DRK Ortsverein Isny lässt das Jahr 2013 Revue passieren

Viel ehrenamtliche Arbeit

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Dr. Wolfgang Dieng (links) ehrt Horst Bentele.

Isny – Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte der Ortsverein Isny des Roten Kreuzes (DRK) am Freitag zurück. Eine Hilfsorganisation wie das Rote Kreuz hat Jahr für Jahr seine Verantwortung und Einsatz zu tragen und wenn alle ehrenamtlichen Stunden zusammengezählt werden, wird die geleistete Arbeit deutlich.

Professor Dr. Wolfgang Dieing, leitender Notarzt und Vorsitzender des Ortsvereins, war stolz auf die Helfer. Da war nicht nur der Dienst am Nächsten zu betrachten, sondern auch am DRK-Heim ist der Garagenbau noch fertig gestellt worden. Die Nachbarn, die Narrenzunft „Lachende Kuh“, hat nun auch ihr neues Domizil aufgestellt. Mit der äußeren Gestaltung zeigte sich Dieing sehr zufrieden. „Das passt zu uns und gute Nachbarn werden wir mit Sicherheit sein.“ 

An seine Einführung schlossen sich die Berichte der einzelnen Abteilungen an. Hilde Hägele hatte die Fakten für die DRK- Sozialarbeit zusammengetragen. Im sozialen Bereich wurden im vergangenen Jahr 1223 Stunden Freizeit eingesetzt. Auch Fortbildungen waren angesagt. So fanden Seminare für die Übungsleiterinnen und Auffrischungskurse für die Erste Hilfe statt. Eine Übungsleiterin war eine Woche, eine weitere zwei Wochen zum Lehrgang an der Landes-Sanitätsschule. Zwei weitere besuchten ein Einführungs- und Aufbauseminar des DRK. Zudem gab es Bewegungsangebote, Hausbesuche, Hilfe im Tafelladen und somit waren alle sechs Übungsleiterinnen voll ausgelastet. 

Matthias Zähringer trug den komplexen Jahresbericht der Bereitschaft vor. 7211Stunden waren geleistet worden und wie Klaus Schliz in seiner späteren Ansprache betonte, wurden auf diese Art und Weise durch den ehrenamtlichen Einsatz 7,2 fest angestellte Kräfte ersetzt, die mit rund einer halben Million bezahlt werden müssten. Auch die Jugendarbeit beim DRK in Isny kann sich sehen lassen. Die Leitung haben Janine Schön und Patrick Dempfle. Außer in den Ferien finden die Gruppenstunden zweimal wöchentlich statt. 12 Mädchen und acht Jungen besuchen regelmäßig die Veranstaltungen und drei „Schnupperkinder“ sind sporadisch ebenfalls dabei. Die Jugendlichen leisteten 1300 Stunden. 

Kluge Entscheidung 

Beim Kassenbericht zeigte sich, dass es eine kluge Entscheidung war, Photovoltaik aufs Dach der DRK-Heims zu setzen. Das ist eines der Standbeine für die Finanzierung geworden. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen und die anschließende Entlastung von Vorstand und Kasse erfolgte einstimmig. Anschließend erfolgten die Ehrungen. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Janine Schön, Raphael Duncker und Alfred Dempfle und für 15 Jahre Renate Kreil ausgezeichnet. 

Seit mittlerweile 20 Jahren sind Daniel Hackl und Christian Laib dabei und Ute Stehle und Hubert Dieing haben schon 35 Jahre beim DRK auf dem Buckel. Eine herausragende Ehrung war die für Horst Bentele, der seit 50 Jahren beim Roten Kreuz tätig ist und mit der DRK-Ehrennadel, der Ehrenspange in Gold und einer Urkunde ausgezeichnet wurde.

Manfred Schubert

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