Hinterhofkonzert 

Die neue Freiheit mit Live-Musik und netten Nachbarn genießen 

Ein Konzertabend im eigenen Garten.
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Ein Konzertabend im eigenen Garten.
  • VonChristine Tröger
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Kempten – „Als ich das gesehen habe, musste ich sofort zugreifen.“ Und so war Elisabeth Brock eine der ersten, die beim Angebot der Hinterhof- und Vorgartenkonzerte des Theaters in Kempten zugegriffen hatte und vergangenen Freitag zu einem kleinen Konzertabend in ihren idyllischen Garten in der Stiftsstadt einladen konnte. 

Einen speziellen Anlass, wie bei manch anderen Buchungen, gab es nicht. „Ich wollte einfach nur mal nett sein zu den Nachbarn“, sagt Brock. Zusammen mit ihrem Mann Klaus Wagner hat die ehemalige Frauenliste-Stadträtin deshalb flugs ein kleines Einladungsschreiben verfasst und in den umliegenden Briefkästen verteilt. Und sie sind gekommen, die Nachbarn und Freunde – ein Freundespaar war sogar aus Aalen angereist – und haben das Konzert mit Sebastian Strehler (Gesang und Gitarre), Stephanie Marin (Gesang) und Magnus Dauner (Percussion) bei warmer Abendsonne genossen – natürlich alles im zulässigen Rahmen der Coronavorgaben.

Nach einem fetzigen „Hey Mambo, Mambo italiano“ musste Strehler die Einladung zum Mittanzen bei Mark Ronsons Hit „Uptown Funk“ jedenfalls nicht zweimal sagen. Dafür ließ sich auch die Combo nicht lange anbetteln und legte noch die ein oder andere Zugabe auf die eigentlich nur drei vorgesehenen Stücke drauf. Trotzdem war es für den Geschmack der Gastgeberin „viel zu kurz“. Ebenso klar war für sie: „Ich würde es jederzeit wieder tun“, wie sie freudestrahlend verkündete. Ihr Mann wäre jedenfalls dabei, denn „es ist eine gute Aktion, gut umgesetzt“, wie er findet. Wer und mit welchem Programm die Performance bestreiten würde, sei bis zum Schluss eine Überraschung geblieben. Der Applaus des Publikums ließ ahnen, dass es froh darüber war, wieder einmal mitreißende Live-Kultur erlebt zu haben. Und den Darstellern war die Freude anzumerken, dass sie nach langer Zwangspause wieder live auftreten und echten Applaus genießen durften. Die Spenden für das Konzert gehen – wie die aller 66 Vorstellungen der Reihe – an den Bunten Kreis.

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