Elektronisches Zählsystem kommt

In der Sitzung des Werkausschusses vergangenen Dienstag blickten Ausschuss-Mitglieder und Verantwortlicheder Tourismus- und VeranstaltungsService GmbH noch einmal auf die Allgäuer Festwoche zurück. Außerdem stellten sie eine baldige Einführung eines elektronischen Besucherzählsystems an den Ein- und Ausgängen in Aussicht. Spätestens 2011 soll es ein solches auf der Festwoche geben.

Laut Martina Dufner-Wucher, eine der Geschäftsführer der Tourismus- und VeranstaltungsService GmbH, laufen für die Zukunft bereits Gespräche mit Firmen über die Einführung des Zählsystems. Die Mitglieder des Werkausschusses waren sich jedenfalls darin einig, dass ein solches System eingeführt werden muss, damit der Einlass besser organisiert werden kann. Es geht vor allem darum, dass Besucher, die vor verschlossenen Türen stehen, nach und nach doch hereingelassen werden können. Hintergrund ist der alljährliche Ärger mancher Gäste, dass sie nicht mehr aufs Gelände dürfen selbst wenn andere Besucher das Areal verlassen. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) sagte, dass daher ein solches System spätestens 2011 eingeführt werden muss, vor allem auch, weil es mittlerweile finanzierbar sei. Zurück zum Rückblick: Kernpunkt der 60. Allgäuer Festwoche im August war einmal mehr die Wirtschaftsmesse mit rund 400 Ausstellern in den verschiedenen Hallen. Dass die Anfrage nach Ausstellungsplätzen das Angebot nach wie vor bei weitem übertreffe, bewertet Dufner-Wucher positiv. Auf der Festwoche fanden 550 einzelne Programmpunkte neben dem täglichen Angebot Platz, wie beispielsweise den Seniorentag, den Familientag oder den Allgäuer Bau- und Sanierungstag. Außerdem gab es die Filmpremiere des Kluftinger-Krimis „Erntedank“, die Jubiläumsveranstaltung im Residenzhof, das Höhenfeuerwerk, die Nachtsprünge der Fallschirmspringer, den Benefiz-Lauf und vieles mehr. Bewährtes Konzept Neu war dieses Jahr das Sicherheitszentrum in der Turnhalle am Königsplatz, wo Polizei, THW, Feuerwehr und Sicherheitsdienst untergebracht waren. Dadurch sei eine optimale Betreuung für die Besucher gewährleistet gewesen. Der bereits bestehende Sicherheitsplan der vergangenen Jahre sei in diesem Zusammenhang weiterentwickelt worden. Des weiteren, so Dufner-Wucher, habe sich die neue Festwochenverordnung gelohnt. Es gab zum Beispiel verstärkte Kontrollen am Wochenende. An vier von zehn Abenden musste das Gelände außerdem wegen Überfüllung geschlossen werden. Ebenso wurde das Bierzelt an vier Abenden dicht gemacht. Die Entscheidung zur Schließung des Areals habe man in Absprache mit den Sicherheitsdiensten getroffen. Der Werkausschuss beschloss zudem einstimmig, die Standmieten für das Jahr 2010 um durchschnittlich drei Prozent zu erhöhen. Laut Dufner-Wucher liegt man damit aber im bundesweiten Vergleich mit anderen Messen immer noch im mittleren Bereich. Der Termin für die Allgäuer Festwoche 2011 legte der Ausschuss von 13. bis 21. August fest.

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