Der zweite Teil unserer Grünen Seite

Zwischen Romantik und Realität

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Aurelia und Jonas Notz möchten ihren Betrieb klein halten und die Direktvermarktung ausbauen – eine Möglichkeit, eine höhere Wertschöpfung aus den Produkten zu erzielen.

Die Ställe werden größer, die Kühe haben Nummern statt Namen, es milkt der Roboter, die Fahrzeuge und Anhänger gleichen UFOS; die Traktoren fahren bis tief in die Nacht. Den Bauernhof aus dem Bilderbuch scheint es nur noch selten zu geben.

Stattdessen Industrialisierung auch im nördlichen Oberallgäu und im Westallgäu, und das, wo doch die Milchpreise so schlecht sind. Warum ist das so? Was sind die Folgen? Und was haben wir Verbraucher damit zu tun? Eine Spurensuche in der Region – Teil 2.

Im März dieses Jahres lief der Film „Bauer unser“ in den Kinos. Dort ging es um die Misere der Landwirte in Österreich und die Zwänge, die von Industrie, Politik und Verbrauchern ausgeübt werden. Eine Botschaft des Films: Auch in den Schulen würde vermittelt, dass das betriebliches Wachstum das Mittel der Wahl sei. Lernmaterial der Dünge- und Futtermittelindustrie würden in den Lehranstalten verwendet. Hat also die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung mit dem immer schnelleren Wachstum der Betriebe zu tun?

Wirtschaftlich und kreativ

Friedrich Gronauer-Weddige, Schulleiter der Technikerschule für Landbau und der Höheren Landbauschule in Triesdorf erklärt, dass das hier nicht zutreffe. Die Lehrer an seiner Schule würden ausschließlich Materialien der Offizialberatung und der Erzeugerringe verwenden, deren Inhalte auf staatlichen Versuchen und Forschungsergebnissen von Hochschulen beruhen. Auch Artikel der Fachpresse würden diskutiert.

Und: Die Techniker- und Landbau-Schüler entwickeln kreative Lösungen und teils neue Standbeine für ihren Hof, wie Gronauer-Weddige erklärt. In Facharbeiten analysieren sie Entwicklungsmöglichkeiten für ihren eigenen Hof. 50 Prozent von ihnen setzen später tatsächlich um, was sie durchgerechnet haben. Als Beispiele nennt Gronauer-Weddige Betriebsentwicklungen in Bestandsgrößen von 100 bis 150 Kühen, die Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise, der Aufbau einer Mutterkuhherde inklusive Vermarktung, Büroorganisation mit Betriebsberatung für Landwirte, Gründung eines Hofcafés, Ausbau des Wirtschaftszweiges Karpfenerzeugung, Vermietung von Wohnräumen an Montagearbeiter.“ Die Liste der Themen ist lang. Es gehe darum, zu zeigen, dass man die Betriebs- und die Arbeitswirtschaft im Griff habe. Die Betriebsplanung hin zu 300 und 400 Kühen mit dem zugehörigen Mitarbeiterstab sei die totale Ausnahme. Meist würden Investitionen geplant, aber nicht nur.

Es gibt auch ein Beispiel, in dem ausgelotet wird, wie die Kuhzahl auf dem Hof reduziert werden kann. Hier sei absehbar gewesen, dass die Eltern des Betriebsleiters nicht mehr lange auf dem Hof mitarbeiten könnten, sagt Gronauer-Weddige. „Der Schüler hat zusätzlich eine Investition in einen Melkroboter durchgerechnet, um Arbeitszeit einsparen zu können.“

Überhaupt sei die Arbeitswirtschaft ein ganz großes Thema. Junglandwirt Böckler erklärt: Trotz der Arbeitserleichterung durch Technik wie, Kälbertränke- oder Kraftfutterautomaten gibt es Tätigkeiten, die immer gleich lange dauern: Das Fruchtbarkeitsmanagement, trächtige Kühe, Kalbungen – das alles braucht Zeit. Für eine Kuh im 30-Kuh-Anbindestall werden 70 Arbeitsstunden pro Kuh und Jahr angesetzt, das heißt gesamt: 2100 Stunden. Im 50-Kuh-Laufstall sind es 50 Stunden pro Kuh und Jahr. 2500 Arbeitsstunden müssen für den gesamten Stall im Jahr geleistet werden. Eine Erweiterung bedeutet also immer auch mehr Arbeit, die oft von der Familie gestemmt wird.

Eine Familienarbeitskraft leistet pro Tag acht bis elf Stunden. Was ist, wenn ein Altenteiler, der kostenlos in seiner Rente arbeitet, wegbricht oder kürzer treten muss? Oft arbeiten die Landwirte dann selbst mehr, um Kosten zu sparen. „Zwischen 50 und 60 Stunden pro Woche sind für Betriebsleiter normal“, da müsse man sich nichts vormachen, sagt Böckler.

Gronauer nennt die Situation auf den Höfen „gravierend“. An seiner Schule werde viel über Arbeitswirtschaft gesprochen, aber die Landwirte ringen mit sich, Fremdarbeitskräfte einzustellen oder einen Lehrling auszubilden. Denn wenn ein Mitarbeiter krank wird oder Urlaub hat, wird die Arbeitsplanung schwieriger. An Weihnachten oder bei Krankheit bleibt man unter Umständen auf der ganzen Arbeit alleine sitzen. Außerdem müsse für die andere Person mitgedacht werden, der Landwirt ist weniger spontan und in seiner Freiheit etwas eingeschränkt. Ein Azubi lebt in der Familie, das wollen nicht alle; und eine gut ausgebildete Arbeitskraft koste mit Lohnnebenkosten 30.000 Euro, das bedeute ein Drittel vom Gewinn.

Im Dorf will man dazugehören

Aber trotzdem gibt es sie, die Betriebe, die Arbeitskräfte einstellen wollen. Bei einem Gespräch erklären Bildungsberater Günther Rehm am AELF Kempten und Karl Liebherr, Lehrer an der Berufsschule III in Kempten, dass es auch Schüler gebe, die keinen landwirtschaftlichen Hintergrund haben. Und auch diese kämen unter, weil Betriebsleiter an der Schule nach guten Leuten fragen. Überhaupt sei das Interesse an der Landwirtschaft an den Kemptener Schulen ungebrochen. 105 Prüfungskandidaten seien es heuer im Bila-Kurs, und an der Berufsschule – so viele wie noch nie. Der Bila-Kurs (Bildungsprogramm Landwirt) richtet sich an Unternehmer, die zuerst einen außerlandwirtschaftlichen Beruf erlernt haben und den Betrieb im Nebenerwerb weiterführen wollen.

Beide betonen, dass nicht ausschließlich die Größe eines Betriebs über die Gewinnmarge entscheide, vielmehr seien es das Know-how und die Standbeine. In Immenstadt und südlicher hörten die wenigsten Landwirte auf, weil hier sehr gute Bedingungen für weitere Einkommensmöglichkeiten bestehen: Urlaub auf dem Bauernhof oder Alpwirtschaft. In den Schulen werde über die verschiedenen möglichen Standbeine gesprochen. „Die Jungen legen erst einmal den Fokus auf den eigenen Betrieb, dass auch ein Hofladen sinnvoll sein kann, betonen wir in der Berufsschule“, sagt Liebherr.

Aber warum übernehmen sich Landwirte manchmal trotzdem? Es bestehe auch eine gewisse ökonomische Notwendigkeit. „Wenn man Geld in die Hand nimmt, will man sich für die Zukunft aufstellen, es soll auch etwas dabei rüberkommen, man will es g‘scheid machen“, sagt Rehm.

In den Dörfern herrsche manchmal eine ganz eigene Dynamik, erklärt Liebherr: Die Jungen wollen mit einer Betriebsvergrößerung zeigen, was sie haben – dazugehören. „Das hat abgenommen, aber die Tendenz ist noch manchmal erkennbar.“

Eine Karrieremöglichkeit

Auch Böckler sieht die Schule nicht hauptsächlich in der Verantwortung für den Trend zu immer mehr. Da werde auch umgedacht. Im Unterricht sei ihnen als Schülern das betriebswirtschaftliche Handwerkszeug für die Planung mit an die Hand gegeben worden, die Entscheidungen treffe aber jeder für sich.

„Wichtig sind Augenmaß und Verstand bei den Investitionen“, betont er. Mit 25 Jahren, da wolle man was bewegen – eine Investition oder eine Baumaßnahme ist eine Karrieremöglichkeit für den Landwirt. So sieht es auch Junglandwirt Tobias Willburger: „Wenn jemand von der Schule kommt, dann will er unter Beweis stellen, dass er der Richtige für die Betriebsführung ist. Nachdem man bei einem eigenen Projekt gezeigt hat: Ich kann was, ist man oft erst der richtige Betriebsleiter. Das ist eine Art Initiation.“

„Ja, ohne eine Chance, sich zu verwirklichen, macht man einfach so vor sich hin und könnte auch woanders arbeiten“, sagt Jonas Notz, der mit seiner Frau Aurelia einen 30-Kuh-Demeterbetrieb in Weipoldshofen bei Leutkirch führt. Natürlich müsse man aufpassen, dass einen der Investitionsstau nicht auffrisst, das Inventar werde ja älter. Aber seiner Meinung nach muss es nicht zwangsläufig eine Vergrößerung sein. Seinen Hof hat das junge Paar bereits so übernommen wie er ist und ist froh darüber. „Wir sind nicht auf dem neuesten Stand, aber wir können uns entwickeln, weil wir schuldenfrei sind“, sagt Notz. „Noch haben wir keinen Kredit aufgenommen, das wird aber kommen“, ergänzt Aurelia. Das Ziel der beiden ist es, irgendwann keine Kälber mehr an den Viehhändler abzugeben und einen geschlossenen Kreislauf zu haben. Dafür wollen sie eine kleine Mast aufbauen und mobil auf der Weide schlachten. Bereits jetzt kommen pro Jahr zehn Kühe und acht Kälber unter das Messer. Die Kunden, die per Mail informiert werden, reservieren sich Fleischstücke. Der Rest wird zu Salami, Landjägern, Rauch- und Hackfleisch verarbeitet. Das klappt gut, wie die beiden sagen.

Die Sache mit dem Gefühl

Trügt der Eindruck, oder haben Biobetriebe weniger Probleme als konventionelle? Insgesamt stehen die konventionellen Landwirte mehr unter Druck, weil ihr Milchpreis niedriger ist und die Landwirtschaft stark im Fokus der Öffentlichkeit stehe, erklärt Direktor Gronauer-Weddige das Phänomen.

„Leider oder auch Gott sei Dank ist es aber so, dass die Molkereien umstellungswillige Milchviehbetriebe nicht nehmen, da der Biomilchmarkt im Moment einigermaßen gesättigt ist und die Biomilchüberproduktion unweigerlich zu Preisdruck führen würde“, lobt er die Molkereien.

„Nein, auch bei Bio-Bauern klappt manches nicht“, sagt Willburger, „das gelangt nur nicht so stark an die Öffentlichkeit.“ Willburger sieht die Konkurrenz für die Bio-Bauern wachsen: Auch im konventionellen Bereich steigen die Landwirte auf Tierschutzlabels um, verzichten auf Kunstdünger, treiben aus und bekommen dadurch auch einen besseren Milchpreis. Der Biopreis kann somit fallen.

„Doch, wir haben auch Probleme.“ Notz lacht. „Familie und Betrieb unter einen Hut zu bekommen, ist zum Beispiel nicht einfach. Finanziell ist es bei uns noch nicht ganz greifbar, wie es funktioniert, ich bin nicht so der Rechner.“ Da müssten sie vielleicht noch besser werden, räumt er ein, auch wenn die alleinige Orientierung an Zahlen nichts für sie sei, und sie mehr nach dem Gefühl gehen.

Notz versteht, dass es im konventionellen Bereich schwierig ist, nicht zu wachsen, weil man stark an den Preis gebunden ist.

Aber in der Gesellschaft bemerken die beiden einen Wandel: „Früher waren die Biobauern die ,Spinner‘, heute geht der Trend zu Öko. Die Leute wollen, dass die Kühe auf der Weide sind und Hörner haben. Große Maschinen werden weniger akzeptiert.“ Andererseits sollen die Produkte natürlich auch billig sein.

Und dem Verbraucher wird auch vermittelt, Idylle und Niedrigpreise passten zusammen: Die Verbraucherzentrale Bayern hat sich letztes Jahr 24 Milchpackungen angesehen. Auf acht von ihnen waren weidende Kühe zu sehen, die dem Käufer suggerieren, dass die Kühe vornehmlich Weidegras­ bekämen. Bei fünf dieser acht Milchpackungen ist Weidemilch in nur sehr geringen Mengen enthalten oder Weidegang den liefernden Bauern nur empfohlen. Aurelia findet paradox: „Geworben wird letztendlich immer mit dem Gefühl, mit der Idylle, obwohl es vor allem um Wirtschaftlichkeit geht: beim Verbraucher, beim Produzenten und beim Vermarkter.“

Notz macht sich Sorgen um das Kulturgut, das mit den sterbenden Höfen verlorengeht. „Die kleinen Betriebe können später nur ganz schwer wieder aktiviert werden, wenn man das möchte.“

Was wollen wir für eine Landwirtschaft?

Ein Betriebszweig, der im Allgäu mitunter am stärksten vom Strukturwandel betroffen ist, und der Preisdruck enorm, ist die Schweinehaltung. „Vor 35 Jahren hat es im Allgäu noch viel mehr Schweinehalter gegeben, heute sind sie Exoten hier“, sagt Franz Biesinger vom Dehlerhof in Oberhauprechts bei Isny. Mit seiner Familie betreibt er eine Schweinemast mit 900 Tieren. In einer Biogasanlage verwertet er die Grassilage seiner Flächen. Diese düngt er wiederum mit der Gülle seiner Schweine.

Von einer Biokäserei bezieht er die Molke als Futter und von zwei Bäckereien bekommt er Brot. Chiasamen, 3. Sortierung liefert ein Bio-Großhändler. So muss der Landwirt auf nur wenig teures Importsoja zurückgreifen und ist nicht gezwungen, seine Tierzahl aufzustocken.

Biesingers selbst hätten bisher viel Glück gehabt. „Wir können ortsnah direkt an Metzger vermarkten. Sie sind maximal 20 Kilometer von uns entfernt.“ Dadurch kann er die Schweine selbst anliefern und den engen Kontakt halten.

Ihm fallen viele Gründe dafür ein, dass die Höfe weniger und größer werden: Als erstes nennt auch er die Frage der Hofnachfolge. Gibt es außerhalb der Landwirtschaft attraktive Einkommensmöglichkeiten, übernehmen weniger Landwirtskinder den Hof der Eltern.

Das sagt auch Schulleiter Gronauer-Weddige. Geht es der Wirtschaft schlecht, gibt es mehr Hofnachfolger. Aber auch die „überbordende Bürokratie“ spiele eine Rolle. Es gibt zahlreiche Kontrollen zum Pflanzenschutz, zur Förderung und zur Technik. „Jedes Jahr müssen dutzende Formulare ausgefüllt werden“, das raubt sehr viel Zeit, erklärt der Landwirt. Und da sind die vielen Vorschriften und Widerstände für Schweinehalter – gerade was die Schlachthäuser anbelangt.

Es sei heute sehr schwierig, ein Schlachthaus zu bauen; da rege sich ganz schnell Unmut in der Bevölkerung, egal ob es um einen Standort im Gewerbegebiet oder im Ortskern gehe. Und die Auflagen des Veterinäramtes und der EU sind streng und ändern sich oft. Dadurch dass für die kleinen Betriebe die gleichen Hygienevorschriften wie für die großen gelten, wird die Schlachtung in kleineren Häusern unrentabel.

Das bereitet den Biesingers ganz aktuell Probleme: Einer ihrer Schlachter hat seine Kapazitäten drastisch reduziert. Nachdem der Schlachter jahrelang versucht hatte, einen geeigneten Standort für einen Neubau zu finden, hat er das Projekt erst einmal auf Eis gelegt. Die hohen Hürden der Gesetzgebung, die Jahre voller Gutachten und Pläne, das alles hat sich dem Schlachter zu lange hingezogen. Auch einzelne Bürger haben gedroht, gegen den Neubau auf grüner Wiese zu klagen, der als letztes im Gespräch war. Die Befürchtung: Es würde ein Gewerbegebiet entstehen.

Nun muss Biesinger seine Schweine 50 oder 80 Kilometer bis Dornbirn und Riedlingen fahren. „Das ist weder im Sinne des Tierschutzes noch arbeitswirtschaftlich“, beklagt er. Für die Schlachtung in Österreich muss er jedes Mal beglaubigte Dokumente beschaffen. „Mich ärgert es, dass sich die Politiker, die immer so auf Regionalität und Tierschutz pochen, nicht mehr unternommen haben, um den Bau zu ermöglichen“, sagt der Schweinezüchter.

Aber das ist nur eines der Probleme, die Schweinehalter haben: „Auch die Presse, die die Schweinehalter oft als Tierquäler hinstelle, führt zu Strukturwandel“, sagt er. Viele der Hofnachfolger sind dadurch abgeschreckt.

Am eigenen Leib spürt Biesinger den Strukturwandel: „Wenn der Lohnunternehmer, der unsere Heuballen presst, erst abends statt wie vereinbart nachmittags kommt, rufen bis zu vier Nachbarn an und beschweren sich über den Lärm. Immer weniger Anwohner kommen aus der Landwirtschaft oder haben Einblick über Verwandte oder Freunde.“

Die gesamte Wirtschaft basiert auf Wachstum

„Wie schaffen wir es also, die Kluft zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu schließen?“, fragt Notz und antwortet selbst: „Es muss ein Entgegenkommen von beiden Seiten geben: Landwirten und Verbrauchern.“ In den landwirtschaftlichen Schulen steht jetzt das Thema „Kommunikation“ inklusive Rhetorik auf dem Lehrplan. Bildungsberater Rehm zitiert hier BBV-Präsident Heidl, der sagte: „Landwirtschaft findet in der Öffentlichkeit statt.“ Auch Böckler und Willburger bemerken, dass sie viel mehr und viel genauer erklären müssen als früher. Facebook haben sie als eine Möglichkeit entdeckt. Und: „Mit den Nachbarn, das klappt eigentlich ganz gut“, sagt Böckler. Wir warnen sie immer vor, wenn die Heuernte länger dauern könnte.“

Für Willburger ist die Wachstumsfrage ein Pfeiler der Sozialen Marktwirtschaft, die auf angemessenem Wirtschaftswachstum basiert. Solange das so sei, müssten die Betriebe wachsen. Aber es gebe auch die Möglichkeiten, günstiger, nachhaltiger, oder höher veredelt, diversifiziert zu produzieren. DIE eine Lösung für alle Betriebe kann es nicht geben. Letztendlich müsse jeder Landwirt selbst wissen, wie er es anpacke. Darin sind sich alle Befragten einig, jeder Hof sei anders. Trotz allen Wachstums werde es immer auch kleine und vor allem familiär geführte Anwesen geben. Bleibt allein die Frage: Wie viele?

Susanne Kustermann

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