Eine Zeitreise durch die Theatergeschichte Kemptens

Vom Salzstadel zum Lichtspielhaus und Theater

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Die Geschichte des Kemptener Stadttheaters
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Die Geschichte des Kemptener Stadttheaters

Kempten – Am 21. September 2018 beginnt mit einer Doppelpremiere die neue Theatersaison im Theater in Kempten. Das Theater in unserer heutigen Form kommt aus Griechenland. So leitet sich das Wort „Theater“ vom Griechischen ab und bedeutet „anschauen“ oder „Schaustätte“.

VON DR. WILLI VACHENAUER

Aus diesen Schauspielen entwickelte sich das klassische Theater mit seinen verschiedenen Richtungen.


Theaterleben in der Kemptener Geschichte

Die Geschichte des Kemptener Theaterlebens kann – mit Unterbrechungen – auf eine jahrtausendealte Tradition zurückblicken. Die Anfänge eines systematischen Theaterbetriebes sind in der römischen Epoche verwurzelt, wobei die Römer die griechische Theaterkultur übernahmen und im gesamten Römischen Reich Theater errichteten. Sowohl die Bürger Cambodunums, als auch die Bewohner der spätrömischen Folgesiedlung Cambidanum, die ab dem 3./4. Jahrhundert um die Burghalde entstand, liebten sowohl Theateraufführungen in ihren verschiedenen Formen als auch Gladiatorenspiele. Auch wenn es keine archäologisch verwertbaren Funde gibt, die auf ein Theatergebäude oder auf andere Einrichtungen dieser Art hinweisen, gilt es als sicher, dass für die Bürger der römischen Siedlungen Cambodunum und Cambidanum Theaterspiele und Gladiatorenkämpfe wichtige kulturelle Ereignisse oder auch grausame Zeitvertreibe darstellten.

Nachdem die römische Welt in unseren Breiten ab Mitte des 5. Jahrhunderts durch den Druck der Völkerwanderung in Trümmer fiel, trat eine Pause im Theaterbetrieb ein, der viele Jahrhunderte dauerte. Der Beginn eines bescheidenen Theaterlebens im weitesten Sinne dürfte auf den Jahrmärkten der mittelalterlichen Reichsstadt Kempten gelegen haben, die im 14. Jahrhundert als Christi-Himmelfahrtsmarkt und im 18. Jahrhundert als Kathreinermarkt nachweisbar sind. Wahrscheinlich traten auf diesen überregional bedeutenden Jahrmärkten Gaukler, Magier und andere Schausteller auf, die mit ihren Künsten die Marktbesucher in ihren Bann zogen. Auch Moritaten- oder Bänkelsänger, die seit dem Mittelalter gesichert sind, dürften mit ihrer in Szene gesetzten spielerischen Form der Nachrichtenübermittlung die Menschen fasziniert haben.

Im 15. Jahrhundert traten dann nach Etablierung der Zunftverfassung ab den 1370er Jahren in Kempten Zünfte als Handwerksorganisationen auf den Plan. Sie waren wohl weitere Pioniere auf dem Gebiet des Schauspielens. Schon bald nach ihrer Gründung präsentierten sie zur Unterhaltung ihrer Mitglieder und der Kemptener Bevölkerung zu bestimmten Zeiten, zum Beispiel in der Fastnacht, zu Pfingsten oder bei der Lossprechung der Lehrjungen ritualisierte Vorführungen. So ist beispielsweise bei den Metzgern überliefert, dass sie bei der Lehrlingsfreisprechung ihre ausgelernten Lehrbuben vor aller Augen auf einer Rinderhaut, wie auf einer Art Trampolin, in die Luft schnellten, als Zeichen der Befreiung von den Lasten der Lehrzeit.

In der Zeit von 1548 bis 1550 wirkte der bekannte dramatische Dichter des 16. Jahrhunderts „Thomas Naogeorgus“ (Kirchmair) als Pfarrer in Kempten. Ob es unter seinem Einfluss zu Theateraufführungen kam, bleibt ungewiss. Um 1603 traten in Kempten Schausteller auf, die der staunenden Bevölkerung Menschen mit körperlichen Besonderheiten präsentierten. In den Schreckenszeiten des 30-jährigen Krieges führten im Jahre 1622 Mitglieder der Weberzunft ein volkstümliches Theaterstück auf, mit dem sie an die schlimme Epoche der „Kipper- und Wipperzeit“ erinnerten. Diese Zeit war geprägt von einem Währungsverfall, bei dem die Kipper am Rand der vollwertigen Münzen etwas Metall abschnitten, einschmolzen und dann neue Münzen prägten. Beim „Wippen“ bewegten die Münzhändler die Münzwaage so lange, bis die schlechteren Münzen herabfielen und die guten und damit schwereren Münzen auf der Waagschale blieben. Diese hochwertigen Geldstücke behielten sie dann ein und gaben dafür minderwertigere aus.

Trotz dieser vereinzelten Aufführungen konnte von einem organisierten Theaterbetrieb bis dahin aber noch keine Rede sein. Die offiziellen Anfänge eines organisierten Kemptener Theaterlebens liegen im Jahre 1654. Zu dieser Zeit erteilte der Rat sogenannte„Commediantes“ die Genehmigung, ein Theaterstück mit dem Titel „von der Zerstörung Jerusalems“ in der Stadt aufführen zu dürfen. Bei diesen „Commediantes“, das heißt Schauspielern, handelte es sich um Kemptener Handwerker, die der Stadtbevölkerung drei Theaterstücke im Gebäude des städtischen Salzstadels präsentierten. Für solche Aufführungen kam nur der städtische Salzstadel in Frage, weil sich darin der einzig geeignete, also größere und wettersichere Raum befand, über den Kempten verfügte. Dieser Stadel, der in den Urkunden der Stadt erstmals im Jahre 1392 auftaucht, diente der Stadt längere Zeit als Salzlager.

Erst nach dem großen Kauf von 1525 gelangte das Gebäude in den Besitz der nunmehr freien Reichsstadt Kempten. Die Aufführungen fanden nur im Obergeschoss statt, weil durch den Rückgang des Salzhandels im 17. Jahrhundert der obere Raum oft leer stand. Im Untergeschoss lagerten dagegen zu dieser Zeit noch an die 600 Fässer Salz. Schon 1657 erließ der Rat „Articul“, das heißt Statuten für die Gründung einer „Theatergesellschaft“. Damit schuf er „amtliche“ Regeln für das Theaterleben in Kempten. Diese Theatergesellschaft spaltete sich alsbald in zwei Kategorien auf. Eine Gesellschaft für Verheiratete, die andere für die Ledigen der Stadt. Die von ihnen aufgeführten Stücke sollen wahre Publikumsmagneten gewesen sein. Kein Wunder, denn nach den schlimmen Kriegszeiten lechzten die Menschen geradezu danach, sich auf andere Gedanken bringen zu lassen.

In den Anfangszeiten hatte der Spielplan noch einen recht konservativ, gewerblich orientierten Charakter und stützte sich auch auf die Stücke von Hans Sachs. Im Laufe der Zeit orientierte sich der Theaterplan immer mehr an den „Sensationsbedürfnissen“ der Menschen, um sie vermehrt ins Theater zu locken. Da sich aber Stadtobrigkeit und der evangelische Klerus mehr geistlich-moralisch ausgerichtete Stücke vorstellten, mussten die verantwortlichen Akteure ihre Schaustücke ab dieser Zeit von der Stadt genehmigen lassen. Nicht immer zeigte sich die Obrigkeit mit den Aufführungswünschen einverstanden, besonders dann nicht, wenn sich die evangelische Geistlichkeit aus religiösen Gründen dagegen aussprach. Trotzdem gab ab dem 17. Jh. eine gewisse Regelmäßigkeit im Theaterbetrieb, die sich auf das Frühjahr und den Herbst einpendelte. Sehr zum Missfallen der evangelischen Seelsorger fanden die Aufführungen an Sonn- und Feiertagen nach dem Kirchgang statt. Die Prediger beschwerten sich darüber, dass wegen des großen Interesses an den Aufführungen der Kirchenbesuch litt. Deshalb rang der Rat den Schaustellern das Versprechen ab, die Zuschauer nicht vor zwei Uhr nachmittags in das Theater zu lassen, damit die evangelische Priesterschaft keinen Anlass zu Tadel hätte. Um das Theaterwesen besser organisieren und überwachen zu können, setzte die Obrigkeit bereits im 17. Jahrhundert einen eigenen Obmann dafür ein.

Aus verschiedenen Gründen stellte die Stadt ab 1703 den Theaterbetrieb im Salzstadel ein. Die erste Unterbrechung erzwangen französische Truppen, die sich dort im Zuge der Auseinandersetzungen aus dem Spanischen Erbfolgekrieg einquartiert hatten. Schon kurze Zeit später erlitt der Salzstadel durch einen Beschuss so „üble Zerschmetterungen“, dass ihn die Stadt für Theateraufführungen sperren musste. Erst nach den nötigen Ausbesserungsarbeiten, die sich aber auf die Reparatur des Daches beschränkten, konnte wieder Theater aufgeführt werden. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts musste die Stadt den Spielbetrieb wegen des schlechten Bauzustands des Salzstadels abermals einstellen. Um das Theaterwesen neu beleben zu können, erfolgten ab 1754 im Obergeschoss des Salzstadels umfangreiche Umbauarbeiten. Dadurch wurde – wie Zollhöfer schreibt – das „Commedien-Hauss“ mit Hilfe von „Schreinern, Zimmerleuth und Mahler vollkommen neu hergestellt“. Ab dieser Zeit konnten die Besucher über zwei Außentreppen den Aufführungsraum betreten.

Die nächste Pause im Theaterbetrieb erzwangen die französischen Revolutionskriege in der Zeit ab 1793. Die Situation änderte sich, als wiederum französische Truppen im Salzstadel Quartier bezogen. Unter ihnen befanden sich kulturinteressierte Soldaten, denen der reichhaltige Requisitenfundus des Hauses so gut gefiel, dass sie eine eigene Theatergesellschaft mit dem Namen „Société dramatique d‘amateurs“ ins Leben riefen. Ihre Aufführungen durften die Kemptener kostenlos besuchen. Nach diesem Vorbild gründeten interessierte Kemptener Kreise im Jahre 1801 eine Theatergesellschaft, die sich „Dramatische Liebhabergesellschaft“ nannte. Schon im selben Jahr gab es eine Neuerung im kulturellen Leben, als zum ersten Mal auf der Freilichtbühne der Burghalde eine Schauspielervereinigung ein Theaterstück aufführte.

Ab 1810 kam es zu erneuten Um- und Ausbaumaßnahmen im „Schauspielhaus“ im ehemaligen Salzstadel. Die Stadtobrigkeit sah sich zu diesen Maßnahmen gezwungen, da sowohl die Ansprüche der Schauspieler als auch die der wachsenden Zuschauerzahl zunahmen. Dabei ließ der Magistrat ab 1812 neue Logen in die Besucherräume einbauen. Trotzdem benutzte die Stadt das Erdgeschoss immer noch als Lagerraum für andere Zwecke. Wegen der wachsenden Ansprüche erfolgte 1827 bis 1829 ein weiterer Ausbau des Theaters durch den aus Wertach stammenden und in Kempten lebenden Maler „Franz Sales Lochbihler“. Er ließ die Decke des Obergeschosses durchbrechen und schuf damit eine Verbindung zum Erdgeschoss. So gelang es, die Räumlichkeiten des Hauses erheblich zu erweitern. Lochbihler gestaltete auch den kostbaren Theatervorhang, auf dem Apollo im Tanz mit den Musen zu sehen ist. Für das Bild sollen Kemptener Schönheiten Modell gestanden haben.

Als das Stadttheater zwischen 1855 und 1875 eine leistungsfähigere Heizung und eine Gasbeleuchtung erhielt, nahmen die Besucherzahlen zu. Diesem Umstand trug die gestiegene Anzahl der Aufführungen Rechnung. In der Theaterperiode zwischen Oktober 1859 und April 1860 gab es 142 Aufführungen. Anlässlich des Geburtstages von Kaiser Wilhelm I. am 22. März 1871 gab sogar eine Gruppe des „Turner-Feuerwehrvereins“ zwei Vorstellungen. Zuerst präsentierten sie ihren Zuschauern das Stück „Einig“ und im Anschluss daran eine Komödie mit dem Titel „Die schöne Müllerin“. Ab den 1880er Jahren mehrten sich jedoch die Klagen über eine schwindende Qualität des Theaterspielplans. Dies hatte zur Folge, dass die Zuschauerzahlen wieder zurückgingen.

Damit im Stadttheater ausbrechende Feuer sofort gelöscht werden konnten, stand seit dem 2. Februar 1859 eine freiwillige „Sicherheitswache“ der Kemptener Feuerwehr in Bereitschaft. Später nahm sich Bürgermeister Adolf Horchler des städtischen Theaterlebens an. Um den Spielplan interessanter gestalten zu können, organisierte er einen Theaterverbund mit einigen Nachbarstädten und es fand eine Fülle von Ringveranstaltungen statt. Dieser Verbund bestand zwar nur einige Jahre, konnte aber mehr Zuschauer ins Theater locken. Besonders unter dem Einfluss von Adolf Oppenheim, der von 1887 bis 1893 die künstlerische Leitung des Hauses ausübte, kamen mehr Zuschauer denn je zu den Vorstellungen. 1893 musste Oppenheim wegen jüdischer Ressentiments jedoch Kempten wieder verlassen. Ihm folgte Julius Heydecker, der bis 1908 in Kempten tätig war. Unter Heydeckers Leitung soll das Stadttheater zu einem der besten in Süddeutschland gehört haben. Als Heydecker 1908 Kempten verließ, übernahm Hans Kraft die künstlerische Leitung des Hauses.

Im ersten Weltkrieg wich das zivile Leben in der Stadt einem Überlebenskampf. Vereinsleben, Geselligkeit und Freizeitgestaltung waren wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und auch wegen der gesunkenen Moral auf einem Tiefpunkt angekommen. Trotzdem gelang es dem Theaterintendanten Hans Kraft sogar in diesen schwierigen Zeiten mit einer verkleinerten Theatertruppe, den Kemptenern ein gutes Programm zu präsentieren. Im Stadttheater gab es während des ersten Weltkriegs Aufführungen, die Hans Kraft erfolgreich mit filmischen Hintergrunddarstellungen kombinierte. Mit diesem Unterhaltungsangebot gelang es Kraft zumindest zeitweise, die Besucher von ihren Alltagssorgen abzulenken.

Um das Theaterleben in Kempten nach dem 1. Weltkrieg neu zu beleben, initiierte der ehemalige Bürgermeister Adolf Horchler die Gründung des „Vereins der Theaterfreunde“. Der Zulauf zu diesem Verein hielt sich aber in Grenzen und seine kulturellen Impulse auf das Theaterleben blieben nicht zuletzt wegen der wirtschaftlichen Krisen bescheiden.

Da man schon während des 1. Weltkrieges im Stadttheater gute Erfahrungen bei Aufführungen mit filmischen Hintergrunddarstellungen sammelte, gab die Stadtobrigkeit das Theater auch für Filmveranstaltungen frei. Sie verpachtete es zur Reduzierung der hohen Betriebskosten von 1921 bis 1932 als „Scala Lichtspielhaus“. 1928 brach während einer Filmvorführung im „Scala“ ein Feuer aus, das von einem überhitzten Projektor ausging. Es richtete aber keinen großen Schaden am Gebäude an.

Die Machtergreifung Hitlers wirkte sich schnell auf das Kino- und Theaterwesen im Deutschen Reich und damit auch in Kempten aus. Dem am 13. März 1933 gebildeten und von Joseph Goebbels geleiteten „Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda“ hatte Hitler am 30. Juni 1933 die Kino- und Theaterunterhaltung unterstellt.

Goebbels sah die Aufgabe dieser Medien in der Zurückdrängung des Einzelmenschen zu Gunsten der Volksgemeinschaft. Diesem ideologischen Anspruch mussten sich auch Lichtspielhäuser und Theater in Kempten unterwerfen. Damit verloren sowohl der Kemptener Stadtrat als auch der städtische Kulturausschuss weitgehend ihren Einfluss auf die Programmgestaltung von Lichtspielhäusern und Theateraufführungen. Die Kemptener Unterhaltungswelt erfuhr in dieser Zeit eine entsprechende Förderung. So wuchs das Angebot der Aufführungen und mehr Besucher strömten sowohl in das Stadttheater als auch in die städtischen Kinos als je zuvor. Doch ab 1941 gab es wegen der Kriegsereignisse im Kemptener Theater immer weniger Aufführungen. Trotzdem dachte man in dieser Zeit schon an einen Neubau des Theaters, da sich das alte Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand befand. Nach diesen Planungen sollte es einen Platz in der Nähe des Kemptener Hauptbahnhofes erhalten. Das Vorhaben ließ sich aber damals aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen.

Schon bald nach dem Krieg gab es ab 26. April 1947 die ersten Aufführungen im Kemptener Stadttheater. 1949 schlossen sich in der Stadt kunstbegeisterte Menschen zusammen und gründeten die „Kemptener Theatergemeinde“, die einen regelmäßigen Spielbetrieb sicherte. Die Stadt-Theater-Lichtspiele, auch „Scala-Kino“ genannt, nahmen mit rund 471 Sitzplätzen ab 1952 den Betrieb wieder auf und führten bis in die 1960er Jahre Filme vor, ehe dann der Filmbetrieb im Theater eingestellt wurde. In den Jahren zwischen 1954 – 1956 und 1963 – 1964 ergab sich die Notwendigkeit, an diesem historischen Theater abermals Sanierungen und Renovierungen vorzunehmen. Bei den ersten Umbauarbeiten im Jahre 1956 wurde dabei die oberste Galerie entfernt. Danach hatte das Theater deutlich mehr Sitzplätze.

Bürgerengagement für ein modernes Theater

Zwischen 2006 und 2007 erfolgten unter großem finanziellem Aufwand die bisher umfangreichsten Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Stadttheater. Diese umfassten den Anbau eines gläsernen Foyers und den Einbau einer neuen Theatertechnik einschließlich einer Nachhallanlage. Hinzu kam eine neue Bestuhlung, mit der es gelang, den Theatersaal wieder in den Originalzustand von 1827 zu versetzen. Im Außenbereich wurde auf der Süd/Westseite eine Wolkenanlage angebracht, die einen künstlichen Regen erzeugen kann. Einem Förderverein mit dem Namen „Zugabe“ gelang es, durch eine Sammelaktion insgesamt eine Million Euro für die Sanierung einzubringen. Nach Abschluss der Sanierung konnte die Stadt im Jahr 2007 das traditionsreiche Theater in neuem Gewand eröffnen.

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