Buchenbergerin Centa Theobald erhält das Verdienstkreuz

Auszeichnung für Theobald

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Centa Theobald (rechts) mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner.

München/Buchenberg – Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten besitzt sie bereits, jetzt ist Centa Theobald aus Buchenberg auch Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner überreichte ihr die Auszeichnung in München. Centa Theobald ist seit über vier Jahrzehnten ehrenamtlich im Dienst der Musik tätig. Sie setzt sich in der Vorstandschaft der Musikkapelle Buchenberg ein, war Schriftführerin und 12 Jahre 1. Vorsitzende sowohl der „Großen“ als auch der Jugendkapelle. In dieser Funktion organisierte sie neben den örtlichen, musikalischen Auftritten im Jahreskreis auch Gastauftritte, zum Beispiel in Holland, Südtirol, Berlin und in Nizza. Auch die Teilnahme der Musikkapelle am Schul- und Veedelszug (Karnevalsumzug in Köln) und den Rosenmontagsumzügen in Köln hat der Verein ihrem Einsatz zu verdanken. 

 Zusätzlich engagierte sich Theobald sechs Jahre ehrenamtlich als Beisitzerin im Präsidium des ältesten und traditionsreichsten Blasmusikverband in Deutschland, dem „Allgäu-Schwäbischen Musikbund e. V.“ (ASM). Seit 2000 ist sie als stellvertretende Präsidentin für annähernd 800 Kapellen und ca. 40 000 aktive Musikerinnen und Musiker zuständig. Theobald ist damit dienstältestes Präsidiumsmitglied. In dieser Funktion ist sie in ihrer Freizeit in ganz Schwaben unterwegs, nimmt Termine wahr, besucht Konzerte und Veranstaltungen, nimmt Ehrungen und Auszeichnungen auf Bundesebene vor und unterstützt den Präsidenten, Franz-Josef Pschierer. 

 „Die Geehrte ist für viele Musiker, insbesondere für die jüngere Generation – nicht nur in den großen Städten, sondern auch in zahlreichen Gemeinden im ländlichen Raum – ein Vorbild, das mit hervorragendem Engagement Woche um Woche für die Volkskultur in Schwaben und Bayern wirbt”, heißt es dazu in der Laudatio. Dieses Engagement wurde bereits durch den ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gewürdigt, der ihr 2002 das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern verlieh. 

 Schließlich übernahm Theobald, die auch seit 12 Jahren als Schöffin im Landgericht tätig ist, über Jahre hinweg als ehrenamtliche Vorsitzende Verantwortung für die Kulturstiftung „Klingendes Schwaben – Stiftung Christl und Karl Kling“. Die Stiftung fördert junge Talente, unterstützt Jugendwettbewerbe und hilft in Härtefällen.

kb

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