Rund 181.000 Interessierte und "Feierlustige"

"Runde und entspannte Festwoche"

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So viele Tagesbesucher wie seit 1999 nicht mehr besuchten heuer die Allgäuer Festwoche und informierten sich an den verschiedenen Ständen in den Ausstellungshallen wie hier bei Floristin Doris Martin (rechts).

Kempten – Mit rund 108.000 Tagesbesuchern lockte die 65. Allgäuer Festwoche so viele an, wie seit der 50. Festwoche im Jahr 1999 nicht mehr. „Darauf sind wir sehr stolz“, meinte Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher bei der Abschluss-Pressekonferenz am Sonntagvormittag.

Insgesamt sprachen sie und OB Thomas Kiechle von einer friedlichen und gelungenen Veranstaltung.

Die diesjährige 65. Allgäuer Festwoche sei durch ihren halbrunden Geburtstag zwar ins Rentenalter eingetreten, man habe es ihr aber nicht angemerkt, da sie sich immer weiterentwickle, meinte Kiechle. „Es herrscht überall Zufriedenheit – bei Ausstellern, Besuchern und Organisatoren.“ Die Festwoche sei eine große Plattform für Fachgespräche gewesen, und die Sonderschauen waren aus Kiechles Sicht „sehr gelungen“. „Wir hatten eine gute Präsentation der Milch- und Landwirtschaft – zwar anders als sonst, aber sehr gelungen“, meinte er. Außerdem machte das Stadtoberhaupt viele schöne Stände in und um die Ausstellungshallen aus.

Dufner-Wucher sprach von einer „sehr runden und entspannten Festwoche“. Vieles, was in den vergangenen Jahren begonnen wurde – elektronisches Zutrittssystem, neues Sicherheitskonzept, Verbesser- ungen im Service sowie die Ausweitung des Nachtbusangebotes oder neue Standorte für Imbissstände und Toiletten – seien optimiert und weiterentwickelt worden. „Insgesamt haben wir ein sehr hohes Niveau erreicht und das Zusammenspiel zwischen allen Beteiligten hat in diesem Jahr noch besser funktioniert als sonst“, frohlockte Dufner-Wucher.

Die Gesamtbesucherzahl der Allgäuer Festwoche 2014 bezifferte sie auf rund 181.000. Das eher schlechte Wetter bescherte der Wirtschaftsausstellung mit rund 108.000 (Zahl geschätzt, die genaue Zahl lag bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht vor) so viele Besucher wie seit Jahren nicht mehr (2013 waren es 104.495), die Abendbesucher (rund 73.000; 2013: 79.165) wurden davon allerdings nicht so sehr angelockt wie die letzten Jahre.

Die besten Tage waren bei den Tagesbesuchern der Feiertag Mariä Himmelfahrt (17.000) und bei den Abendbesuchern der erste Samstag (knapp 18.000). In Absprache mit allen Beteiligten und aufgrund der Verteilung der Gäste auf dem Gelände musste trotz dieser hohen Anzahl an dem Abend nicht zugemacht werden.

Gute Besucherzahlen und sehr positive Resonanz konnten Kiechle und Dufner-Wucher auch für die Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche und die Kulturveranstaltungen vermelden. Die Bühne im Stadtpark ist der Festwochenleiterin zufolge ein Alleinstellungsmerkmal der Allgäuer Festwoche. Das Unterhaltungsprogramm untertags und abends zähle zu den großen Pluspunkten.

Lobende Worte hatten Dufner-Wucher und technische Leiterin Marianne Lechner für die beiden „neuen“ im Team parat – OB Kiechle und Festwochenbeauftragter Hans-Peter Hartmann waren heuer erstmals in neuer Funktion dabei. „Die beiden haben großes Engagement gezeigt und uns tatkräftig unterstützt.“

Melanie Läufle

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