Die Kultur kehrt zurück

Die Kemptener Museen und Galerien öffnen ab Dienstag, 23. März, wieder ihre Türen

Die Ausstellung „Raum, Macht und Ohnmacht“ im Kempten-Museum. Auch sie öffnet voraussichtlich am kommenden Dienstag.
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Die Ausstellung „Raum, Macht und Ohnmacht“ im Kempten-Museum.

Kempten – Wenn alles gut geht, machen zahlreiche Kemptener Museen am Dienstag, 23. März wieder auf.

Nach über viermonatiger Schließung zur Eindämmung der Corona-Pandemie öffnen der Archäologische Park Cambodunum, das Alpin-Museum, das Kempten-Museum und der Schauraum Erasmuskapelle ab Dienstag, 23. März, für Einzelbesucherinnen und -besucher wieder ihre Türen. Möglich macht dies der aktuelle Beschluss der Landesregierung. Voraussetzung ist, dass der Inzidenzwert in Kempten unter 100 pro 100.000 Einwohner liegt.

„Ich freue mich sehr, dass der Archäologische Park und die Museen wieder öffnen können und wir Kunst- und Kulturerlebnisse wieder ermöglichen und vor allem unsere einmaligen Originale erlebbar machen können. Wir sind mit entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen gut vorbereitet, um einen risikoarmen Besuch zu gewährleisten“, sagt Museumsleiterin Dr. Christine Müller Horn.

Ein Museumsbesuch ist nur mit verbindlicher Terminbuchung möglich. In allen Häusern kann jeweils ein anderthalbstündiges Zeitfenster gebucht werden.

Eine Terminvergabe für alle Museen ist ab Montag, 22. März, täglich von 10 bis 16 Uhr unter Tel. 0831/25 25 77 77 möglich. Bis 19. März ist diese Nummer von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Derzeit arbeiten die Museen der Stadt unter Hochdruck an einer digitalen Lösung für die Terminvergabe.

Für den Museumsbesuch gelten die bekannten Hygienebestimmungen: das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 14 Jahren, Abstandhalten und regelmäßig Hände waschen und desinfizieren. Außerdem werden beim Besuch der Museen die Kontaktdaten der BesucherInnen erfasst.

Die Museen

• Archäologischer Park Cambodunum: Im APC kann wieder mit dem Besuch von Tempelbezirk, Kleinen Thermen sowie dem Forum mit Basilika in die 2000 Jahre alte Geschichte der Römerstadt Cambodunum eingetaucht werden. Die direkt neben dem Römer-Spielplatz befindliche Taberna ist für den Kiosk-Verkauf ebenfalls wieder geöffnet.

Jederzeit – auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten – zugänglich bleibt der Erlebnis-Rundweg mit der interaktiven Cambodunum App.

• Alpin-Museum: Das Alpin-Museum zeigt seine Dauerausstellung sowie die Ausstellung „Leuchtendes Mittelalter. Von Heiligen, Handwerkern und Altären“.

Außerdem kann endlich mit fünf Monaten Verspätung die Sonderausstellung „Kunst für Kempten“ geöffnet werden, die 33 Jahre Sammeltätigkeit der „freunde der kemptener museen e.V.“ präsentiert (siehe Artikel unten).

• Kempten-Museum: Dort wartet neben der Dauerausstellung noch bis Ende April 2021 die Sonderausstellung „Kempten 2020 – 30 Blickwinkel auf unsere Stadt“ auf ihre Gäste. In der Ausstellung im Bürgerinnen- und Bürgerraum stehen langzeitbelichtete Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Reiner Metzger farbigen Handyfotos von SchülerInnen der Montessori Fachoberschule Allgäu (MOS) gegenüber.

• Schauraum Erasmuskapelle: Ab Dienstag, 23. März, können wieder täglich, außer mittwochs, von 11 bis inklusive 17 Uhr (zu jeder vollen Stunde) für BesucherInnen Vorführungen in der unterirdischen Kapelle angeboten werden. Es dürfen sich derzeit nur sieben BesucherInnen in der Erasmuskapelle gleichzeitig aufhalten.

• Führungen und Workshops: Führungen und Workshops können derzeit leider noch nicht angeboten und durchgeführt werden.

Öffnung weiterer Galerien und Kunsträume

Das Kemptener Kunstkabinett in der Salzstraße 12 ist ab Donnerstag, 25. März, wieder geöffnet. Die Ausstellung „Leere & Fülle“, eine Zusammenschau von Werken Alter Meister und zeitgenössischer Künstler ist Do., Fr. und Sa. von 16 bis 18 Uhr und So. und feiertags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Galerie Kunstreich in der Schützenstraße 7 zeigt bis 11. April 2021 die Ausstellung „LEERE“.

Die Kunsthalle Kempten präsentiert die erste Ausstellung 2021 von 10. Juni bis 25. Juli: die Einzelausstellung „Schnittblumenwiese“ von Anna Pasco Bolta ,der Stipendiatin 2020 des jungen Kunsthallenstipendiums „15HOCH2“.

Es wird darum gebeten, sich immer tagesaktuell auf den jeweiligen Webseiten der Museen und auf der Seite der Stadt Kempten sowie auf den Social-Media-Kanälen zu informieren.

kb

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