Kleine Schafherde wächst

Nachwuchs auf dem Burghaldehügel

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Erst wenige Tage alt ist das kleine, noch namenlose Lamm aus der Herde auf dem Burghaldehügel, aber schon ganz schön neugierig.

Kempten – Nachwuchs hat es vor wenigen Tagen bei den Schafen auf dem Burghalde-hügel gegeben: zwei Mutterschafe – drei Lämmer.

Während die Mutter der schwarzen Zwillinge ihren Nachwuchs gerne im dichten Gestrüpp vor neugierigen Blicken schützt, mag es Mutterschaf Nummer zwei weniger zurückgezogen. Sie präsentiert ihren schwarz-weißen Nachwuchs in der Nähe des unteren Spazierwegs. Für den Schäfer und Besitzer der Tiere, Felix Blanz, sind beide Verhaltensweisen nicht ungewöhnlich. Auch Schafe hätten unterschiedliche Charakter, wie er gegenüber dem Kreisboten meinte. Zwar würden es sicher manche anders sehen, aber „für mich ist es ein großer Vorteil, wenn sie nicht so scheu sind. So bekommen sie einen besseren Bezug zu den Leuten und ich brauche eher Schafe, die geselliger und zutraulich sind.“ Ein Lamm werde wie die Mutter, erklärte er.

Bedenken wegen der fremden Menschen, die die Tiere streicheln oder manchmal auch füttern, hat er nicht. „Ich hab’ noch nie Läst gehabt“, setzt er auf Vertrauen. Weder Streicheln noch gelegentliches Knabbern von trockenem Brot seien schädlich für die Tiere. Dass sich die Muttertiere manchmal von ihren Lämmern entfernen und sie eine Weile schreien lassen ist laut Blanz unbedenklich. „Auch in großen Herden gehen die Mütter zum Fressen weg“, und durch das Schreien „lernen sie ihre Stimmen besser kennen“.

Gesehen hat Blanz den frischen Nachwuchs noch nicht deshalb weiß er auch nicht welches die Mütter sind. Ende des Monats ist die Zeit für die kleine Herde auf der Sommerweide eh vorbei und sie zieht wieder um ins heimische Bad Hindelang. Die ersten Schafe will Blanz eventuell schon früher heimholen.

Christine Tröger

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