Segen für die Häuser

Sternsinger sind unterwegs

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Die Sternsinger machen sich auf den Weg, um Spenden in Sibratshofen und Seltmans zu sammeln.

Wie vielerorts in diesen Tagen gingen auch Seltmanser und Sibratshofener Kinder als Sternsinger verkleidet von Tür zu Tür, um für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Spenden zu sammeln und den Segen in die Häuser zu tragen.

Dabei hinterließen sie die Zeichen „20*C+M+B+17“. Der Stern steht für den Stern von Bethlehem, die Kreuze für den dreifaltigen Gott und die Buchstaben für „christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus“.

Bereits seit 1959 organisiert das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland die Aktion „Dreikönigssingen“. „Bei keiner Sammlung kommt mehr zusammen, als bei den Sternensingern,“ erklärt Dr. Rudolf Funk, Leitender Pfarrer der Pfarrgemeinde Weitnau. Die Spenden der Sternensinger aus ganz Deutschland gehen an das Kindermissionswerk und werden für dringend notwendige Kinder-Hilfsprojekte in der ganzen Welt verwendet. Dieses Jahr liegt das Augenmerk dabei vor allem auf Projekten für Kinder, die vom Klimawandel betroffen sind. Aber es sind auch Ausnahmen möglich. „Die Spenden aus Kleinweiler und Wengen gehen traditionell an ein Kinderheimprojekt in Brasilien,“ führt Pfarrer Dr. Funk aus. Diese Gelder werden zwar auch an das Kindermissionswerk weitergeleitet, aber mit diesem Bestimmungszweck gesondert ausgewiesen und nach Prüfung an Brasilien weitergeleitet.

Aufgrund der regen Teilnahme der Seltmanser und Sibratshofener Kinder war es dieses Jahr möglich, drei Gruppen zu bilden. Am Ende des Tages konnten sich die Kinder freuen, dass durch ihre Hilfe über 2200 Euro an Spenden alleine in diesen beiden Ortsteilen Weitnaus gesammelt wurden.

Wer Näheres über die diesjährige Aktion erfahren möchte, findet auf www.sternsinger.de unter anderem den Film „Willi in Kenia“ von Willi Weitzel, bekannt aus der „Willi wills wissen“-Reihe.


Bianka Hauck

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