Durchwachsenes Wochenende

Bei den Rennen in Ungarn gibt es für Franz Engstler trotz guter Ausgangsposition nur wenig Punkte. Foto: privat

Nicht optimal lief es vergangenes Wochenende beim Liqui Moly Team Engstler bei den WTCC-Rennen in Ungarn. Trotz Poleposition gab es am Ende nur zwei WM-Punkte für Franz Engstler.

Beim Qualifying am Samstag lief noch alles nach Plan: Teamchef Franz Engstler fuhr in Q1 die acht schnellste Zeit und ebnete sich so den Weg in Q2. Hier sicherte sich der BMW-Fahrer mit der zehntbesten Zeit in Q2 die Poleposition für den zweiten Lauf am Rennsonntag. Auch Charles Kaki Ng fuhr ein gutes Zeittraining, er wurde 13. Allerdings traten nach dem Qualy Probleme am Motor auf, ein Motorwechsel war unumgänglich. Laut Reglement musste Ng dadurch aus der letzten Reihe starten. Am Rennsonntag war das Glück nicht auf der Seite des Liqui Moly Team Engstler. Bereits in der ersten Runde kam es zu einer Kollision mehrerer WTCC-Autos. Engstler konnte zunächst ausweichen, wurde dann allerdings ebenfalls in eine heftige Rempelei verwickelt. Er musste seinen BMW in der Box zur Reparatur zwischen parken, um seine Pole für Lauf zwei nicht zu gefährden. Am Ende des ersten Laufs wurde ein Check auf der Strecke absolviert, Punkte waren allerdings keine zu machen. Kaki Ng kämpfte Runde für Runde und wurde am Ende 13. Angeschlagenes Auto Beim zweiten Lauf startete Engstler von der Pole, allerdings war sein BMW nach der Kollision von Lauf eins nicht 100 Prozent einsatzfähig. Er verlor bereits am Start mehrere Positionen, rettete seinen BMW aber auf Platz neun im Gesamtfeld ins Ziel. Dafür gab es zwei WM-Punkte und weitere vier Punkte in der Privatfahrerwertung. Aktuell belegt er damit Platz vier in der Meisterschaft der Privatfahrer. In der Gesamtmeisterschaft liegt Engstler nach dem Rennen in Ungarn auf Platz neun. Charles Kaki Ng musste das Rennen vorzeitig beenden und ging in Sachen Punkte leer aus. Neben der WTCC am Hungaroring war das Team Engstler auch in Zandvoort (Niederlande) im Einsatz. Hier fanden die nächsten beiden Rennläufe sowohl von der ADAC Procar als auch der ADAC GT Masters statt. Nach einem gelungenen Zeittraining startete der Liqui Moly Alpina B6 am Samstag von Position 15 ins Rennen. Das Fahrerteam Florian Spengler und Johannes Leidinger hatte allerdings Pech und musste sich am Ende mit dem 32. Platz zufrieden geben. Am Sonntag beendeten sie trotz Motorproblemen das Rennen auf Rang 20. Bei der ADAC Procar hatte das Team Engstler mehr Erfolg. In der Division 1 startete Paul Green und belegte in beiden Rennen den zweiten Platz. In der Division 2 kam Lennart Marioneck zweimal als Zweiter ins Ziel. Julia Trampert arbeitete sich von Platz neun auf Platz sechs vor und wurde auch im zweiten Lauf Sechste.

Auch interessant

Meistgelesen

Bezirksmusikfest in Probstried
Bezirksmusikfest in Probstried
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Feiern verbindet
Feiern verbindet
Schüler zeigen Einsatz
Schüler zeigen Einsatz

Kommentare