Feuerwehr Durach blickt zurück

Ereignisreiches Jahr

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Neue Ehrenmitglieder: Vorstand Johann Weixler (links), Kommandant Rudi Zick (2.v.l.), Bürgermeister Herbert Seger (2.v.r.) und 2. Kommandant Willi Heinzelmann (rechts) freuen sich mit den Geehrten Georg Zeller (Mitte, v.l.), Ernst Gebele und Karl Wirth.

Durach – Zu 30 Einsätzen rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr aus. Wie Kommandant Rudi Zick bei der Mitgliederversammlung berichtete, wurden insgesamt 994 Einsatzstunden zum Wohle der Bürger ehrenamtlich erbracht. Die technischen Hilfeleistungen überwogen dabei die Brandalarme deutlich.

Doch nicht nur bei Einsätzen und Übungen bringen sich die Aktiven ein. Auch die vielen Vereinsaktivitäten, wie Maibaumaufstellen, Weihnachtsmarkt oder Unterstützung für andere Vereine (z.B. Musikfest) zeigen, dass für die Feuerwehr das Miteinander ganz wichtig ist. Der Personalstand sei seit Jahren sehr stabil, berichtete Zick. Dies sei nicht zuletzt auch das Ergebnis der guten Jugendarbeit. Mittlerweile gibt es sieben weibliche Feuerwehrdienstleistende. Die Kameradinnen sind voll integriert und stellen bereits eine Löschmeisterin. Insgesamt hat die Feuerwehr Durach derzeit 98 Aktive und 20 Feuerwehranwärter (drei weibliche) in der Jugendfeuerwehr. 

Der Leistungsstand der Feuerwehr Durach ist auf einem anerkannt hohen Niveau. Brand- meister Hermann Böving, der für die Ausbildung verantwortlich ist, hat auch für das Jahr 2013 wieder viele Themen aufgegriffen. Jeder müsse auch in diesem Jahr möglichst alle Übungen besuchen, appellierte Zick an die Anwesenden. Der Bericht des Jugendwarts Florian Kling gab einen Überblick über die vielen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. So habe man bei verschiedenen Wettbewerben mit mehreren Gruppen teilgenommen und vordere Plätze belegt. Aber auch Sport, Spiel und viel Spaß gehören in der Jugendarbeit dazu. Die Attraktivität der Jugendfeuerwehr zeigt sich in den gleichbleibend hohen Mitgliederzahlen. 

Einige Übungen 

Im Jahr 2012 fanden mehrere Einweisungen und Schulungsabende statt, zudem diverse Funk- und Hubschrauberübungen. Auch an einer Alarmübung wurde teilgenommen. Im März und April 2012 unterzogen sich einige junge Kameraden der Truppmann-Ausbildung. Dies ist der Grundstein, um als aktiver Feuerwehrmann aktiv am Einsatzgeschehen teilnehmen zu können. Im Seniorenzentrum Durach wurde eine Alarmübung abgehalten, bei der auch die Feuerwehr St.-Mang einbezogen war. Auch in der Schule fand im November ein nicht angemeldeter Probealarm statt. Die festgestellten Mängel wurden anschließend mit der Schulleitung besprochen. Ende Juli 2012 war eine Abordnung der Duracher Wehr mit einem Löschfahrzeug in Faver im Cembratal. Dort wurde anlässlich der 25-jährigen Gemeindepartnerschaft unter Leitung von Kreisbrandrat Michael Seger eine Schauübung Technische Hilfeleitung gezeigt. Im September nahmen einige Maschinisten am Fahrsicherheitstraining in Oberstdorf teil. Für den schnellen und effektiven Einsatz, nicht nur bei Bränden oder technischen Hilfeleistungen, sondern auch bei Gefahrguteinsätzen und Personensuchen, sind Wärmebildkameras heutzutage nahezu unentbehrlich geworden. Im Berichtsjahr konnten zwei solcher Wärmebildkameras in Betrieb genommen werden. 

Den Übungsbesuch, der nicht bei allen Kameraden gleich gut sei, sprach Kommandant Rudi Zick im weiteren Verlauf seines Rechenschaftsberichts an. Hier wurden mit den Gruppenführern Maßnahmen besprochen, um die Beteiligung zu erhöhen. Andererseits gab es in allen sechs Gruppen Kameraden, die eine 100-prozentige Übungsbeteiligung nachweisen konnten. Sie erhielten eine Belohnung. Worte des Dankes gingen an das gesamte Führungsteam der Wehr, die Jugendwarte mit ihren Betreuern, die Maschinisten für das Pflegen der Fahrzeuge, die Gerätewarte sowie an Zicks Stellvertreter Willi Heinzelmann. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde unter Führung von Bürgermeister Herbert Seger sowie dem Gemeinderat, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr hat. 

Vorstand Johann Weixler ehrte zunächst die verstorbenen Vereinsmitglieder Erich Knaus und Georg Freudling, bevor er seinen umfangreichen Tätigkeitsbericht vorlegte. Neben Faschingsball, Maibaumaufstellen und Weihnachtsmarkt war die Informationsfahrt nach Gais in Südtirol mit Besuch des Feuerwehrhelmmuseums und großer Dolomitenrundfahrt ein Highlight des Jahres. Auch das Musikfest in Durach, bei dem die Feuerwehr die Musikkapelle tatkräftig unterstützte und am Festumzug mit einem eigenen Festwagen teilnahm, gehört zu den Höhepunkten des Vereinslebens. Besonders stolz zeigte sich Weixler, dass die aktive Kameradin Lisa Brennauer an den Olympischen Spielen in London im Bahnradwettbewerb teilnahm. Natürlich gab es bei ihren Rennen Public Viewing im Feuerwehrhaus und die Feuerwehr breitete ihr bei ihrer Rückkehr eine großen Empfang. 

Über die Gestaltung des Weihnachtsmarkts habe man sich im vergangenen Jahr Gedanken gemacht und im Dezember auch schon einiges geändert. Auch für 2013 habe man wieder einige Neuerungen vor, mit dem Ziel, den Weihnachtsmarkt noch attraktiver und interessanter für die Bevölkerung zu gestalten. 

Gemeinde unterstützt 

Kreisbrandrat Michael Seger bedankte sich in seinem Grußwort für die ständige Einsatzbereitschaft der Duracher Feuer- wehr. Bürgermeister Herbert Seger stellte fest, dass der Ausbildungsstand der Feuerwehr auf einem hohen Niveau ist. Um dieses zu halten und weiter zu verbessern, werde die Gemeinde die Feuerwehr, soweit es möglich und finanzierbar sei, gern weiter unterstützen. Feuerschutz sei eine öffentliche Aufgabe, „und die Feuerwehrkameraden setzen die Gerätschaften ja zum Schutz der Bürger der Gemeinde ein“. kb

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