Engstler im Aufwärtstrend

Das Engstler-Team feiert in Donington den Erfolg von Teamchef Franz Engstler (2.v.r.). Foto: privat

„Es war einfach alles perfekt“, strahlte Franz Engstler nach dem WTCC-Rennen in England. Der 49-Jährige konnte in seinem Liqui Moly BMW bereits im Qualifying überzeugen. Er belegte Platz 6 und Platz 7 – gute Ausgangspositionen für die beiden WM-Rennläufe.

Im ersten Lauf konnte Engstler sich gegen seine Mitstreiter durchsetzen und die Wertung der Privatfahrer gewinnen. Zudem wurde er in der Gesamtwertung Sechster. „Das sind wirklich wichtige Punkte, die Franz für die Meisterschaft gut machen konnte. Jetzt haben wir wieder Anschluss“, so Teammanager Kurt Treml nach dem ersten Lauf. Groß war zunächst die Sorge, ob das Wetter halten würde. Denn in den vergangenen Tagen wurden die Fahrer immer wieder von Regen überrascht. Und so sollte es auch am Rennsonntag sein: im letzten Drittel des Rennens setzte Regen ein. Dadurch verloren die Autos an Grip. Nichts desto trotz konnte Franz Engstler seinen sechsten Platz verteidigen und als Sieger in der Privatfahrerwertung über die Ziellinie fahren. Auch der zweite Lauf versprach Spannung pur: Engstler hatte einen perfekten Start und konnte als Dritter aus der ersten Kurve heraus fahren. Beim Kampf um den ersten Platz kam es dann zum Aus der beiden Führenden. Engstler konnte sich an die Spitze setzen und sich zunächst einen guten Vorsprung heraus fahren. Chevis im Nacken Allerdings kamen dann die beiden Chevrolets von hinten und machten Druck. „Jeder kennt die Stärke und Kraft der Chevis. Ich wollte auf keinen Fall eine Kollision riskieren und ließ deshalb beide passieren“, erklärt der Wiggensbacher den Überholvorgang. Seinen dritten Platz konnte der Allgäuer erfolgreich verteidigen, obwohl ihm ein weiterer BMW mächtig Druck machte. Doch Engstler hielt erfolgreich dagegen. „Es ist einfach ein wahnsinniges Gefühl in der Königsliga des Tourenwagensports einen dritten Platz im Gesamtfeld einzufahren – und das als Privatfahrer“, so Teammanager Kurt Treml nach dem Rennen. Nun kann das Heimrennen am Wochenende des 30. und 31. Juli kommen. Die WTCC wird dann in Oschersleben zu Gast sein. „Ich freue mich wahnsinnig auf das Rennen, denn mittlerweile ist es Tradition, dass uns viele Freunde und Fans besuchen kommen. Das macht Laune“, so Teamchef Franz Engstler zufrieden nach dem durchaus erfolgreichen Rennwochenende.

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