Einsatzfreudige Florianer

37 mal ist die Duracher Feuerwehr im vergangenen Jahr ausgerückt. Allein dafür opferten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute insgesamt 747 Stunden ihrer Freizeit. Diese Zahlen hat Kommandant Rudi Zick kürzlich auf der Mitgliederversammlung der Feuerwehr präsentiert. Zick und sein Stellvertreter Willi Heinzelmann werden für weitere sechs Jahre im Amt bleiben. Einen neuen Vorstand hat hingegen der Feuerwehrverein.

Vereinsvorstand Hannes Sommerauer stellte sich nicht mehr zur Wahl, bleibt der Feuerwehr aber als Maschinist erhalten. Ebenso kandidierten sein Stellvertreter, Thomas Hörmann, und Kassier Fritz Neher nicht mehr. Neuer Vereinsvorstand ist Johann Weixler, zu seinem Stellvertreter bestimmten die Anwesenden Norbert Baiz. Auf Fritz Neher folgt als Kassier nun Andreas Glogger, der sich klar gegen einen Gegenkandidaten durchsetzte. Schriftführer Fridolin Sontheim bestätigten die Duracher Feuerwehrleute ebenso wie den Kommandanten Rudi Zick und seinen Stellvertreter Willi Heinzelmann. Einsatzfreudige Wehrleute 17 technische Hilfeleistungen mit insgesamt 405 Stunden Dauer machten den größten Teil der Einsätze aus, erklärte Zick in seinem Bericht. Sechs Sicherheitswachen und acht Fehlalarme gehörten ebenso dazu. Sechsmal musste die Feuerwehr zu tatsächlichen Bränden ausrücken. Dazu kamen neben Aus- und Weiterbildungen 30 Übungen. Die teilten sich in Objektübungen, Unterweisungen an technischen Geräten und theoretische Ausbildung auf. 92 Aktive zählt laut Zick die Feuerwehr in Durach, drei davon sind Frauen. Dazu kommen vier weibliche und zehn männliche Feuerwehranwärter. Die Jugendfeuerwehr habe mit drei Gruppen am Schwäbischen Jungendleistungswettbewerb teilgenommen, berichtete Jugendwart Markus Haslach. Neben der Ausbildung komme aber auch der Spaß nicht zu kurz. Jugendliche, die ihre Freizeit sinnvoll gestalten wollen, seien stets willkommen. Aber nicht nur der Jugend vermitteln die Duracher Feuerwehrleute das Know-How der Brandbekämpfung. Der Wasserwacht Kempten brachten sie ebenso den Umgang mit Feuerlöschern bei wie der Lehrerschaft der Duracher Volksschule. Die lernte zudem noch viel über Rettungs- und Fluchtwege, Verhalten bei Feueralarm und geordnetes Verlassen der Klassenräume. Eine besondere Ehre wurde Oberlöschmeister Fridolin Sontheim zuteil. Der Bezirksfeuerwehrverband Schwaben (BFV) bedachte ihn mit dem Ehrenkreuz in Silber. Sontheim ist seit 30 Jahren Schriftführer der Feurwehr Durach, Gruppenführer, Oberschiedsrichter für den nördlichen Landkreis sowie Ausbilder für Truppmann und Truppführer. Das Dienstaltersabzeichen für 30 Jahre erhielt Siegfried Kössinger. Für 20 Jahre zeichnete der Kommandant Stefan Gruber, Xaver Lingenheil und Christian Neher aus. Für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten außerdem Bernd Brennauer, Stefan Breyer, Hubert Heinzelmann, Reinhold Lochbihler, Alexandra Neher sowie Christoph Wegmann das Dienstaltersabzeichen. Für 25 Jahre aktiven Dienst bekamen Stefan Hobmeier, Robert Wirth und Werner Epp das Staatliche Ehrenkreuz in Silber. Für den Kreisfeuerwehrverband Oberallgäu zeichnete der Vorsitzende Kreisbrandrat Michael Seger den 2. Vorstand Thomas Hörmann mit dem Ehrenkreuz des Kreisverbands in Silber aus.

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