Engstler-Fahrer rutschen aus

Nach der Tourenwagen-Europameisterschaft (der KREISBOTE berichtete) startete der Engstler-Rennstall aus Wiggensbach direkt durch nach Japan. Hier standen am Wochenende zwei weitere Läufe der Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Allerdings lief es diesmal nicht so rund für die Allgäuer wie zuletzt.

„Einige Rennserien hatten bereits ihr Finale, die WM wird aber erst im November in Macau zu Ende sein. Dieses Wochenende waren wir mit einem Großaufgebot in Japan am Start“, berichtete Teammanager Kurt Treml. Denn neben Teameigner und Fahrer Franz Engstler sowie Stammfahrer Kristian Poulsen waren zwei weitere Liqui Moly-BMW im Einsatz: am Steuer der Japaner Kano Masaki und Henry Ho aus Macau. „Kano ist mit uns auch ja auch schon in der Asiatischen Tourenwagenmeisterschaft im Einsatz gewesen, mehrere Projekte haben wir gemeinsam gemacht und so war er nun auch in Japan mit von der Partie“, erklärte Engstler. Für Henry Ho war es der erste WM-Einsatz, beide haben sich im starken Feld beweisen können und gezeigt, dass sie nicht erst seit gestern im Motorrennsport zu Hause sind. „Die Rennbedingungen waren wirklich nicht einfach, wir hatten alle Trainings und auch das Qualy im Trockenen und Sonntag regnete es in Strömen“, so Engstler nach dem Rennen. „Die Strecke wurde teilweise zu einem Schwimmbad, darauf haben die Verantwortlichen reagiert und den ersten Lauf hinter dem Safety Car gestartet“, fasste der Routinier zusammen. Aufgrund eines technischen Defekts schied Engstler allerdings bereits in Lauf eins aus. Poulsen belegte Platz vier, Kano und Ho wurden Sechster und Siebter. Vorfreude auf`s Finale Auch der zweite Lauf zeigte sich als äußerst schwierig, denn die Wetterbedingungen wurden nicht besser. Poulsen hatte zwei Dreher und schied letztendlich aus, ebenso Henry Ho. Kano Masaki wurde Achter und Franz Engstler konnte sich auf Platz fünf vorarbeiten. In zwei Wochen macht sich das Liqui Moly-Team Engstler auf den Weg nach Macau. Hier findet das Finale statt und auch hier wird das Engstler Team einen Großeinsatz haben: insgesamt werden fünf Allgäuer BMW an den Start gehen. „Ich freue mich schon auf das Finale – Spannung pur ist garantiert und außerdem der Stadtkurs in Macau mein absoluter Streckenliebling“, so Franz Engstler.

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