"Die Planungen überdenken"

Egal ob mit Tiefgarage oder ohne – die Kritik an den Umgestaltungsplänen für den Hildegardplatz wird immer lauter. Foto: Archiv

49 165 Wahlberechtigte sind aufgerufen, am kommenden Sonntag, 10. April, über den Bau einer Tiefgarage unter dem Hildegardplatz abzustimmen. Da zuletzt aber zunehmend Stimmen laut wurden, die eine komplett neue Planung für die Umgestaltung des Platzes fordern, könnte die Debatte auch weit über den 10. April hinaus weitergehen.

„Wenn die Tiefgarage abgelehnt wird, muss man sich zusammen setzen und die Planungen überdenken“, forderte am Montag Ralf Oberbauer, Sprecher der Initiative Hildegardplatz, gegenüber dem KREISBOTEN. Zumindest er sei in den vergangenen Tagen von sehr vielen Bürgern angesprochen worden, die die jetzige Umgestaltung des Platzes rundheraus ablehnten. „Die Bürger wollen den Umbau nicht – das ist ein Knackpunkt. Man sollte sich die Bürger anhören“, appellierte Oberbauer in Richtung Stadtrat. Handle die Politik nicht von sich aus, könne er sich vorstellen, sich erneut an die Spitze einer Bürgerbewegung zu stellen. „Ich hänge an dem Platz und ich bin bereit, für den Erhalt des Platzes zu kämpfen.“ Möglich sei etwa ein neuer Planungsprozess mit den Bürgern und dem Architekturforum Kempten – das vergangene Woche seine Ablehnung der Tiefgarage noch einmal bekräftigte. „Ein neuer, offener Dialog wäre eine Möglichkeit.“ Zunächst einmal müssten die Bürger aber mehrheitlich eine Tiefgarage ablehnen, so Oberbauer. Weitere Infos im Internet unter www.pro-hildegardplatz.de, www.initiative-hildegardplatz.de oder www.buergerentscheid-hildegardplatz.de.

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