Ehrenkrüge für die Jubilare

Ein Ehrenkrug zum 75.Geburtstag: OB Dr. Ulrich Netzer (2.v.r.) mit Adolf Fröhlich (v.l.), Siegfried Wehrmann und Ida Wehrmann, für die es Blumen gab. Foto: Matz

Zusammen sind sie 150 Jahre alt und machen seit Jahren gemeinsam Stadtpolitik. Am Donnerstagabend feierten Adolf Fröhlich (FW) und Siegfried Wehrmann (SPD) gemeinsam mit ihren Stadtratskollegen in der Schrannenhalle ihren 75. Geburtstag nach. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) ehrte beide mit der Übergabe des Ehrenkrugs der Stadt Kempten.

Während SPD-Urgestein Siegfried Wehrmann bereits 1984 ins Kemptener Stadtparlament gewählt wurde, gehört Adolf Fröhlich von den Freien Wählern dem Gremium seit 2002 an. Insbesondere im Verkehrs- und im Werksausschuss – früher Festwochenausschuss – habe Wehrmann Akzente gesetzt und setze sie immer noch, so OB Netzer. „Du hast im Werksausschuss ausgesprochen, was sich manch andere gedacht haben – und hast damit den Nagel durchaus auf den Kopf getroffen“, schmunzelte OB Netzer. Im Verkehrsausschuss habe der SPD-Stadtrat und ehemaliger Bäderbeauftragter ebenfalls gute Anregungen eingebracht, so der Rathauschef weiter. „Weil du ja immer aufgeschlossen bist gegenüber den Anliegen deiner Mitbürger und viel angesprochen wirst.“ Das gelte insbesondere für Wehrmanns Stadtteil „Auf dem Lindenberg“ mit seiner als „Tropfsteinhöhle“ verschrieenen Bahnunterführung. „Wir werden sehen, ob wir bis zum Ende dieser Stadtratsperiode noch die Sanierung durch die Deutsche Bahn erleben werden“, so Netzer. Breit gefächert sind auch die Interessen von Adolf Fröhlich, der seit 1. Mai 2002 Stadtrat ist. Bereits 1995 erhielt er für seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten das Bundesverdienstkreuz. „Deine soziale Einstellung, deine Naturverbundenheit, spiegeln sich auch wider in den Ausschüssen und sonstigen Gremien, denen du angehörst“, sagte Netzer in Richtung Fröhlich, der derzeit Mitglied im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Ausschuss für soziale Fragen, Umweltausschuss, Behindertenbeirat, Integrationsbeirat und im Seniorenpolitischen Beirat ist. Dazu kämen zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten wie zum Beispiel für den Tierschutzverein. Das Kletterschiff im Freibad habe die Stadt ebenfalls dem Engagement des Jubilars zu verdanken. „Du bist kein Mann der großen Worte“, betonte Netzer. „Du bist einer, der sieht, wo es fehlt, was notwendig ist, und der dann anpackt.“ So kämen in allen Bereichen immer wieder Anregungen von Fröhlich, die zeigten: „Adolf Fröhlich nimmt seine Arbeit ernst.“ Als Eisstärkenmesser oder bei der Wasserwacht sei Adolf Fröhlich sogar bereits öfter zum Lebensretter geworden.

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