"Eine Hand voll Investoren"

Das Insolvenzverfahren beim Gusswerk Waltenhofen H. Staab GmbH ist eröffnet. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz informierte die Mitarbeiter am Montag darüber, dass es eine Hand voll Investoren gebe, mit denen man in intensiven Verhandlungen sei. Das berichtete er gegenüber dem KREISBOTE. Zudem wurde der Belegschaft mitgeteilt, dass „einzelne Abteilungen wieder in Kurzarbeit gehen“, erläuterte Geiwitz weiter.

Der Insolvenzverwalter ist zuversichtlich, dass noch im März der Verkauf des Gusswerks bekannt gegeben werden kann. Er vermute nicht, dass außer den bisher eingegangenen fünf Angeboten noch weitere hinzukommen, sagte er auf Anfrage. „Der Insolvenzverwalter wird den Betrieb vorerst weiter führen“, schilderte Carlos Gil, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Kempten, gegenüber dem KREISBOTE. Da Geiwitz somit für die Lohnzahlungen zuständig sei, gebe es wohl auch gute Aussichten auf einen Verkauf. Die vergangenen drei Monate war die Agentur für Arbeit für die Mitarbeitergehälter zuständig (der KREISBOTE berichtete). „Wir von der zuständigen Gewerkschaft sind froh, dass das Gusswerk Waltenhofen weitergeführt wird“, sagte Gil. Die Arbeitnehmer befänden sich trotz der Krise in einer guten Situation. „Das Ziel der IG Metall ist es, dass möglichst viele Beschäftigte des Gusswerks diese Krise überstehen“, so Gil. Teile in Kurzarbeit Einzelne Abteilungen des Gusswerks werden vorübergehend wieder in Kurzarbeit gehen, erläuterte Geiwitz. „Das kann sich aber innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder ändern“, gibt er sich zuversichtlich. Die Auftragslage sei hierfür entscheidend. „Dort sieht es momentan ganz gut aus“, frohlockte er. Personalmaßnahmen seien bisher noch nicht geplant, sagte der Insolvenzverwalter. Das Gusswerk Waltenhofen, das 137 Mitarbeiter beschäftigt, hatte am 23. Dezember Insolvenz angemeldet (der KREISBOTE berichtete).

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