden ist. Auf jeden Fall sind alle voll des Lobes über das Gebotene. Ein kleiner Wermutstropfen ist für sie, dass Aussteller es vermeiden, Preise zu nennen. Das sei, zeigt man sich jedoch verständnisvoll, wohl dem momentanen schwierigen Umfeld geschuldet.

Es ist ganz sicher der Mix aus Landwirtschaft (dem Hauptthema der Messe), Handel und Gewerbe, der die Agrarschau zu einem Event für die gesamte Familie macht. Auch an die kleinen Besucher wurde mit Karussell und Autoscooter gedacht. In diesem Jahr gibt es auch wieder Zeltbetrieb. Von 18.30 bis 23 Uhr spielen Musikanten auf und sorgen für Stimmung (nicht mehr am Montag).

Morgen, Samstag, 9. April, wird ab 12.30 Uhr Hubert Aiwanger, Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, in Schochenbühl erwartet. 

Der Agrar- und Bauernmarkt in Schochenbühl ist jeweils von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet.

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