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Die „Rote Bank“ in Kempten

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Die Stadträtinnen und Stadträte in Kempten beziehen Stellung auf der Roten
Bank.
Die Stadträtinnen und Stadträte beziehen Stellung auf der Roten Bank. © privat

Vor der „Roten Bank“ positionierten sich die Kemptener Stadträte. Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.

Die „Rote Bank“ in Kempten: Der Stadtrat positioniert sich

Vergangenen Donnerstag haben die Kemptener Stadträte und Stadträtinnen eingeladen, sich mit der „Roten Bank“ gegen Gewalt an Frauen zu positionieren. Das Foto sollte auf der Homepage www.kempten.de/gegen-Gewalt, auf den Social-Media-Kanälen und über die Presse veröffentlicht werden. Bevor die „Rote Bank“ in den kommenden Wochen in der Mitte der Gesellschaft auf dem Weihnachtsmarkt stehen wird, ist sie für den 25. November zunächst vor das Gerichtsgebäude am Residenzplatz 4 für die dortigen Veranstaltungen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen gewandert.

Die „Roten Schuhe“

Im August 2009 präsentierte die mexikanische Künstlerin Elina Chauvet und die Installation „Zapatos Rojos“ – Rote Schuhe zum ersten Mal in Juárez Chihuahua – Mexiko auf einem öffentlichen Platz. Sie wollte damit an alle vermissten, misshandelten, vergewaltigten und ermordeten Frauen erinnern. Jedes Paar blutroter Schuhe steht für eine getötete Frau. Diese sehr eindrückliche Aktionsform wurde inzwischen international aufgegriffen und vielfach wiederholt.

Zum Zeichen gegen Gewalt an Frauen ermahnten wie jedes Jahr die Fahnen von Terre des Femmes „Frei leben ohne Gewalt“ vor dem Rathaus und dem Verwaltungsgebäude in der Gerberstraße, vor der St. Mang Kirche und der Lorenzkirche. Alle Infos auf der Website www.Kempten.de/gegen-Gewalt, auf der bayernweiten Seite Internationaler Tag gegen Gewalt (padlet.com).

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